Digitales Wohlbefinden

Android: Erkennung für Schnarchen und Husten

Sollten Sie sich Gedanken über Ihr Schnarch- und Hust-Verhalten beim Schlafen machen, hilft Google bald weiter. Digi­tales Wohl­befinden soll diese Geräu­sche bald analy­sieren können.

Die Android-Sektion „Digi­tales Wohl­befinden“ wird demnächst um eine Schnar­chen- und Husten-Erken­nung während der Schlaf­phase erwei­tert. Auf diese Weise lassen sich etwaige Gesund­heits­pro­bleme während der Bett­zeit proto­kol­lieren. Im neuesten Update für Digi­tales Wohl­befinden ist das Feature bereits inte­griert, aber noch nicht akti­viert. In der Uhr des Android-Betriebs­sys­tems lässt sich die Funk­tion eben­falls verwenden. Die Berech­tigungs­anfrage für ein aktives Mikrofon muss für den Prozess bewil­ligt werden. Nach dem Aufwa­chen findet sich das Proto­koll über das Schnar­chen und Husten bei den anderen Daten der Schlaf­phase wieder.

Google will Schnarch- und Hust-Geräu­sche analy­sieren

Der Bereich "Schlafenszeitmodus" von Digitales Wohlbefinden Der Bereich "Schlafenszeitmodus" von Digitales Wohlbefinden
Andre Reinhardt
Mit Android 9.0 Pie führte der Such­maschi­nen­kon­zern den System­bereich Digital Well­being, hier­zulande, je nach Hersteller, Digi­tales Wohl­befinden, ein. Der Grund­gedanke war, ein gesundes Nutzungs­ver­hältnis des Smart­phones zu reali­sieren. Im Laufe der Zeit kamen mehr Gesund­heits­fea­tures hinzu. So gibt es beispiels­weise den „Schla­fens­zeit­modus“. Jener unter­bindet Benach­rich­tigungen und stellt Bild­schirm­inhalte in Grau­stufen dar. Dies soll beim Einschlafen helfen. Ferner gibt es eine Erken­nung für Bewe­gung und Licht während der geplanten Schla­fens­zeit.

Wie 9to5Google berichtet, erfährt diese Sektion demnächst eine sinn­volle Erwei­terung. Ein Beta-Update von Digital Well­being in der Version 1.2.x enthüllte Programm­code der „Husten- und Schnar­chen-Erken­nung“. Das Feature ist Bestand­teil des Schla­fens­zeit­modus. Für die zweite Gene­ration des Google Nest Hub wurde die Funk­tion bereits einge­führt. Graphen sollen visua­lisieren, wie oft und lange ein Anwender in der Nacht gehustet oder geschnarcht hat. Um die Geräu­sche zu regis­trieren, muss das Mikrofon aktiv sein. Es soll aber nur während der ange­gebenen Schla­fens­zeit Verwen­dung finden.

Weitere Features des Schla­fens­zeit­modus

Je nach Hersteller des Android-Smart­phones finden Sie die betref­fenden Gesund­heits­fea­tures entweder unter dem Menü­punkt „Digi­tales Wohl­befinden“ oder „Digital Well­being“. Nun führt der Weg zum Abschnitt Schla­fens­zeit­modus. Dort lässt sich zunächst fest­legen, ob der „Bitte nicht stören“-Modus einge­schaltet sein soll. Er lässt nur Anrufe von markierten Kontakten und wieder­holten Anrufen sowie Weck­rufe durch. Der Grau­stufen-Modus schont hingegen die Augen. Mit einem Klick auf „Weiter“ gelangen Sie zur Bewe­gungs- und Licht­erken­nung während der Schla­fens­zeit und zum Zeit­zonen­ver­lauf.

Ein weiterer Fort­schritt in puncto Gesund­heit sind die E-Rezepte.

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