Neues Handy

Android-Handy einrichten: Erste Schritte

Wer sich ein neues Smart­phone kauft oder geschenkt bekommt, muss dieses bei Inbe­trieb­nahme erstmal einrichten. Wir erklären, wie das bei Android-Geräten geht und worauf Sie achten sollten.
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Nach dem Auspa­cken ist vor dem Einrichten - das gilt für Smart­phones und Tablets mit Android genauso wie für alle anderen Platt­formen. Wir infor­mieren in diesem Ratgeber darüber, welche Schritte den Einstieg mit dem neuen Smart­phone erleich­tern.

Erste Schritte mit dem Einrich­tungs-Assis­tenten

Die Einrich­tung eines Android-Smart­phones ist recht einfach - immerhin fragt der Einrich­tungs-Assis­tent Schritt für Schritt die grund­legenden Einstel­lungen ab. Darunter fallen neben der Sprache meist auch das Google-Konto sowie Optionen zum Internet-Zugang. Hier können Sie zum Beispiel Ihren WLAN-Zugang eingeben. Das ist sinn­voll, um nicht unnötig mobiles Daten­volumen zu verbrau­chen.

Noch während der Erst­einrichtung lässt sich das Smart­phone auch mit einer Display-Sperre vor unbe­fugtem Zugriff sichern. Das kann eine PIN, ein Pass­wort oder ein Muster sein, das über den Touch­screen einge­geben wird. Viele Geräte verfügen zusätz­lich über einen Finger­abdruck­sensor oder eine Gesichts­erken­nung. Auch diese Features können für den Schutz vor fremdem Zugriff verwendet werden.

Mit dem Einrich­tungs-Assis­tenten ein Google-Konto anlegen

Android einrichtenEinfach, aber zäh: Die Android-Einrichtung Der Einrich­tungs-Assis­tent wird Sie fragen, ob Sie ein neues Google-Konto anlegen oder sich in ein bestehendes Konto einloggen wollen. Grund­sätz­lich ist der Betrieb des Handys auch ohne Google-Account möglich. Das ist bei einem Smart­phone, das wesent­lich auf Google-Diensten basiert, aller­dings nur begrenzt sinn­voll. Ohne Google-Zugang verbleibt beispiels­weise der Weg in den Play Store versperrt. Apps müssen dann direkt von der Web­seite eines Herstel­lers herun­terge­laden und instal­liert werden. Alter­nativ ist auch der Einsatz eines alter­nativen AppStores möglich. Das ist wiederum nur möglich, wenn man in den Sicherheits­einstellungen explizit die Instal­lation aus "unbe­kannten Quellen" gestattet. Dieses Feature ist stan­dard­mäßig deak­tiviert, um die unbe­absich­tigte Instal­lation von Malware zu verhin­dern.

Über den Google-Account lassen sich auch Fotos, Videos, Adressen und Kalender-Einträge auto­matisch in der Cloud sichern oder über mehrere Geräte hinweg synchro­nisieren.

Erste Updates und neue Apps über den Play Store

Sind die ersten Schritte getan, startet die Ober­fläche des Smart­phones. Prin­zipiell unter­scheidet Android zwischen der Ansicht des Home­screens und des App Drawers, wobei der App Drawer nicht bei allen Laun­chern (also Benut­zerober­flächen) enthalten ist. Auf dem Home­screen können Sie Apps und Widgets ablegen, die Sie im Alltag häufig benö­tigen. Im App Drawer finden Sie alle instal­lierten Apps - diese sind meist alpha­betisch sortiert.

Ihre erste Anlauf­stelle sollte nun der Play Store sein. Unter "meine Apps und Spiele" sehen Sie, ob es neue Updates für die bereits vorin­stal­lierten Apps gibt. Falls ja, sollten Sie diese nun aktua­lisieren. In den Einstel­lungen des Play Stores lässt sich auch fest­legen, ob die Apps künftig auto­matisch aktua­lisiert werden sollen oder ob Sie dies eigen­ständig verwalten wollen. Letz­teres hat den Vorteil, dass die Updates nicht zu ungüns­tigen Zei­tpunkten herunter­geladen werden und Ihr Handy verlang­samen, wenn Sie es gerade drin­gend brau­chen.

Als nächstes wollen Sie vermut­lich neue Apps instal­lieren. Auch dies geschieht über den Play Store. Zu den nütz­lichsten Apps zählen solche, die Ihr E-Mail-Konto verwalten, oder Instant-Messeger wie WhatsApp oder Threema, mit denen Sie kostenlos chatten können.

Weitere Einstel­lungen

Die Konfi­gura­tion Ihres Smart­phones finden Sie jeder­zeit unter Einstel­lungen. Dort richten Sie weitere WLAN-Netze ein, legen ein eigenes Hintergrund­bild fest und suchen sich eigene Klingel- oder Benachrichtigungs­töne aus. Hierfür lassen sich auch eigene MP3-Dateien verwenden. Die Dateien können per Daten­kabel vom PC oder Mac auf das Smart­phone über­tragen werden. Auf diesem Weg lassen sich auch MP3-Musik und Videos auf das Handy über­spielen.

Spei­cher­platz mit microSD-Karten erwei­tern

Viele Geräte bieten die Möglich­keit der Spei­cher­erwei­terung mit microSD-Karten. So steht mehr Platz für Anwen­dungen und vor allem Daten zur Verfü­gung. Wer viele Fotos und Videos oder auch MP3-Musik auf seinem Smart­phone spei­chern möchte, sollte daher gleich zu einem zusätz­lichen Spei­cher-Medium greifen. Die Karte kann aber auch nach­träg­lich einge­setzt werden.

Smart­phone-Sicher­heit über­prüfen

Von der Ankün­digung eines neuen Smart­phones bis zur tatsäch­lichen Markt­einfüh­rung vergehen einige Wochen oder sogar Monate. Somit ist das ausge­lieferte Android-Mobil­gerät nicht mehr auf dem neuesten Stand hinsicht­lich des Schutzes gegen Hacker­angriffe und Schad­soft­ware. Sie sollten also umge­hend über­prüfen, ob es einen aktu­elleren Sicher­heits­patch für Ihr Handy gibt. Im Bereich Einstel­lungen / Soft­ware-Update lässt sich die Suche nach einem Update einleiten. Google aktua­lisiert diesen jeden Monat, aller­dings vari­iert es stark, wann und ob ein Hersteller ein entspre­chendes Update heraus­gibt. Falls Sie ein Pixel-Smart­phone oder ein Modell mit Android One haben, können Sie mit einem regel­mäßig aktua­lisierten Sicher­heits­patch rechnen.

Weitere Ratgeber für die ersten Schritte mit dem neuen Handy finden Sie in unserer Über­sicht:

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