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Google eröffnet Warteliste für Google Glass

Bis zu 40 000 Interessenten können sich melden
Von mit Material von dpa
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In den USA könnten bald bis zu 40 000 Personen mit der Datenbrille Google Glass auf der Nase in der Öffentlichkeit unterwegs sein. Jetzt wurde eine offene Warteliste für das umstrittene Gerät eingerichtet.

Das Testprogramm für die Computerbrille "Google Glass" geht in die nächste Runde. Der Internet-Konzern schaltete in Mountain View heute eine offene Warteliste frei. In einer ersten Runde hatten rund 10 000 auswählte Kandidaten ein Google Glass zum Probe erhalten. Danach wurde jedem von ihnen erlaubt, bis zu drei weitere Leute einzuladen, auf ähnliche Art und Weise hatte auch der E-Mail-Dienst GMail begonnen. Mit einem offiziellen Marktstart der Google Brille wird aber nicht vor dem kommenden Jahr gerechnet.

Google GlassObjekt der Begierde oder Stein des Anstoßes: Google Glass Offizell ist die Warteliste laut Google nur für Einwohner der USA gedacht, man würde gerne alle einladen, könne aber noch nicht sagen, wann das soweit ist.

Da man in dem Online-Formular auch andere Länder aussuchen kann, dürfte dies auf eine geplante internationale Ausweitung des Programms hinweisen. Google hatte die ersten "Glass Explorer" genannten Testnutzer aus einer Vielzahl von Interessenten ausgesucht, die 1500 Dollar (ca. 1100 Euro) für das Gerät bezahlen mussten.

In diesem Jahr will Google eine neue Version der Datenbrille verteilen. Sie soll zu einem späteren Zeitpunkt auch für Brillenträger geeignet sein, wenn entsprechende Linsen-Aufsätze verfügbar sind.

Wann Google Glass regulär auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt. Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt hatte bereits im Frühjahr angedeutet, dass bis zum Markstart noch mindestens ein Jahr vergehen dürfte. Unter Datenschützern ist die Brille, mit der die Umgebung fotografiert, gespeichert und über die Google-Suchfunktionen "ausgewertet" kann, durchaus umstritten.

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