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Google aktualisiert Nexus One und Nexus S auf Android 2.3.6

Nach der US-Version des Nexus S werden jetzt auch deutsche Kunden beliefert

Neue Software für Nexus S und Nexus One Neue Software für Nexus S und Nexus One
Foto: Samsung
Vor einigen Wochen hat Google damit begonnen, das Android-Smartphone Nexus S auf die neue Betriebssystem-Version 2.3.6 zu aktualisieren. Jetzt ist die aktuellste Variante der Gingerbread-Software auch für die in Deutschland verkaufte Version des von Samsung produzierten Smartphones verfügbar.

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Neue Software für Nexus S und Nexus One Neue Software für Nexus S und Nexus One
Foto: Samsung
Das in den USA verkaufte Nexus S hat die Modellbezeichnung I9020, während die hierzulande verkauften Geräte auf die Bezeichnung I9023 hören. Zudem haben die deutschen Geräte kein Super-AMOLED-Display an Bord, sondern einen Touchscreen, der auf der Super-Clear-LCD-Technik basiert.

Aktuellste Software auch für das Nexus One

Neben dem Nexus S wird das Update auf Android 2.3.6 auch für das Nexus One, Googles erstes unter der eigenen Marke verkauftes Smartphone, angeboten. Hier werden aber offenbar bislang nur die amerikanischen Geräte bedient. Schon bei den letzten Software-Aktualisierungen mussten sich die Besitzer eines deutschen Nexus One deutlich länger gedulden als die amerikanischen Nutzer des gleichen Geräts.

Die neue Firmware hat für das Nexus S einen Umfang von knapp 20 MB. Das zeigt, dass Google nur kleinere Änderungen am Betriebssystem vorgenommen hat - beispielsweise zur Schließung von Sicherheitslücken oder zur Fehlerbereinigung. An den Features der Gingerbread-Software hat sich nichts geändert.

Neue Fehler, wie fehlendes Tethering nach dem Software-Update, sind zumindest mit den Testgeräten der teltarif.de-Redaktion nicht aufgetreten. Amerikanische Nexus-S-Besitzer berichteten nach der Aktualisierung auf Android 2.3.6, ihr Smartphone nicht mehr als Modem oder WLAN-Hotspot einsetzen zu können.

Update wird in der Regel automatisch signalisiert

Das Smartphone signalisiert das verfügbare Software-Update in der Regel auf dem Display. Der Nutzer hat dann die Möglichkeit, dieses sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt zu installieren. Auch weitere Informationen zur Aktualisierung des Smartphone-Betriebssystems lassen sich auf Wunsch abrufen. Über das Menü Einstellungen - Telefon-Info lässt sich auch manuell nach dem Update suchen. Zudem ist es möglich, die neue Firmware manuell vom Google-Server zu laden und auf dem Handy zu installieren.

Erfreulich ist vor allem, dass Google auch das eineinhalb Jahre alte, von HTC produzierte Nexus One weiterhin mit Software-Updates versorgt. Andere Hersteller von Android-Handys liefern neue Firmware-Versionen oft nur mit großer zeitlicher Verzögerung aus, ältere Geräte werden teilweise gar nicht mehr mit Aktualisierungen versorgt.

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