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Salling Media Sync im Test: So machen Sie jedes Handy zum iPod

Synchronisierung mit iTunes klappt fast mit jedem Mobiltelefon
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Nicht jeder Musik-Fan, der seine MP3-Dateien mit iTunes verwaltet, möchte sich ein Apple iPhone oder einen iPod kaufen, um Musik und Podcasts bequem über iTunes auf das Handy zu synchronisieren. Mit Media Sync von Salling Software [Link entfernt] gibt es jedoch eine Alternative, die fast jedes Mobiltelefon zu einem iPod macht - zumindest fast. Wir haben die Software zusammen mit dem Palm Pre, dem HTC Hero und dem Blackberry Curve 8900 getestet.

Die Software kann direkt von der Hersteller-Homepage heruntergeladen [Link entfernt] werden. Sobald eines der unterstützten Handys mit dem PC oder Mac verbunden wird, öffnet sich das Programm automatisch. Dabei kann der Nutzer festlegen, ob das auch in Zukunft so sein soll oder ob man das Tool lieber manuell aufrufen möchte, wenn es benötigt wird. Es lässt sich ebenfalls einstellen, ob nach Herstellen der Verbindung automatisch oder erst auf Knopfdruck synchronisiert werden soll.

Zahlreiche Optionen zur Synchronisierung von Musik, Podcasts und Fotos

Salling Media SyncSalling Media Sync Media Sync zeigt den verfügbaren Speicherplatz an und empfiehlt, für künftige Anwendungen einen Rest-Speicher auf dem Handy bzw. der eingelegten Speicherkarte zu belassen. Die Größe dieses reservierten Speicherplatzes kann der Nutzer selbst einstellen. Danach kann - je nach verfügbarem Speicherplatz - festgelegt werden, ob alle Musik-Dateien oder nur bestimmte Playlists auf das Handy synchronisiert werden sollen. Diese Auswahl lässt sich später auch ändern.

Ferner kann der Nutzer festlegen, ob alle oder nur bestimmte Podcasts auf das Handy überspielt werden sollen. Darüber hinaus lässt sich einstellen, ob alle oder nur bestimmte Folgen - beispielsweise alle ungehörten - mobil genutzt werden sollen. Nicht zuletzt kann man mit Media Sync auch Fotos zwischen iTunes und Handy bzw. Smartphone synchronisieren.

Zuverlässiger Betrieb mit verschiedenen Handys

Zur Nutzung der Software muss iTunes nicht parallel geöffnet sein. Dabei klappt der Daten-Abgleich sehr zuverlässig, wie sich im Test von teltarif.de gezeigt hat. Palm-Pre-Besitzer müssen anstelle der Medien-Synchronisation den USB-Laufwerk-Modus wählen. Auch für HTC Hero und Blackberry Curve wählten wir jeweils den Laufwerk-Modus. Beim HTC und beim Blackberry wurden die Dateien automatisch auf die jeweils im Handy befindliche Speicherkarte überspielt.

Wie sich im Test gezeigt hat, werden auch spätere Änderungen in den synchronisierten Playlists bzw. bei Podcasts zuverlässig ausgeführt. Insbesondere wenn größere Mengen an Musik-Dateien auf das Handy synchronisiert werden, empfiehlt es sich, anstelle der kostenlosen Testversion die Vollversion von Media Sync zu kaufen, die direkt beim Hersteller für 15 Euro zu bekommen ist.

Welche Vorteile die Vollversion von Media Sync gegenüber der kostenlosen Demo-Variante bietet, lesen Sie auf Seite 2.

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