Google-Smartphone

Geekbench-Eintrag zeigt Details zum Google Pixel 3 XL

Die ersten vollständig selbst kreierten Google-Smartphone lassen noch auf sich warten, aber zumindest gibt es erste Hinweise auf die verbaute Hardware und die Performance des Pixel 3 XL.
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Das Google Pixel 3 XL ist eines der Smartphone-Highlights, dessen Vorstellung noch aussteht. Aktuell durchläuft das Phablet diverse Tools zur Performance-Überprüfung, so auch den Benchmark Geekbench. Die dort erreichten Resultate von 2426 Punkte im Single- und 8355 Punkte im Multi-Core-Check sind recht ordentlich, ein Leistungssprung in der finalen Firmware ist nicht ausgeschlossen. Verantwortlich für die Arbeitsgeschwindigkeit ist das SoC Qualcomm Snapdragon 845, dem 4 GB RAM zur Seite stehen. Selbstredend kommt das Google Pixel 3 XL direkt mit Android 9.0 P an Bord daher.

Pixel 3 XL mit konkurrenzfähiger Hardware

Der Geekbench-Eintrag des Google Pixel 3 XLDer Geekbench-Eintrag des Google Pixel 3 XL Der aktuelle Oberklasse-Chipsatz Qualcomm Snapdragon 845 bietet mit seinen acht Kyro-385-Kenen (maximal 2,8 GHz Takt), seiner GPU Adreno 630 und seinem Modem Snapdragon X20 (bis zu 1,2 GBit/s via LTE) ein gutes Rundum-sorglos-Paket. Eine Vielzahl an Herstellern wie HTC, Sony, LG und nun auch Google setzen deshalb auf dieses SoC. Das Pixel 3 und das Pixel 3 XL werden die ersten Smartphones, die komplett vom Suchmaschinen-Experten selbst entwickelt worden sind. Möglich wurde dies durch die Übernahme von rund 1000 HTC-Mitarbeitern im vergangenen Jahr. Der am 1. August 2018 veröffentlichte Geekbench-Eintrag (Primate Labs via Winfuture) bescheinigt dem Pixel 3 XL eine gute Performance, wenn auch unterhalb dessen, was andere Smartphones mit gleichem Chipsatz leisten können. Das ist jedoch nicht weiter tragisch, da die Software noch nicht final ist und noch Optimierungen folgen.

Was wissen wir sonst noch vom Pixel 3 XL?

Das Phablet hört auf den Codenamen Crosshatch und anhand diverser durchgesickerter Fotos gibt es bereits Eindrücke vom Äußeren. So folgt auch Google diesmal dem Notch-Trend, ansonsten erinnert das Design an den Vorgänger Pixel 2 XL. Auffällig ist, dass auf eine Dual-Kamera verzichtet wird. Zwar hat dies keinen direkten Einfluss auf die Bildqualität an sich – schließlich kann eine einzelne sehr gute Optik ebenfalls überzeugen –, aber auf so manches Komfortfeature müssen Interessenten verzichten. Ein optischer Zoom oder ein mit zweitem Kamera-Modul berechnetes Bokeh wird es nicht geben. Ebenfalls schade: der Fingerabdrucksensor an der Rückseite weist darauf hin, dass kein entsprechender Scanner im Bildschirm verbaut ist. Dennoch sind wir optimistisch, dass Google mit dem Pixel 3 XL ein gelungenes Smartphone abliefern wird. Wann das Phablet das Licht der Welt erblickt, ist allerdings noch unbekannt.

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