Katastrophenwarnung

Google-App warnt vor Katastrophen

Heutzutage passieren immer wieder Dinge, die Personen in Angst und Schrecken versetzen. Sei es durch Unfälle, Terror oder Naturkatastrophen wie Waldbrände. Google will bei solchen Ereignissen in Zukunft besser informieren.
Von mit Material von dpa
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Google will Nutzer künftig schon in der Suche vor Katas­trophen, Terror­attacken oder anderen Krisen warnen. Sucht man während einer Krisen­situation nach dem Ort des Ereignisses oder dem Ereignis selber, soll laut Google-Manager Yossi Matias ganz oben in den Such­ergeb­nissen ein Notfall-Hinweis auf­tauchen. Darin enthalten sind Karten, Nach­richten­berichte, aber auch Infor­mationen von Behörden oder relevante Notfall-Telefonnummern.

Nutzer mit aktiven Smartphones in der Nähe eines Kata­strophen­ereignisses sollen per Hinweis aufmerksam gemacht werden. Hierzu muss allerdings die Standort-Funktion aktiviert sein. Auch Google Maps kann in der Mobil­version Notfall­infor­mationen anzeigen - etwa zu Wald­bränden, gesperrten Straßen oder Telefon­nummern. Wie genau das System mit den SOS-Meldungen funktioniert, erklärt das Unternehmen auf seinen Hilfeseiten näher.

Die Informationen bezieht Google von Behörden oder Organisationen wie dem Roten Kreuz, der US-Behörde FEMA, Wetter­ämtern oder vertrauens­würdigen Medien. Auch Daten aus Google-Diensten wie Google News, Maps oder Waze sollen als Grund­lage dienen. Damit die Warn­meldungen empfangen werden können, muss die aktuellste Version der Google-App für Android (zum Download) oder iOS (zum Download) installiert sein.

Übersetzungen und Spenden

Google-AppsIn Krisenfällen gibt Google über seine Apps wichtige Infos Hilfreich für den Notfall ist zudem eine kleine Funktion, die wichtige Sätze in der jeweiligen Landes­sprache zur Verfügung stellt. Auf diesen Weg will Google die Kommunikation für Touristen und Urlauber im Notfall optimieren. Und falls nach einem Ereignis gesucht wird, man aber nicht vor Ort ist, gibt die Google-App sogar Informationen für Spenden. Schließlich können Rettungs­kräfte auch durch Spenden unterstützt werden.

Gerade durch die derzeit in Süd­frankreich, Portugal oder in Kalifornien wütenden Wald­brände bekommt die neue Funktion in der Google-Suche eine größere Bedeutung. Immerhin sind den Flammen bereits zahl­reiche Menschen zum Opfer gefallen, da sie sich nicht recht­zeitig in Sicherheit bringen konnten, weil sie die falschen Straßen zur Flucht genutzt hatten. Genau da soll unter anderem die neue Warn­funktion mit ansetzen.

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