Neues Play-Feature

Google führt eine Abonnement-Verwaltung im Play Store ein

Damit die Nutzer bei ihren kostenpflichtig gebuchten Services nicht die Übersicht verlieren, hat Google eine Abonnement-Verwaltung im Play Store eingeführt. Hierzulande funktioniert diese bislang aber nur eingeschränkt.
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Google informiert in seinem Entwicklerblog über sein neues „Subscriptions Center“ im Play Store, hierzulande simpel „Abos“ getauft. In diesem überarbeiteten Bereich können Nutzer ihre Abonnements, die sie für Dienste diverser Apps abgeschlossen haben, verwalten. Es lassen sich Informationen wie die Laufzeiten und die Gebühren einsehen, Services kündigen und erneuern oder die Bezahlmethoden umändern. Des Weiteren gibt es eine Suchfunktion, um sich die verfügbaren Angebote anzeigen zu lassen. Entwickler profitieren durch eine Umfrage bei der Kündigung und durch die direkte Bekanntgabe von bevorstehenden Preisänderungen.

Google Play Abos – alle Abonnements stets im Blick

Der neue Abo-Bereich in Google PlayDer neue Abo-Bereich in Google Play Es gibt zahlreiche Applikationen im Play Store, die mit kostenpflichtigen Services verknüpft sind. Beispielsweise Video-Streaming-Dienste wie Netflix oder Amazon Prime Video, Musik-Portale wie Deezer und TuneIn sowie simpel eine Zeitung oder eine Cloud. Da fällt es irgendwann schwer, den Überblick zu behalten. Aus diesem Grund führt Google das „Subscriptions  Center“ im Play Store ein. Dort gibt es einen Überblick über laufende Abonnements und die monatlichen, beziehungsweise jährlichen oder wöchentlichen Kosten. Falls dem Anwender auffällt, dass er einen bestimmten Dienst kaum noch nutzt, kann er, sofern es die Vertragsbedingungen zulassen, eine Kündigung einleiten. Damit der Anbieter bezüglich des Kündigungsgrunds nicht im Dunkeln tappt, muss anschließend eine kleine Umfrage ausgefüllt werden. Zu teuer? Technische Schwierigkeiten? Gibt es ein besseres Konkurrenzangebot? Die Antworten dürften hilfreich für den App-Entwickler sein.

In Deutschland eingeschränkt nutzbar

Wir haben uns die Abo-Sektion von Google Play angesehen, allerdings wurden die Apps, bei denen wir ein Abonnement gebucht haben, namentlich Netflix und Amazon Prime Video, nicht gefunden. Bislang werden nur 27 kompatible Programme gelistet, darunter der Spiegel, Bild Online, TuneIn, Tinder und Runtastic. Prinzipiell ist das neue Feature aber eine gute Sache. Sofern man ein Abonnement bei einer kooperierenden App gebucht hat, muss man sich nur noch einloggen und schon kann die Verwaltung in Google Play vollzogen werden. Für die Entwickler ist die direkte Kontaktaufnahme mit den Abonnenten über die Konsole des Play Store ein großer Mehrwert. Somit lassen sich Preisanpassungen umgehend übermitteln und eine Anfrage stellen, ob die User den Dienst unter den neuen Bedingungen weiterhin verwenden wollen.

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