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Handymarkt: Fast 98 Prozent der Umsätze mit Smartphones

In Westeuropa dominieren Smartphones mit einem Anteil von fast 98 Prozent am Umsatz den Handymarkt - einfache Handys spielen bald keine Rolle mehr. Bei den Betriebssystemen kommt Android auf einen Marktanteil von über 70 Prozent.
Von Marie-Anne Winter mit Material von dpa
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Smartphones drängen in Westeuropa einfache Handys schnell aus dem Markt. Im vergangenen Jahr brach der Absatz von günstigen Mobiltelefonen um 39 Prozent auf 28,4 Millionen Geräte ein, wie die Marktforschungsfirma IDC berechnete. Damit kämen sie auf einen Anteil von 16 Prozent bei den Stückzahlen und auf nur noch 2,2 Prozent der Umsätze, berichtete IDC am späten Dienstagabend.

Smartphones verdrängen einfache Handys. Smartphones verdrängen einfache Handys. Die Smartphone-Verkäufe stiegen dagegen um 6,4 Prozent auf 145,8 Millionen Geräte. Samsung blieb laut IDC Marktführer bei den Computerhandys mit einem Anteil von 35 Prozent. Im Jahr 2013 hielten die Südkoreaner aber noch 42,6 Prozent des Marktes. Apple mit seinen neuen iPhone-Modellen verbesserte seinen zweiten Platz mit jetzt 21,2 Prozent Marktanteil - zuvor waren es 19,6 Prozent. Gut jedes zehnte in Westeuropa verkaufte Smartphone kommt nach wie vor von Sony.

Der Marktanteil der Windows-Smartphones stieg von 5,5 auf 6,9 Prozent. Microsoft verkauft die Geräte seit der Übernahme der Mobilfunk-Sparte von Nokia unter eigenem Namen. An der fünften Stelle folgt LG mit einem Marktanteil von 5,9 Prozent.

Bei den Betriebssystemen dominiert nach wie vor Googles Android mit gut 71 Prozent. Seit vergangenem Jahr ist der Marktanteil aber kaum noch gewachsen. Danach folgt wenig überraschend iOS von Apple mit gut 21 Prozent Marktanteil, bei Windows Phone entspricht der Marktanteil mit 6,8 Prozent ebenfalls weitgehend dem Marktanteil der verkauften Microsoft-Geräte. Für den ehemaligen Smartphone-Pionier Blackberry gab es einen Einbruch von 3,4 auf 0,7 Prozent. Das neue Betriebssystem Firefox OS von Mozilla spielt mit 0,07 Prozent der verkauften Geräte weiterhin kaum eine Rolle am Markt.

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