Privatsphäre

Handy-Fotos: Achtung beim automatischen Hochladen

Das automatische Speichern von Smartphone-Bildern im Netz geht schnell und ist praktisch. Nutzer sollten aber genau darauf achten, welche Einstellungen zur Privatsphäre sie verwenden. Auch beim Löschen von Bildern muss man manchmal doppelt aufmerksam sein.
Von dpa / Marleen Frontzeck-Hornke
AAA
Teilen

Vorsicht beim automatischen Hochladen von Handy-BildernVorsicht beim automatischen Hochladen von Handy-Bildern Ein Knips und das Bild ist im Netz. Wer seine privaten Fotos vom Smartphone mit Online-Speicherdiensten wie Apples Fotostream, Flickr, Google+ oder Onedrive synchronisiert, sollte sich gleich zu Anfang gut mit den Einstellungen zur Privatsphäre auseinandersetzen oder die Funktion sicherheitshalber abschalten. Nur so ist sichergestellt, dass Bilder nicht von Unbefugten angeschaut werden können.

Bei Diensten wie Dropbox, Flickr, Google Drive oder Apples Fotostream können die eigenen Bilder sowohl privat gespeichert als auch mit anderen Menschen geteilt werden. Deswegen sollte man bei neu angelegten Alben und Ordnern darauf achten, dass sie nicht versehentlich öffentlich freigegeben werden, sondern nur berechtigte Personen Zugriff darauf erhalten.

Löschen ist nicht gleich Löschen

Vorsicht gilt auch beim Löschen von Inhalten. Je nach gewählter Einstellung wird ein Bild nicht automatisch vom Onlinespeicher entfernt, sobald es vom Telefon gelöscht wird. Nutzt man beispielsweise Apples Fotostream, bleiben maximal die aktuellsten 1 000 Bilder auf dem Telefon gespeichert - im Onlinespeicher können aber bis zu 5 000 Aufnahmen abgelegt werden.

Soll nun ein Foto tatsächlich verschwinden, müssen Nutzer darauf achten, dass dies nicht nur im lokalen Telefonspeicher geschieht, sondern auch im Netz. Dazu sollte zur Sicherheit auch immer noch einmal in der entsprechenden App oder über den Browserzugang des Dienstes kontrolliert werden, ob die Datei noch vorhanden ist.

Teilen

Mehr zum Thema Sicherheit bei Smartphones und Handys