Android-Privatsphäre

Google Play: Inkognito-Modus und Warnung vor Sideloading

Der App-Store Google Play wird bald mit zwei Sicher­heits­funk­tionen aufge­rüstet. Nutzer können ihre digi­talen Fußspuren mit dem Inko­gnito-Modus verbergen und werden über Anwen­dungen mit Sideloading-Berech­tigung infor­miert.
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Daten­sicher­heit ist ein kost­bares Gut und Google bemüht sich auch im Play Store mit einem kommenden Feature um zusätz­lichen Schutz. Nach Chrome, YouTube und Maps wird auch der App-Shop des Android-Betriebs­systems einen Inko­gnito-Modus erhalten. Somit kann der Anwender auf Wunsch das Sammeln von Daten während der Nutzung von Google Play unter­binden. Eine weitere Neuheit hält demnächst in Form einer Warnung für das Sideloading Einzug. Damit möchte der Konzern an Apps erin­nern, die berech­tigt sind, andere Programme herun­terzu­laden.

Google Play wird noch sicherer

Google Play ist bald besser geschütztGoogle Play ist bald besser geschützt Zwar über­wacht der Such­maschi­nenkon­zern seinen App-Store nicht derart akri­bisch wie Apple, Sicher­heits­maßnahmen wie Play Protect sorgen aber für einen guten Schutz. Dennoch möchte nicht jeder Anwender seine Akti­vitäten in Google Play über­mitteln. Digi­tale Fußspuren wie Such­verläufe oder ange­sehene Apps könnten sich in Bälde deak­tivieren lassen. Das Team der xda-deve­lopers hat den Quell­code der Google-Play-Version 17.0.11 unter die Lupe genommen und stieß auf poten­zielle Neue­rungen. So sind Code­zeilen enthalten, die für das Akti­vieren und das Deak­tivieren eines Inko­gnito-Modus sorgen. Aktiv ist diese Funk­tion jedoch noch nicht. Es wird davon ausge­gangen, dass Google das Rollout des Features in Kürze bekannt gibt.

Hinweise auf Apps, die andere Apps instal­lieren

Vor Android 9.0 Pie musste der Benutzer in den Einstel­lungen fest­legen, dass Apps aus unbe­kannten Quellen instal­liert werden dürfen. Mitt­lerweile wird die Prozedur anders gere­gelt. Jede App, über welche man ein anderes Programm aufspielt, benö­tigt eine expli­zite Berech­tigung für den Vorgang. Eine solche Anwen­dung kann etwa ein Inter­netbrowser oder ein Datei­manager sein. Google hält dieses soge­nannte Sideloading für eine poten­zielle Gefah­renstelle und will den User künftig infor­mieren, wenn Apps über die betref­fende Berech­tigung verfügen. Zwar sollte Google Play die erste Anlauf­stelle sein, um das Smart­phone oder Tablet mit Anwen­dungen zu erwei­tern, aber es gibt auch Ausnahmen. So setzen etwa der Amazon App-Store oder das Mobile-Game Fort­nite die Instal­lation einer APK-Datei voraus. Es bleibt abzu­warten, in welchem Inter­vall die Sideloading-Erin­nerung erfolgt und wann sie einge­führt wird.

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