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Mobiles Internet: Den eigenen Datenverbrauch richtig einschätzen

teltarif hilft sparen: Wir zeigen, wie Sie den richtigen Tarif für sich finden
Von Ralf Trautmann
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Die "großen" Flatrate-Tarife für die mobile Internet-Nutzung via Smartphone oder Laptop stehen bei vielen Mobilfunk-Anbietern mittlerweile im Fokus der Vermarktung - diese bieten unbegrenztes Surfen mit einer Geschwindigkeitsdrosselung ab 5 GB verbrauchtem Volumen im Monat. Entsprechende Angebote haben aber auch ihren Preis, hinzu kommt oftmals eine lange Laufzeit von mindestens 24 Monaten.

Wer richtig viel im Internet unterwegs ist, fährt mit einer solchen Lösung gut, für Anwender mit einem geringeren Aufkommen lohnt sich aber unter Umständen eine Alternative: Im Gegensatz zu drahtgebundenen Anschlüssen, bei denen sich drosselfreie Flatrates quasi als einzige Tarifvariante durchgesetzt haben, hat der Mobilfunk-Kunde auch noch die Wahl zwischen Pauschaltarifen mit "früherer" Drosselung sowie Volumentarifen und by-Call-Angeboten. Für die richtige Tarifwahl ist es daher nötig, den eigenen Datenverbrauch richtig einzuschätzen - wir zeigen Ihnen, welches Datenaufkommen Anwendungen und Dienste im mobilen Internet verursachen.

Internetseiten und E-Mails

Bild von surfender Frau Wer ausschließlich Mails mit seinem Mail-Client abruft oder verschickt, verbraucht lediglich einige Kilobyte an Daten - Anhänge schlagen natürlich entsprechend zusätzlich zu Buche. Auch bei textlastigen Internet-Seiten ist der Verbrauch zunächst gering, allerdings investieren Inhalte-Anbieter immer stärker in optische Gestaltung: Die Angebote werden zunehmend multimedial aufgehübscht, und Bilder und Grafiken fressen Daten.

Doch diese Problematik für mobile Nutzer ist immer mehr Content-Anbietern durchaus bewusst: Abhilfe schaffen für die Smartphone-Nutzung optimierte Varianten von Internet-Seiten, die die Inhalte abgespeckt präsentieren. Diese ermöglichen nicht nur eine für das Smartphone-Display optimierte Darstellung, sondern reduzieren eben auch den Traffic-Verbrauch - entsprechend gibt es aber auch nur ein eingeschränktes Angebot. Für die mobile Nutzung optimierte Seiten lassen sich über die mobilen Varianten von Suchmaschinen finden - wer zum Beispiel google.de vom Smartphone aus aufruft, wird automatisch auf die mobile Varinate geleitet.

Bei vielen Inhalte-Anbietern lässt sich die Smartphone-Version übrigens auch problemlos am Netbook betrachten - das ist zwar dann oft nicht hübsch, aber bei manchem Nachrichtenangebot zur Information völlig ausreichend. Die mobile Variante ist dabei in der Regel über eine eigene Third-Level-Domain erreichbar, also zum Beispiel mobil.teltarif.de statt www.teltarif.de. Manche Homepages leiten allerdings bei Abruf der mobilen Variante von einem PC aus automatisch auf die "vollwertige" Variante um.

Datenfresser: Videos

Videos sind echte Trafficfresser: Wer solche Inhalte abruft, kommt schnell auf mehrere Megabyte Daten - und das wird mit einem nach Volumen abgerechneten Tarif entsprechend schnell teuer: Hier fielen in unserem Test mit einminütigen YouTube-Clips zum Beispiel 3 bis 6 MB bei Testmessungen im Standard-Browser an, über das mobile Portal reduzierte sich die Datenmenge in unseren Tests auf rund die Hälfte. Bei dauerhafter Nutzung lohnt sich also in beiden Fällen vergleichsweise schnell eine Flatrate mit einer ausreichend "späten" Drosselung. Wer nur sporadisch Videos abruft, ist gegebenenfalls mit einer Tagesflatrate gut bedient.

Auf der folgenden Seite zeigen wir Ihnen den Datenverbrauch ausgewählter Anwendungen im mobilen Internet und zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile zeitbasierter Tarife.

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