Energieversorgung

Smartphone-Akkupack am Schlüsselbund: bti GoStick im Test

Externes Akkupack bringt viele Adapter mit, hat aber kleine Tücken
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Feierabend - und der Akku ist leer. Nicht nur die menschliche Energie hat Grenzen, spätestens abends macht auch das Smartphone schlapp, wenn tagsüber keine Steckdose in erreichbarer Nähe war. Die mobile Steckdose ist zwar noch nicht erfunden, dafür helfen externe Akkupacks über die Not hinweg.

Vor einigen Wochen hatten wir bereits ein externes Akku-Pack von von Choiix getestet. Heute präsentieren wir unsere Erfahrungen mit einem weiteren Gerät: Dem GoStick von Battery Technology (bti).

Spezifikationen des GoStick: Die inneren Werte

Smartphone-Akkupack am Schlüsselbund: bti GoStick im TestSmartphone-Akkupack am Schlüsselbund: bti GoStick im Test Der kleine externe Power-Akku hat eine zylindrische Form, das Gehäuse besteht komplett aus Aluminium. Er liegt trotz der Leichtmetallhülle und der bescheidenen 80 Gramm Gewicht recht schwer in der Hand. An einem Ende befindet sich die Ladebuchse, die ungewöhnlicherweise als proprietärer 3,5-mm-Klinkenanschluss ausgeführt wurde. Darüber kann per Adapter das Handy versorgt und danach das Akku-Pack wieder mit Strom geladen werden. Der Anschluss wird von einer kreisrunden LED-Ladeleuchte umrahmt. Leuchtet diese rot, wird das Akku-Pack noch geladen. Beim Erreichen der vollen Kapazität springt sie auf grün um. Am anderen Ende des Akku-Packs befindet sich eine Öse für einen Schlüsselanhänger. Da es nur einen einzigen Ladeanschluss gibt, kann das Akkupack entweder nur geladen oder nur entladen werden. Eine Funktion zum Durchschleifen des Stroms wie beim zuvor von uns getesteten Choiix Power Fort gibt es nicht.

2200 mAh Kapazität gibt der Hersteller für den Li-Ion-Akku an. Das sollte für die komplette Ladung eines Smartphone-Akkus mit hoher Kapazität ausreichen. Unsachgemäße Handhabung oder Schwankungen im Stromnetz fängt das Batteriemanagement ab und schützt den Akku vor Überspannungen, Kurzschlüssen, Überladung sowie Tiefentladung. Die Selbstentladung wird herstellerseitig mit 0,05 mA angegeben.

Lieferumfang: Adapter-Auswahl beeidruckend, Netzteil fehlt

Dank der Öse links lässt sich der bti GoStick am Schlüsselbund transportierenDank der Öse links lässt sich der bti GoStick am Schlüsselbund transportieren Der bti GoStick kann mit einer Eingangsspannung von 5 V bei 800 mA geladen werden, empfohlen wird die Aufladung per USB-Anschluss. Diese dauert jedoch sehr lang. USB-2.0-Anschlüsse liefern lediglich maximal 400 mA, USB-3.0-Anschlüsse immerhin bis zu 750 mA. Wie viel Saft der Rechner wirklich an den Akku weitergibt, hängt vom Energiemanagement und der Leistungsaufnahme anderer angeschlossener Geräte ab. Netzteile mit USB-Anschluss sind ebenfalls verwendbar und verkürzen die Ladezeit erheblich. Der Akku gibt bei 5,5 V Spannung ebenfalls 800 mA an das angeschlossene Handy ab.

Der Lieferumfang ist zunächst beeindruckend. Nicht weniger als 11 Anschlussadapter sind enthalten: Micro-USB, Nokia, Apple (ein 30-poliger Thunder-Connector), Sony-Ericsson, Samsung, Motorola, HTC, Blackberry, LG, Playstation Portable sowie Nintendo DS und DS light.

Der proprietäre 3,5-mm-Klinkenanschluss für die AufladungDer proprietäre 3,5-mm-Klinkenanschluss für die Aufladung Auf den zweiten Blick enttäuscht, dass bti beim Netzteil knausert und keines beilegt. Daher muss bti zwangsläufig die Aufladung via USB-Anschluss empfehlen. Des Weiteren enthalten sind zwei Adapterkabel: Eines mit USB-A-Stecker auf 3,5-mm-Klinkenstecker zum Laden des Akku-Packs am USB-Anschluss oder -Ladegerät, sowie eines mit 3,5-mm-Klinkenstecker auf 3,5-mm-Klinkenbuchse, an die der benötigte Adapter zum Laden eines Handys angeschlossen werden kann. Ein Stoffbeutel mit zwei Kammern für Kabel und das Akku-Pack liegt für Transportzwecke bei.

Der Akku ist in schwarz und silber erhältlich. Der Preis liegt bei ca. 30 Euro.

Auf der folgenden Seite berichten wir, wie lange die von uns getesteten Ladevorgänge gedauert haben und welche Schwierigkeiten bei der Handhabung aufgetreten sind.

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