Inbetriebnahme

Ausgepackt: Eindrücke von der Inbetriebnahme des Nexus One

Neues Google-Handy hält dem guten Ruf im Test Stand
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Anfang des Monats konnte teltarif.de bereits im Rahmen einer Presseveranstaltung am Rande der CES in Las Vegas erste Eindrücke des neuen Nexus One sammeln und diese berichten. Parallel erwarben wir das bislang nur in den USA, Großbritannien, Hongkong und Singapur erhältliche Google Phone in der vertragsfreien Version, also ohne Bindung an T-Mobile USA, im Online-Shop des amerikanischen Suchmaschinen-Konzerns. Das Google Phone, welches von HTC in äußerst enger Abstimmung mit Google hergestellt wird, arbeitet mit der aktuellsten Version des ebenso von Google stammenden Betriebssystem Android (Version 2.1).

Kauf nur Online möglich

Google Handy Nexus OneGoogle Handy Nexus One Der Erwerb des Smartphones ist bislang nur über die eigens von Google eingerichtete Internetseite google.com/phone [Link entfernt] möglich. Als Zahlungsmittel wird auch eine deutsche Kreditkarte akzeptiert, ebenso kann man eine deutsche Rechnungsanschrift angeben, die Lieferung aber auf die vier Länder USA, Großbritannien, Hongkong und Singapur beschränkt. Zwischen Kauf und Lieferung in ein Hotelzimmer in Las Vegas vergingen knapp 48 Stunden. Der Versandweg sowie die Lieferung konnten online von uns jederzeit mitverfolgt werden, auch die Auslieferung im Hotel klappte problemlos.

Inbetriebnahme: Das Google Phone spricht sofort deutsch

Google Nexus One
Die Inbetriebnahme verlief relativ reibungslos. Zum Start wurde eine deutsche SIM-Karte verwendet, die in USA über T-Mobile USA im Roaming betrieben wurde. Ab dem Start wurde das Google Nexus One per WLAN mit dem Internet verbunden, um teure Roamingkosten für die Datenübertragung zu sparen.

Für die Aktivierung des Google Nexus One benötigt man ein Google Konto und eine damit verknüpfte Googlemail-Adresse, wenn man nicht nur Basisfunktionen des Handys nutzen will. Grundsätzlich können alle Anmeldeschritte am Telefon erledigt werden, auch die Neuanmeldung bei den benötigten bzw. gewünschten Diensten. Alternativ können diese aber auch an jedem internetfähigen PC erledigt und dann am Google Nexus One nur noch die Anmeldung erledigt werden.

Sehr gute Verarbeitung, toller Bildschirm und leistungsfähige Hardware

Zum Preis von 529 US-Dollar (circa 370 Euro) ist das Google Nexus One zwar kein Schnäppchen, man bekommt aber sicherlich eines der besten Handys mit dem Betriebssystem Android, das ja bekanntlich ebenso von Google entwickelt wurde. Das Nexus One macht einen sehr wertvollen und gut verarbeiteten Eindruck, liegt toll in der Hand und ist überraschend dünn.

Der berührungsempfindliche Bildschirm löst 480 x 800 Pixel auf und reagiert sehr direkt auf Eingaben. Der Bewegungssensor zur Umschaltung des Bildschirms von Quer- auf Hochformat und zurück arbeitet wunderbar genau und sehr schnell - sicherlich auch der hohen Rechenleistung des verbauten 1-GHz-Snapdragon-Prozessors von Qualcomm geschuldet. Prozessoren mit ähnlichem Leistungsumfang wurden bislang fast nur in Netbooks oder Laptops verbaut. Auch das Toshiba TG01 hat diesen Prozessor an Bord, konnte aber im Test nicht mit einer ähnlichen Leistung überzeugen.

Von weiteren Eindrücken und Tests, speziell mit deutschen SIM-Karten hierzulande, werden wir in den nächsten Tagen berichten. Auch deutsche Handy-Fans werden wohl nicht mehr allzulange auf das Nexus One warten müssen - Vodafone will das Google Phone Nexus One ab Februar verkaufen.

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