Cloud-Speicher

Google Drive: Material Design jetzt auch für Android und iOS

Eine Aktualisierung der Google-Drive-App für Android-Smartphones und iPhones sorgt für eine eingängigere Bedienung und einen zeitgemäßen Look.
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Google hat bei seiner Mission, den haus­ei­genen Diensten ein einheit­li­ches Erschei­nungs­bild bereit­zu­stellen, mit dem jüngsten Update für Google Drive einen weiteren Fort­schritt erzielt. Seit einiger Zeit präsen­tiert sich die Web-Ober­fläche schon im modernen Mate­rial-Design, jetzt zieht das App-Pendant nach. Sowohl die Android- als auch die iOS-Version bekamen ein entspre­chendes Upgrade spen­diert. Abseits des zeit­ge­mä­ßeren Looks gibt es auch eine Umstruk­tu­rie­rung der Bedien­ele­mente zu verzeichnen. Die Reiter am unteren Bild­schirm­rand erleich­tern die Einhand­be­die­nung. Außerdem wurde die Such­funk­tion von Google Drive opti­miert.

Google Drive in neuem Material Design
Google Drive in neuem Material Design

Frisch­zel­lenkur für Google Drive

Seit mehr als zwölf Jahren ist die Cloud-Spei­cher-Lösung des Such­ma­schi­nen­gi­ganten nun verfügbar und synchro­ni­siert Inhalte von Mobil­ge­räten. Das Alter sah man dem Service zumin­dest in der Smart­phone-Appli­ka­tion noch zum Teil an. Aktuell ist Google aber bestrebt, die Aufma­chung und die Zugäng­lich­keit seiner Ange­bote zu opti­mieren. Ob Gmail, die Kontakte-App oder simpel die Start­seite der Suche, das Mate­rial-Design hat bereits in vielen Berei­chen für frischen Wind gesorgt. Jetzt ist also Google Drive an der Reihe, dessen aktu­elle Versi­ons­nummer 2.19.132.06.40 lautet. Im Vergleich zu einer älteren Fassung wie 2.19.072.05.44 fällt direkt beim Öffnen der Soft­ware die abge­än­derte Gestal­tung ins Auge. Unten gibt es nun die Reiter „Start“, „Markiert“, „Frei­ge­geben“ und „Dateien“. Wobei letz­teres sowohl die Verwal­tung von in der Cloud gesi­cherten Dateien als auch jene von verknüpften Compu­tern anzeigt.

Weitere Neue­rungen des Google-Drive-Updates

Das Haupt­menü wurde eben­falls gestrafft. Anstatt elf sind nur noch acht wich­tige Menü­ein­träge präsent, zudem wird der verfüg­bare Spei­cher­platz in Google Drive ange­zeigt. Oben finden Anwender jetzt eine breite Such­leiste wieder, die rechts Zugriff auf die Konten gewährt. So lässt sich schnell zu einem anderen Google-Konto wech­seln, um dort nach bestimmten Dateien zu suchen. Inner­halb der Regis­ter­karte Start gibt es schließ­lich wie gewohnt Auskunft über die letzten Zugriffe, nebst Infor­ma­tionen zur Frei­gabe. Gene­rell hat das Rede­sign den Vorteil, dass der Bild­schirm­platz effi­zi­enter genutzt wird.

Sollte Google Drive bei Ihnen nicht auto­ma­tisch aktua­li­siert werden, können Sie bei Android-Smart­phones die Prozedur hier im Play Store manuell einleiten.

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