soziales Netzwerk

Google+ noch im Juli für alle Interessenten verfügbar

Offenbar schleichender Abschied vom Twitter--Konkurrenten Buzz
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Google+ ist erst wenige Tage alt und dennoch schon in aller Munde, wenn es um soziale Netzwerke geht. Obwohl der Facebook-Konkurrent die Beta-Phase bislang nicht verlassen hat, reagierte der Herausforderer bereits mit einem Video-Chat, der in Zusammenarbeit mit Skype realisiert wird.

Google hat Buzz aus den Aps verbanntGoogle hat Buzz aus den Aps verbannt Noch befindet sich Google+ in einer geschlossenen Beta-Phase. Nur auf Einladung kann der Dienst genutzt werden. Das soll sich nach einem Bericht des Onlineportals Mashable noch im Juli ändern. Im Laufe der nächsten drei Wochen soll das Portal für alle Interessenten offenstehen.

Google begründete die zurückhaltende Freischaltung neuer Interessenten unter anderem damit, dass sich der Dienst noch in der Testphase befinde. So wird unter anderem untersucht, wie sich die Performance der für Google+ genutzten Technik verändert, wenn mehr und mehr Kunden die Plattform nutzen.

Einladungen zu Google+ wieder möglich

Aktuell gibt es Berichte, nach denen wieder Interessenten freigeschaltet werden. Zudem sollen auch wieder Einladungen zu Google+ möglich sein. Dabei ist es jedoch wahrscheinlich, dass weiterhin nur eine kleine Anzahl der tatsächlich am Netzwerk interessierten Internet-Nutzer freigeschaltet werden.

Unterdessen scheint sich Google allmählich von Buzz zu verabschieden. Der Dienst war im vergangenen Jahr als Konkurrenz zu Twitter gestartet, hat aber im Gegensatz zu Google+ nie größere Akzeptanz erfahren. Inzwischen ist das Widget für Buzz nicht mehr im Android Market verfügbar. Mit dem jetzt durchgeführten Update für Google Maps auf der Android-Plattform ist Buzz auch aus dieser Software verschwunden.

Weiterhin nutzbar ist Buzz über den Smartphone-Browser. Darüber hinaus ist der Dienst beispielsweise mit Seesmic, einem kostenlosen Client, der verschiedene soziale Netzwerke unterstützt, auf den Android-Handys vertreten. Am PC ist Buzz wie bisher bei Google Mail integriert. Zudem gibt es die eigenen Buzz-Meldungen auf einer Unterseite von Google+.

Neue Namen für Blogger und Picasa

Wie Mashable weiter berichtet, soll es in den nächsten sechs Wochen auch zu Änderungen bei den Google-Angeboten Blogger und Picasa kommen. Demnach werden die Dienste in Google Blogs und Google Photos umbenannt, so dass alle relevanten Dienste des Internet-Konzerns perspektivisch unter einer einheitlichen Marke auftreten.

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