Aufgetaucht

Edle Zeitgeber: Vermeintliche Renderings der Google-Smartwatches

Schon länger hält sich das Gerücht, Google könnte bald eine Smartwatch herausbringen. Nun gibt es erstes Bildmaterial und ein paar mögliche Spezifikationen.
Von Andre Reinhardt
AAA
Teilen

Nach den Google-Smartphones- und Tablets erscheinen demnächst Gerüchten zufolge auch die passenden Wearables. Bislang war jedoch nicht bekannt, wie diese cleveren Uhren denn nun aussehen. Nun findet sich allerdings ein Rendering im Internet wieder, welches auf dem Design der Google-Smartwatches basieren soll.

Das ursprüngliche Bildmaterial wurde dem Blog Android Police zugespielt, der daraufhin eine Grafik für die Öffentlichkeit erstellte. Die Webseite wertet die Vertrauenswürdigkeit der zugespielten Fotos mit 7 von 10 Punkten und weist darauf hin, dass die finalen Uhren durchaus anders aussehen könnten. Auch ist es möglich, dass die Produktion von einer oder beider Smartwatches eingestellt wird und sie gar nicht erst den Massenmarkt erreichen.

Google-Smartwatches – rund und schlicht

So könnten die Google-Smartwatches aussehenSo könnten die Google-Smartwatches aussehen Auf dem Rendering sieht man links den Zeitgeber mit Codenamen Angelfish. Die Krone für diverse Einstellungen ist hier stark ausgeprägt, daneben gibt es zwei weitere Tasten. Die Oberfläche soll ein Watch Face sein, das auf Android Wear 2.0 basiert. Man erkennt einen laufenden Musikplayer, Benachrichtigungen, den Kalender und andere Icons. Angelfish zeichnet sich durch ein sportliches Design aus.

Die kleinere Smartwatch Swordfish soll weniger dick am Handgelenk auftragen. Vermutlich aufgrund des etwas kleineren Displays sieht man zudem weniger Schnellzugriffe auf der Oberfläche. Ansonsten gleicht das Watch Face von Swordfish der Darstellung auf der größeren Ausgabe. Auffällig ist auch der schmale Rahmen um das Display, was die Uhr recht unauffällig beim Tragen machen dürfte.

Die Spezifikationen der Google-Smartwatches

Das Rendering soll auf Prototypen basieren, die Spezifikationen sind also noch nicht final. Angelfish wird den Angaben nach eine eigenständige Smartwatch werden, die dank LTE-Datenfunk nicht zwingend ein angebundenes Smartphone benötigt. Außerdem sollen ein GPS-Chip und ein Pulsmesser verbaut sein. Dank Android Wear 2.0 sind dedizierte Apps für die Armbanduhr ebenfalls einsetzbar.

Swordfish hingegen wird den Gerüchten zufolge nicht nur bei der Masse, sondern auch bei den der Ausstattung abspecken. So soll es weder GPS noch LTE geben. Dadurch kann ein niedrigerer Einstiegspreis realisiert werden. Ob die Smartwatches unter dem Nexus-Label oder einer anderen Bezeichnung erscheinen, ist noch unklar. Bislang sind all diese Angaben noch mit Vorsicht zu genießen - dass Google bald auch Smartwatches vermarktet, ist jedoch recht wahrscheinlich.

Teilen

Mehr zum Thema Google