Abgelenkt

Finger vom Handy und kein Streit: Im Auto ohne Ablenkung

Ein kurzer Blick aufs Handy, dem Kind die Trink­fla­sche reichen, etwas ins Navi eintippen: Auto­fahrer kann vieles ablenken. Zum Unfall kommt es schneller als gedacht. Wie Sie Ablen­kungen vermeiden.
Von dpa /

Auch Kinder tragen mitunter zur Ablenkung im Auto bei Auch Kinder tragen mitunter zur Ablenkung im Auto bei
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Wer am Steuer abge­lenkt ist, reagiert selten richtig und schnell.

Häufigster Ablen­kungs­grund sei das Smart­phone, wenn ohne Frei­sprech­funk­tion tele­fo­niert oder eine Nach­richt einge­tippt wird, warnt der Tüv Süd. Dabei schreibt die Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung vor, dass die Hände am Lenkrad sein sollen.

Emotio­nale Gespräche: Lieber anhalten

Auch Kinder tragen mitunter zur Ablenkung im Auto bei Auch Kinder tragen mitunter zur Ablenkung im Auto bei
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Ist ein Beifahrer im Auto, kann er das Tele­fo­nieren über­nehmen sowie das Eintippen ins Handy, Navi oder Radio. Eltern auf dem Fahrer­sitz sollten außerdem nicht die Kinder während der Auto­fahrt versorgen. Am besten plat­zieren sie die Trink­fla­sche vor der Fahrt für das Kind griff­be­reit. Ist keiner da, der sich kümmern kann, muss der Fahrer bei Bedarf eine Park­mög­lich­keit suchen und anhalten. Bei einer längeren Reise sind ohnehin regel­mäßig Pausen ratsam, in denen gegessen und getrunken wird.

Auch Streit stört die Konzen­tra­tion: Werden Gespräche mit Mitfah­rern zu emotional, sollte der Fahrer möglichst rasch auf einem Park­platz anhalten, um die Lage zu klären. Genauso kann uner­war­tetes Verhalten von mitge­führten Tieren ablenken. Deshalb sind Haus­tiere während einer Auto­fahrt in einer passenden fixierten Trans­portbox am sichersten. Tiere im Fahr­gast­raum werden mit einem entspre­chenden Geschirr auf dem Sitz gesi­chert.

Am Steuer ist Auto­fah­rern die Nutzung eines Handys verboten. Doch was ist, wenn der Fahrer es ledig­lich an einen anderen Platz legt?

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