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Google Home Hub: Display-Assistent im Hands-on

Der Google Home Hub ist ein smarter Display-Assistent, der sich per Sprache steuern lässt. Aktuell gibt es das Gerät nur in den USA, Australien und Großbritannien. Wir konnten das Gerät in einem Google Shop in London begutachten.
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Im Zuge der offiziellen Präsentation der neuen Pixel-3-Smartphones hat Google unter anderem auch ein kleines Gerät namens Google Home Hub vorgestellt, einen Display-Assistenten mit Sprachsteuerung. Das Display-Format hat Ähnlichkeit mit einem iPad (mini) und die Funktionsweise macht Amazons Echo Show Konkurrenz. Das Gerät ist aktuell nur in den USA, Großbritannien und Australien erhältlich. Wir hatten die Möglichkeit, das Gerät im Londoner "Google Shop at Currys" in einem kurzen Hands-on unter die Lupe zu nehmen.

Scharfes Display, übersichtliches Menü

Das 7-Zoll-Display ist hell und das Menü übersichtlich gestaltet.
Das 7-Zoll-Display ist hell und das Menü übersichtlich gestaltet.
Das Display misst 7 Zoll und ist damit nicht ganz so weit entfernt von einem iPad mini 4 mit 7,9 Zoll-Display. Das Gerät steht auf einem Fuß, der aber bei frontaler Ansicht von dem Display verdeckt wird. So haben Nutzer das Gefühl, auf ein schwebendes Display mit den Maßen 178,5 mm x 118 mm x 67,3 mm zu schauen. Für Verbindung sorgen WLAN-ac-Unterstützung und Bluetooth 5.0.

Das smarte Zuhause lässt sich der Sprache steuern.
Das smarte Zuhause lässt sich der Sprache steuern.
Auf dem Testgerät lief nur eine Demoversion, die einige Funktionen des Assistenten offenbarte. Die Gestaltung auf dem Display ist sehr klar und übersichtlich. Die Bedienung läuft komplett über die Spracheingabe, das Touch-Display lässt sich aber auch entsprechend per Fingersteuerung bedienen.

Der Google Home Hub kann auch als Wecker benutzt werden.
Der Google Home Hub kann auch als Wecker benutzt werden.
Interessant ist diese Bedienung für sämtliche Smart-Home-Geschichten. Auf dem Demo-Screen waren Optionen wie Licht-, Thermostat- und Kamerasteuerung zu sehen. Wenn der Nutzer beispielsweise morgens durch die Weckfunktion aufwacht, kann er sich unter anderem direkt seine bevorstehenden Termine, Erinnerungen und das Wetter ansagen lassen. In Verbindung mit dem Google-Konto lassen sich auf dem Gerät unter anderem auch Fotos anzeigen sowie auf Musik-Playlisten zugreifen.

Sieht so aus, als wäre ein Tablet auf eine Lautsprecherbox gesteckt worden.
Sieht so aus, als wäre ein Tablet auf eine Lautsprecherbox gesteckt worden.
Der Klang der eingebetteten Sprachausgabe war in der Demoversion klar, deutlich und wirkte natürlich. Nebengeräusche wie ein Knarzen oder Sound-Lecks waren nicht zu hören.

Letztlich ist es Geschmackssache, aber im direkten Vergleich mit dem Echo Show 2 wirkt der Google Home Hub optisch dezenter und ein wenig anpassungsfähiger, dekorativer. Das 7-Zoll-Display ist auch ausreichend groß und macht für die Funktionen einen aufgeräumten Eindruck.

(Verpasste) Erinnerungen und Verkehrsmeldungen werden mitgeteilt.
(Verpasste) Erinnerungen und Verkehrsmeldungen werden mitgeteilt.
Im Rahmen einer Aktion kostete der Google Home Hub in dem englischen Elektronik-Shop 99 Pfund (ca. 112 Euro), eine Ersparnis von 50 Pfund gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung von 149 Pfund (ca. 168 Euro).
Hey, Google, wie wird das Wetter in Manchester?
Hey, Google, wie wird das Wetter in Manchester?
Der freundliche Mitarbeiter des Shops sagte uns, dass es auch möglich sein sollte, das Gerät mit einem deutschen Google-Konto einzurichten. Das werden wir ausprobieren, wenn der Google Home Hub in Deutschland offiziell auf den Markt kommt.

Einen ausführlichen Testbericht zum Google Pixel 3 lesen Sie in einer weiteren Meldung.

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