Aufgeräumte Galerie

Google Fotos erhält eine verbesserte Benutzerführung

Google hat damit begonnen, ein über­arbei­tetes Layout seiner App Fotos zu verteilen. Unter anderem wurden das Hamburger-Menü und die Such­leiste gestri­chen und durch neue Elemente ersetzt.

Rechts die alte, links die optimierte Fassung von Google Fotos Rechts die alte, links die optimierte Fassung von Google Fotos
Android Police
Das Hamburger-Menü (drei über­einander ange­ordnete hori­zontale Linien) ist ein Bestand­teil vieler Android-System­bereiche und Apps, aus Google Fotos verab­schiedet sich dieses Bedien­element jetzt. Der Such­maschi­nenkon­zern hat der popu­lären Bilder­galerie eine neue Benut­zerfüh­rung spen­diert. Anstatt sich durch Menüs zu wühlen, ist nun alles schneller erreichbar. Oben thront auch nicht mehr die Such­leiste. Google Fotos stellt alter­nativ ein Lupen-Symbol in der unteren Leiste zur Verfü­gung, mit welchem der User Medi­enda­teien aufstö­bern kann. Das neue Layout wird server­seitig verteilt, es liegt am Entwick­lerstudio, wann bestimmte Regionen die Aktua­lisie­rung erhalten.

Design-Update für Google Fotos

Rechts die alte, links die optimierte Fassung von Google Fotos Rechts die alte, links die optimierte Fassung von Google Fotos
Android Police
Zwar instal­lieren Hersteller wie Samsung und Huawei ihre eigenen Bilder­gale­rien vor, viele Nutzer greifen dennoch auf die Lösung des Such­maschi­nenriesen zurück. Google Fotos wartet mit einer durchaus beacht­lichen Funk­tions­viel­falt, vom simplen Sichten und Sortieren bis hin zur Bild­bear­beitung und Cloud-Siche­rung auf. Des Weiteren fertigt die App auf Wunsch Samm­lungen mit Erin­nerungen bestimmter Tage an. So können die Anwender nach­voll­ziehen, wie etwa das Oster­fest letztes Jahr ablief. Diese Erin­nerungen sind im neuen Layout von Google Fotos promi­nenter plat­ziert. Sie befinden sich ganz oben unter­halb des App-Schrift­zugs. Dieser Schriftzug tritt an die Stelle, wo zuvor das Hamburger-Menü, das Strea­ming-Icon und die Such­leiste waren. Manche Nutzer dürften sich fragen, weshalb Google den Platz nicht für weitere Verknüp­fungen verwendet. Schließ­lich wissen wohl die meisten Anwender, in welcher App sie sich gerade befinden. Dass nun bis zu vier Fotos in einer Reihe plat­ziert werden, sorgt für mehr Über­sicht. Außerdem wich der Tab Alben nun einem umfas­senderen Bereich namens Biblio­thek.

Neues Erschei­nungs­bild lässt sich nicht forcieren

Die große Ände­rung führt Google nicht wie so oft durch ein regu­läres Update über den Play Store ein. Statt­dessen gibt es eine server­seitige Aktua­lisie­rung. Das heißt, die Anwender müssen sie sich gedulden, bis sie ganz auto­matisch das neue Design erhalten. Die Aktua­lisie­rung wird in Wellen ausge­rollt. Wir haben auf zwei in der Redak­tion befind­lichen Smart­phones (Galaxy S10 und Nokia 7 Plus) unser Glück versucht, blickten aller­dings nach wie vor auf die gewohnte Ansicht. Inner­halb weniger Wochen sollten jedoch alle Android-Anwender von der über­arbei­teten App Google Fotos Gebrauch machen können. (via Android Police)

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