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Chrome für Android im kurzen Test auf dem Galaxy Nexus

Beta-Version hinterlässt guten Eindruck - keine Flash-Unterstützung

Wie bereits berichtet hat der Internet-Konzern Google eine erste Beta-Version seines Chrome-Browsers für Smartphones und Tablets veröffentlicht, die auf dem hauseigenen Android-Betriebssystem basieren. Der Browser kann kostenlos aus dem Android Market heruntergeladen werden und soll viele Funktionen der Desktop-Version von Chrome auf das Smartphone bzw. Tablet bringen.

Google Galaxy Nexus

teltarif.de mit Google Chrome für Android teltarif.de mit Google Chrome für Android
Foto: teltarif
Allzu viele Fans wird die Android-Version von Chrome vorerst nicht haben, denn die App steht nur für die Version 4.0 oder höher des von Google initiierten Betriebssystems zur Verfügung. Wie die vor wenigen Tagen veröffentlichten Marktanteils-Zahlen zeigen, spielt die auch unter dem Codenamen Ice Cream Sandwich bekannte Android-Version bislang nur eine sehr kleine Rolle: Auf nur einem Prozent der aktiven Geräte mit der Google-Firmware ist diese Software-Variante installiert.

Große Installationsdatei und Verknüpfung mit dem Google-Konto

Wir haben uns Chrome für Android auf dem Samsung Galaxy Nexus angesehen und den Browser einem kurzen Test unterzogen. Die Installationsdatei ist 16,19 MB groß. Damit hat Chrome sogar einen größeren Umfang als die aktuelle Android-Variante des Mozilla Firefox, die 14,98 MB groß ist.

Nach dem ersten Start lässt sich Chrome - wie am Desktop - mit dem eigenen Google-Konto verknüpfen. Das hat den Vorteil, dass beispielsweise die Lesezeichen vom PC oder Mac übernommen werden. Selbst der Verlauf der besuchten Seiten auf verschiedenen Rechnern lässt sich am Smartphone oder Tablet abrufen, wie sich im Test gezeigt hat. So kann man eine Surf-Session beispielsweise am PC beginnen und übergangslos am Handy oder Tablet fortsetzen. Chrome ermöglicht die Nutzung von Tabs Chrome ermöglicht die Nutzung von Tabs
Foto: teltarif

Look  &  feel wie am Desktop-Browser

Look  &  feel der mobilen Chrome-Variante entspricht der Browser-Version für den Desktop. Das Surfen klappt - je nach Internet-Zugang - sehr schnell und es ist auch möglich, in Tabs zu arbeiten. Auch Inkognito-Tabs lassen sich öffnen. Das ist wichtig, wenn der Verlauf der gerade besuchten Seiten weder lokal gespeichert, noch mit dem Google-Account in der Cloud synchronisiert werden soll.

Ebenfalls möglich ist das Zoomen per Doppelklick in die Textspalte, die man gerade lesen möchte. Bislang erkennen nicht alle Webseiten den mobilen Chrome-Browser als Smartphone-App. So wird der Nutzer teilweise auf die mobile Version der aufgerufenen Homepage geroutet. In anderen Fällen wird die Desktop-Version angezeigt, auch wenn zum Beispiel der zum Android-Betriebssystem zählende Browser automatisch die mobile Seite erhält.

Auf Seite 2 lesen Sie, welche Suchmaschinen sich mit der Android-Version von Google Chrome nutzen lassen und wie stabil der Browser in der Praxis schon läuft.

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