Preissturz

Günstige Kamera-Handys: Viel Megapixel für wenig Euro

Samsung M8800 Pixon, Nokia N96, Sony Ericsson C902 und LG KC910 Renoir
Von Björn Brodersen
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Noch ist das neue 8-Megapixel-Handy Nokia N86 8MP nicht auf dem Markt, doch erste Online-Händler bewerben es bereits als "bald verfügbar". Kaufpreis laut Shop-Angaben: stolze 999 Euro ohne Abschluss eines Mobilfunk-Laufzeitvertrags. Realistischer scheint allerdings ein Kaufpreis um die 670 Euro ohne Vertrag zu sein, so lautet jedenfalls das Angebot eines irischen Online-Händlers (wir berichteten). Wesentlich günstiger sind jedoch Kamera-Handys, die schon seit mehreren Monaten im Handel erhältlich sind. Sie bieten zwar vielleicht nicht eine Kamera-Auflösung von 8 Megapixel, doch die Megapixel-Zahl entscheidet ohnehin nicht allein über die Qualität eines Foto-Schnappschusses. Für Bilder, die für den MMS-Versand, fürs Foto-Blogging oder für Ausdrucke im kleineren Format gedacht sind, reichen auch niedrigere Megapixel-Werte.

Wir stellen Ihnen sechs Kamera-Handys vor, die laut dem Internet-Preisvergleicher guenstiger.de seit ihrer Einführung auf dem Markt deutlich im Preis gefallen sind.

Samsung M8800 Pixon schon für 290 Euro erhältlich

Produktfoto vom Samsung M8800 PixonSamsung M8800 Pixon Das Samsung M8800 Pixon löst beispielsweise auch 8 Megapixel auf. Bei dem Gerät handelt es sich um ein Quadband-GSM-Handy mit GRPS-, EDGE- und UMTS- bzw. HSDPA-Unterstützung für mobile Datenübertragungen mit bis zu 7,2 MBit/s im Downstream, microSD-Speicherkartenslot, einem 3,2 Zoll großen TFT-Touchscreen, das 262 000 Farben darstellen kann, und bis zu 3,5 Stunden Sprechzeit. Zum Verkaufsstart Ende November betrug der Preis für das Samsung M8800 Pixon noch knapp 500 Euro, inzwischen ist es im Online-Handel für 290 Euro plus Versandkosten erhältlich.

In unserem Test des Kamera-Handys zeigte sich, dass der 8-Megapixel-Sensor Bilder in anständiger Qualität lieferte, auch bei schlechteren Lichtverhältnissen. Das Samsung M8800 Pixon bietet Funktionen wie Weißabgleich, ISO-Einstellung, Belichtungsmessung, einen digitalen Bildstabilisator, Wide Dynamic Range zur Optimierung schwieriger Belichtungssituationen, Blinzelerkennung, verschiedene Motivprogramme und einen digitalen Zoom - auf einen optischen Zoom müssen die Nutzer dieses Geräts verzichten. Die Blende kann im Gegensatz zur Verschlusszeit manuell eingestellt werden. Ausgerüstet ist das Samsung M8800 Pixon auch mit einem GPS-Empfänger, der allerdings nur für das Versehen der geschossenen Bilder mit Geotagging-Informationen zur Verfügung steht. Zur Ausleuchtung von dunklen Motiven steht ein dauerhaftes 2-fach-Fotolicht statt eines Xenon-Blitzes bereit.

Alternative bei Samsung: Von einem anfänglichen Verkaufspreis von 530 Euro ohne Vertrag ist das Samsung Omnia auf mittlerweile 350 Euro in der 8-GB-Version gerutscht.

Nokia N96 kostet ab 390 Euro, Nokia N95 ab 270 Euro

Produktfoto vom Nokia N96Nokia N96 Noch knapp 100 Euro teurer als das Samsung M8800 Pixon ist zurzeit das Nokia N96, das anfangs 730 Euro zuzüglich Versandkosten im Nokia-Shop kostete. Jetzt bieten Online-Händler das Gerät, das mit einer 5-Megapixel-Kamera ausgestattet ist, schon für Preise ab 390 Euro plus Versandkosten an. Die Handys der N-Serie von Nokia bieten wie etwa die Cyber-shot-Modelle von Sony Ericsson bieten erfahrungsgemäß Kameras mit guter Ausstattung. In unserem Test waren wir allerdings von der Qualität der mit dem Nokia N96 gemachten Schnappschüsse etwas enttäuscht.

Bei dem Nokia N96 handelt es sich momentan noch um das aktuelle Flaggschiff der N-Serie - das gilt, bis das angekündigte Nokia N97 herauskommt. Das Quadband-Gerät unterstützt UMTS samt Datenbeschleuniger HSDPA sowie WLAN für den Internetzugang an Hotspots. Das Nokia N96 besitzt ein QVGA-Display mit einer Größe von 2,8 Zoll und einer Auflösung von 240 mal 320 Pixel sowie einen DVB-H-Receiver und 16 GB Speicherplatz. Die eingebaute 5-Megapixel-Kamera verfügt über eine Carl-Zeiss-Optik samt Autofokus.

Das gegenüber dem Nokia N96 ältere Modell Nokia N95, das ebenfalls eine 5-Megapixel-Kamera besitzt, kostet zurzeit ohne Vertrag ab 270 Euro zuzüglich Versandkosten. Gestartet war das Nokia N95 mit einem Kaufpreis in Höhe von 650 Euro. Das Nokia N95 hat eine Carl-Zeiss-Optik an Bord, mit TV-Ausgang und Universal-Plug-and-Play-Unterstützung können Fotos und Videos direkt auf einem kompatiblen TV-Gerät betrachtet werden.

Auf der folgenden Seite lesen Sie, wie stark die Kamera-Handy-Modelle Sony Ericsson C902, LG KC910 Renoir und LG KU990 Viewty im Preis gefallen sind.

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