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Google Chromecast: Der TV-Stick im Test

Google Chromecast soll voraussichtlich ab März auch in Deutschland verkauft werden. Wir haben den TV-Stick vorab getestet und zeigen auf, wie Chromecast eingerichtet wird, welche Dienste Sie jetzt schon nutzen können und welche weiteren Angebote zu erwarten sind.
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Im Juli vergangenen Jahres hat Google seinen TV-Stick Chromecast vorgestellt. Kurze Zeit später wurde das Gerät in den USA in den Verkauf geschickt - und das mit großem Erfolg, was angesichts des günstigen Verkaufspreises von 35 Dollar nicht verwundert. Der Verkaufsstart in Deutschland steht noch bevor. Letzten Branchengerüchten zufolge soll das Gerät ab März für 35 Euro erhältlich sein.

Hin und wieder findet man schon jetzt im Online-Handel den Chromecast zu Preisen von knapp 40 Euro. Meistens liegen die Angebote allerdings zwischen 50 und 70 Euro. Wir wollten wissen, was der Chromecast kann und ob sich die Investition lohnt. So haben wir uns eines der Geräte, die im Rahmen von Aktionen in den USA mittlerweile schon für 29,99 Dollar zu haben sind, besorgt und einem Test unterzogen.

Den TV-Stick von Google einrichten: So geht's

Google Chromecast im TestGoogle Chromecast im Test Dem Chromecast liegen ein kurzes HDMI-Kabel, ein USB-Kabel und ein amerikanisches Netzteil bei. Man kann den Stick aber auch direkt in den HDMI-Eingang des Fernsehers stecken. Sollte das Fernsehgerät über einen USB-Anschluss verfügen, so kann der Chromecast auch darüber mit Strom versorgt werden, so dass das hierzulande ohnehin höchstens per Adapter nutzbare amerikanische Netzteil getrost in der Verpackung verbleiben kann.

Nach Einschalten des Fernsehers verwies eine Chromecast-Hinweisseite auf den erforderlichen Setup-Prozess, der von einem PC oder einem Smartphone aus vorgenommen werden muss. Dazu ist auf der Hinweisseite die URL zu lesen, unter der die Konfigurationssoftware zu finden ist. Diese steht sowohl für den Windows-PC als auch für den Mac zur Verfügung.

WLAN nur auf 2,4 GHz

Setup-Menü nach dem Erststart des TV-SticksSetup-Menü nach dem Erststart des TV-Sticks Der Chromecast blendet zudem seinen vorläufigen Namen auf dem Fernseher ein, über den er während des Installationsprozesses angesprochen werden kann. Sind Rechner und Chromecast miteinander verbunden, so kann der Chromecast mit dem Internet verbunden werden. Dazu wird ein automatischer WLAN-Suchlauf durchgeführt. Gefunden werden nur Netze im 2,4-GHz-Bereich und auch hier werden die Kanäle 12 und 13 nicht unterstützt. Das ist in einer Umgebung mit vielen drahtlosen Netzwerken ein großer Nachteil, da hier kaum noch ein freier Kanal verfügbar ist.

Nun muss das passende WLAN-Netz ausgewählt werden. Nach Eingabe des Passworts wird die Netzverbindung hergestellt. Schließlich kann noch ein individueller Name für den Streaming-Stick vergeben werden. Danach ist der Installationsprozess abgeschlossen und der Chromecast sucht automatisch nach einem Firmware-Update, das anschließend direkt installiert wird. Nach einem Reboot ist der Chromecast betriebsbereit.

Webseiten, Live-TV und Mediatheken: Das bietet der Chromecast derzeit

Vom Windows-PC oder Mac aus lassen sich einzelne Tasks des Chrome-Browsers über den Chromecast zum Fernseher streamen. Dazu muss ein entsprechendes Browser-Plugin installiert sein. Dieses ist nur für den Google-eigenen Internet-Browser verfügbar, nicht aber beispielsweise für den Microsoft Internet Explorer oder für Safari von Apple.

Wir haben auf diesem Weg nicht nur Webseiten auf den Fernseher gebracht, sondern auch YouTube-Videos auf dem großen Monitor angesehen. Auch IPTV-Dienste wie Zattoo und die Mediatheken von Fernsehsendern wie ARD und ZDF lassen sich so vom kleinen Laptop-Monitor auf den großen Bildschirm des Fernsehers bringen.

Auf Seite 2 zeigen wir unter anderem auf, welche Dienste Sie mit dem Chromecast vom Smartphone oder Tablet aus nutzen können.

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