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Günstige UMTS-Flatrates in allen Netzen

Von Steffen Herget

e-plus Auf dem Tarif-Sektor passiert aktuell sehr viel, vor allem die UMTS-Flatrates für mobiles Surfen im Internet werden immer zahlreicher. Die Preise für den Surf-Spaß mit dem Netbook unterwegs sinken dabei weiter. Die Kollegen von teltarif haben sich einmal die Mühe gemacht und die günstigsten Tarife in den verschiedenen Netzen zu vergleichen. Dabei schwanken die Preise je nach Anbieter und Netz nach wie vor ordentlich.

Tchibo bietet viel Leistung zum kleinen Preis

e-plus Nach wie vor sind die Anbieter in den Netzen von E-Plus und o2 deutlich günstiger als in den nach wie vor zum Teil besser ausgebauten Netzen von Vodafone und T-Mobile. Tarife, die die Infrastruktur von E-Plus nutzen, haben aber nach wie vor den großen Nachteil, kaum UMTS und überhaupt kein HSPA zu bieten, was das Surfen oft quälend langsam macht. Dafür ist das Surfen hier aber auch am günstigsten, mit der Internet-Flat von Aldi Talk fallen für zwei volle Jahre nur 362,75 Euro an, und das bei einer Mindestvertragslaufzeit von nur 30 Tagen. Etwas teurer sind die Tarife im Netz von o2, das aber mit flächendeckendem UMTS und guter HSPA-Unterstützung auch deutlich mehr Leistung bietet als Konkurrent E-Plus. Während mit Tchibo über zwei Jahre 487,75 Euro fällig werden, kostet die Datenflat direkt bei o2 mit 613,99 Euro deutlich mehr. Auch in den beiden Tarifen beträgt die Mindestlaufzeit nur einen Monat.

Auch in den D-Netzen geht es günstig

Es gibt aber auch günstige UMTS-Flatrates in den D-Netzen von T-Mobile und Vodafone. Die Marken der Drillisch-Gruppe stechen hier hervor, mit Gesamtkosten über zwei Jahre von 503,75 Euro liegen die Tarife von maXXim und McSIM preislich nur knapp über dem Angebot der Kaffeeröster von Tchibo, nutzen aber eben die Netze von T-Mobile (maXXim) und Vodafone (McSIM). Beide Anbieter haben ebenfalls nur einen Monat Mindeslaufzeit im Angebot und werden im Prepaid-Verfahren abgerechnet. Die Unterschiede der jeweiligen Netze wurden bereits vor Kurzem eingehend untersucht. Leider gibt es noch überall spätestens ab 5 GB Datentraffic pro Monat eine Drosselung der Geschwindigkeit, aber immerhin scheint die Mindesvertragslaufzeit von einem Monat sich durchzusetzen. Das ist sehr erfreulich, schließlich kann man so flexibel auf sich ändernde Bedürfnisse reagieren, etwa wenn ein Umzug ansteht und am neuen Wohnort das alte Netz nur schlecht zum empfangen ist.

<via teltarif>