Browser-Update

Google stopft Lücken im Chrome-Browser und drängt in Schulen

Chromebooks sollen ins Klassenzimmer vordringen
Von mit Material von dpa
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Google hat ein wichtiges Update für seinen Browser Chrome bereitgestellt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt die Installation zum Schließen mehrerer Sicherheitslücken. Nutzer, die automatische Google-Updates nicht deaktiviert oder deinstalliert haben, müssen nichts weiter unternehmen. Bei ihnen läuft die Aktualisierung im Hintergrund ab. Alle anderen klicken im Browser oben rechts auf das Schraubenschlüssel-Symbol und wählen "Über Google Chrome" aus. Dann prüft der Browser die Version und bietet das Update an.

Über die Schwachstellen, die mit der Aktualisierung auf Version 16.0.912.77 behoben werden, können Angreifer Chrome zum Absturz bringen, Informationen in der Adressleiste falsch darstellen, Schadcode in einem geschützten Bereich des Browsers ausführen oder einen Sicherheitsmechanismus für Scriptsprachen umgehen.

Google-Chromebooks sollen das Klassenzimmer erobern

Chromebooks sollen ins Klassenzimmer vordringenChromebooks sollen ins Klassenzimmer vordringen In einem Blogeintrag auf dem Google Chrome Blog gibt der Internet-Riese bekannt, dass die Chromebooks mit dem hauseigenen Betriebssystem zukünftig vermehrt in Klassenzimmern zu finden sein sollen. Dies sei ursprünglich für die meist recht spartanisch und in der ersten Version nur mit Internet-Zugang einigermaßen sinnvoll einsetzbaren mobilen Begleitern gar nicht geplant gewesen.

Anscheinend haben schon hunderte von Schulen in 41 US-Bundesstaaten ihre Schüler mit Chromebooks ausgerüstet. Demnächst sollen in drei neuen Schul-Bezirken in Iowa, Illinois und South Carolina Schüler mit einem Chromebook ausgestattet werden. Insgesamt hätten damit schon 27 000 Schüler ein Chromebook erhalten. Im Rahmen eines speziellen Programms bringen an manchen Schulen die älteren Schüler den jüngeren bei, wie man ein Chromebook benutzt.

Google fühlt sich damit in die Zeit vor fünf Jahren zurückversetzt, als viele Schulen sich dazu entschlossen, mit ihren Schülern Dienste wie Google Mail, Kalender oder Docs zu nutzen. Mittlerweile würden Lehrer daran arbeiten, spezielle Schulanwendungen für Chromebooks zu entwickeln.

Interessant ist diese Initiative deshalb, weil auch andere IT-Schwergewichte immer wieder mit ihren Produkten in Schulen vordringen möchten, beispielsweise Apple mit iBooks Author , Intel mit dem Classmate PC, Acer, Microsoft und Samsung mit speziellen Kinder-Netbooks und das internationale Projekt One Laptop per Child.

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