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Google Chrome OS: Wer macht mit beim Web-OS

Von Jan Rähm
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Kurz nach der Ankündigung seines Internet-affinen Betriebssystems "Chrome OS" hat Google im Chrome Blog einen neuen Eintrag veröffentlicht, der einige Hintergründe zum neuen System erläutert. So nennt Google seine Partner, mit denen man bei der Entwicklung zusammenarbeitet und klärt weitere Fragen.

Google allein ist schon geballte Marktmacht - aber um das neue Google Chrome OS richtig erfolgreich zu machen, hat sich der Suchmaschinenbetreiber ein paar Partner ins Boot geholt. Demnach werden unter anderem Acer, Adobe, Asus, Freescale, Hewlett-Packard, Lenovo, Qualcomm, Texas Instruments und Toshiba an der Entwicklung beteiligt sein.

Geklärt wurde auch die Frage des Preises. Google Chrome OS soll kostenlos sein - genau wie auch andere Linux-Derivate.

Interessierten freien Entwicklern erteilt Google vorerst ein Absage und vertröstet die Freiwilligen auf später. Erst mit der Veröffentlichung der Quellen soll das Chrome OS richtig Open Source werden. Und erst ab diesem Zeitpunkt, der im Laufe dieses Jahres folgen soll, können Interessierte weltweit an dem Projekt mitarbeiten.

Wer aber richtig mitmachen und dabei Geld verdienen möcht, den verweist Google an seine Rekrutierungsbüros in aller Welt. Man solle sich mit dem Hinweis auf das Chrome OS bewerben.

Fast zeitgleich zu den FAQ sind im Netz erste Chrome-OS-Screenshots aufgetaucht. Die Ankündigung des Google Chrome OS erfolgte erst gestern. Das System selbst soll ab 2010 seine Heimat auf Netbooks finden.

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