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Google Assistant: Bezahlen per Stimmerkennung

Google hat damit begonnen, die Stim­m­erken­nung für Käufe über den Assi­stant frei­zu­schalten. Außerdem ermög­licht Action Blocks Assi­stant-Routinen mit Schalt­flä­chen auf dem Home­screen.

Stimmabgleich bei Google-Assistant-Käufen Stimmabgleich bei Google-Assistant-Käufen
Bild: Android Police
Von Google gibt es zwei Soft­ware-Neue­rungen, einen Stimm­ab­gleich bei Bezahl­vor­gängen und Action Blocks, eine App für das Kreieren von Routinen. Erst­ge­nanntes Feature ermög­licht die Veri­fi­zie­rung per Stimme über Assi­stant, was sich beson­ders für Smart-Laut­spre­cher anbietet.

Action Blocks ist eben­falls mit Assi­stant verknüpft und lässt den User Abläufe gene­rieren, die via Icon auf dem Home­screen ausge­löst werden. Somit entfällt die Notwen­dig­keit, Kommandos auszu­spre­chen. Die Verknüp­fungen sind für eine schnelle Iden­ti­fi­zie­rung auf dem Start­bild­schirm visuell anpassbar. Diese Lösung soll vor allem Menschen mit Beein­träch­ti­gungen unter­stützen.

Google Assi­stant: Bezahlen mit Stim­m­erken­nung

Stimmabgleich bei Google-Assistant-Käufen Stimmabgleich bei Google-Assistant-Käufen
Bild: Android Police
Vor allem Anwender von Google Home dürften sich über die erwei­terte Bezahl­mög­lich­keit freuen. Android Police macht auf einen neuen Schalter in der Assi­stant-App aufmerksam. „Confirm with Voice Match“, nennt sich der Eintrag und scheint bislang noch nicht in Deutsch­land zur Verfü­gung zu stehen. In einer Illus­tra­tion des Einrich­tungs­pro­zesses ist klar zu erkennen, dass der Vorgang vornehm­lich für die Smart-Laut­spre­cher Google Home gedacht ist. Da hier im Gegen­satz zu Smart­phones kein Finger­ab­druck­sensor genutzt werden kann, ist der Fokus nach­voll­ziehbar.

Während einer Bestel­lung über Assi­stant per Speaker oder eben auch Mobil­gerät gleicht das System die Stimme mit jener des Anwen­ders ab. Wenn die Iden­tität bestä­tigt werden kann, erfolgt der Kauf. Die sicherste Methode ist der Stimm­ab­gleich aber nicht. Google weist darauf hin, dass Personen mit einer ähnli­chen Stimme Trans­ak­tionen durch­führen könnten.

Action Blocks für schnell akti­vier­bare Routinen

Action Blocks in Aktion Action Blocks in Aktion
Bild: André Reinhardt
Im Play Store findet sich seit kurzem eine Appli­ka­tion wieder, welche im Prinzip Assi­stant-Sprach­kom­mandos durch Schalt­flä­chen ersetzt. Diese soge­nannten Blocks lassen sich omni­prä­sent auf dem Start­bild­schirm plat­zieren. Sie können jedwede Aktionen beinhalten, welche über Google Assi­stant umsetzbar sind. Das reicht vom simplen Anrufen eines Kontaktes über das Verschi­cken einer zuvor defi­nierten WhatsApp-Nach­richt bis hin zum Start von Heim­au­to­ma­ti­sie­rungen. Dank eindeutig iden­ti­fi­zier­baren, großen Icons und leicht lesbaren Beschrif­tungen lassen sich die Blocks schnell finden.

Laut Google soll die Soft­ware Menschen zugu­te­kommen, welche eine einfa­chere Form von Routinen benö­tigen. Beispiels­weise Demenz­kranke, Personen mit Sprach­stö­rungen, vom Down-Syndrom betrof­fene Anwender oder an Parkinson leidende User. Derzeit steht Action Blocks nur in engli­scher Sprache zur Verfü­gung.

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