Google-Kopfhörer

Neues Google-Patent zeigt Pixel Buds 2 oder Revision

Die aktuellen drahtlosen Kopfhörer des Suchmaschinen-Konzerns frustrieren manche Anwender durch einen mäßigen Bluetooth-Empfang. Ein neues Antennendesign soll diesen Fehler ausmerzen.
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Die Google-Kopfhörer Pixel Buds sind bekanntermaßen mit diversen Problemen behaftet, welche unter anderem die Verbindung zum Smartphone betreffen. Besonders bei einem Zubehör mit einer UVP von 179 Euro sollten solche Ärgernisse nicht auftreten. Google arbeitet hinsichtlich einer störungsfreien Smartphone-Kopplung aber an einer Lösung auf Hardware-Ebene, ein neues Patent zeigt neue Pixel Buds. Ob es sich um eine Revision der bestehenden Modelle oder um die Pixel Buds 2 handelt, ist nicht ersichtlich. Ein optimiertes Antennendesign soll für eine reibungslose Bluetooth-Übertragung sorgen.

Google kämpft gegen den Fehlerteufel

Eine Patent-Grafik der neuen Pixel Buds
Eine Patent-Grafik der neuen Pixel Buds
Grundsätzlich stecken die mit den Pixel 2 eingeführten Kopfhörer voller guter Ideen. Sei es die Echtzeit-Übersetzung oder das drahtlose Aufladen mittels des beigelegten Etuis. Doch all das nützt wenig, wenn keine stabile Verbindung zum Mobilgerät besteht. MySmartPrice entdeckte jedoch kürzlich ein neues Patent für drahtlose Google-Kopfhörer. Das dort beschriebene Antennendesign soll durch seine bogenförmige Konstruktion mehr Abstand zur menschlichen Haut gewinnen, die ein Störfaktor bei der Übertragung sein kann. Man habe eine optimale Balance für den Raum zwischen den Antennen und den restlichen Komponenten des Accessoires gefunden. Die Resultate seien weniger Interferenzen und eine stabilere Bluetooth-Verbindung. Momentan ist also der Zeitpunkt schlecht, sich für die Google Pixel Buds zu entscheiden. Entweder sollten Sie auf die Revision beziehungsweise Pixel Buds 2 warten oder sich bei einem anderen Hersteller umsehen.
Der Aufbau der neuen Pixel Buds
Der Aufbau der neuen Pixel Buds

Google muss seine Produkte verbessern

Nicht nur die drahtlosen Kopfhörer des Herstellers sind von Problemen geplagt, auch im Smartphone-Bereich gibt es Kinderkrankheiten. So sahen sich etwa die Besitzer eines Pixel 3 oder Pixel  3 XL mit einer zweiten Notch und einer zu aggressiven Arbeitsspeicherverwaltung konfrontiert. Zwar sind das Fehler, die sich durch ein Update beheben lassen, ärgerlich sind solche Patzer für die Konsumenten aber dennoch. Immerhin gibt es auf Hardware-Ebene der Pixel-3-Generation kaum Grund zur Sorge. Das sah beim Vorgängermodell noch anders aus. Falls es sich beim jüngsten Google-Patent tatsächlich um eine überarbeitete Fassung der Pixel Buds handelt, bleibt zu hoffen, dass der Hersteller die fehlerhaften Modelle mancher Anwender gegen die neue Variante austauscht.

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