Test

Der neue Twitter-Konkurrent Google Buzz im ersten Test

Microblogging-Service funktioniert mit Android-Handy und iPhone
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Wie berichtet ist gestern Abend der neue Twitter- und Facebook-Konkurrent Google Buzz [Link entfernt] gestartet. Das Angebot wurde in den Google-Mail-Dienst integriert und kann darüber auch genutzt werden. Dabei erfolgt die Freischaltung der E-Mail-Konten der Nutzer allerdings sukzessive. Dadurch kann es vorkommen, dass der Menüpunkt "Buzz" im eigenen Google-Mail-Postfach noch fehlt. Das ist auch bei unserem Test-Account der Fall. Nachrichten-FensterFenster für neue Buzz-Nachrichten

Dennoch ist es uns gelungen, Google Buzz wenige Stunden nach der Markteinführung zu testen. Am Handy funktioniert es nämlich unter Umständen auch dann, wenn das Buzz-Feature am PC noch nicht verfügbar ist. Bislang bewirbt Google die mobile Nutzungsmöglichkeit mit Android-Smartphones, dem Apple iPhone, Nokia-Handys mit dem Betriebssystem Symbian Serie60 und mit Windows-Mobile-Handhelds. Für Blackberry soll der Service in Kürze ebenfalls verfügbar sein, während andere Smartphone-Plattformen wie zum Beispiel webOS von Palm bislang nicht erwähnt werden.

Android und iPhone bieten alle Funktionen

NachrichtenübersichtNachrichtenübersicht Die volle Funktionalität ist nur auf Smartphones mit dem Google-eigenen Betriebssystem Android und mit dem Apple iPhone gegeben. Mit diesen Geräten können die Nutzer sowohl über den Handy-Browser als auch aus der Google-Maps-Applikation heraus Microbloggings verschicken, Posts von einer Orts-Infoseite aus schreiben und ein Google-Buzz-Symbol als Shortcut anlegen. Für Symbian und Windows Mobile soll die browserbasierte Nutzung in Kürze zur Verfügung stehen. Bislang klappt Buzz mit diesen Handys nur aus Google Maps heraus.

Parallel zum Marktstart von Google Buzz hat der Internet-Konzern auch neue Versionen von Google Maps für Android, Symbian und Windows Mobile veröffentlicht. Nur mit diesen neuen Varianten kann Buzz verwendet werden, so dass die aktualisierte Software zuerst heruntergeladen und installiert werden muss. Am Apple iPhone gibt es Buzz in der nativen Google-Maps-Applikation nicht. Lediglich über den Safari-Browser kann die erweiterte Maps-Version genutzt werden.

Erste Schritte mit Google Buzz am Motorola Milestone

Wir haben Buzz zunächst über die Google-Maps-Anwendung des Motorola Milestone getestet. Dabei war es auf den ersten Blick gar nicht so einfach, die neuen Menüpunkte zu finden. Zudem ist es zunächst nicht gelungen, Mitteilungen auf diesem Weg über Google Buzz zu verschicken. Stattdessen war nur eine Fehlermeldung zu sehen, die darauf hinwies, dass die Nachricht nicht verschickt werden konnte. Dennoch war es bereits möglich, auf diesem Weg auf der Karte andere Buzz-Nutzer in der Umgebung auszumachen. Umgekehrt konnte unser Test-Account von anderen Anwendern nicht gefunden werden.

Wie wir Google Buzz am Motorola Milestone doch noch einrichten konnten, wie unsere Erfahrungen mit dem Apple iPhone aussahen und ob der Microblogging-Service auch mit dem Palm Pre genutzt werden kann, erfahren Sie auf Seite 2. Hier finden Sie auch das offizielle Google-Video zum neuen Service.

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