Netzausbau

Glasfaser: Telekom baut 435 Neubaugebiete aus

Relativ spät ist die Deut­sche Telekom in den Glas­faser-Ausbau bis ins Haus (FTTH) gestartet. 35 regio­nale Telekom-Teams helfen Bauherren, Gemeinden und Baufirmen bei der Reali­sie­rung vor Ort.

Wer dort ein neues Haus baut, wo vorher "nichts" war, kann Glück haben und gleich mit einer Glas­faser bis ins Haus starten. Die Deut­sche Telekom baute im dritten Quartal 435 Neubau­gebiete und darin enthalten 44 Gewer­bege­biete mit Glas­faser aus. Von diesem Ausbau konnten etwa 37.200 Haus­halte und Gewer­betrei­bende profi­tieren, teilte die Telekom mit.

Sie verweist darauf, dass die Kunden mit Glas­faser den aktuell schnellsten Anschluss fürs Arbeiten und Lernen zuhause, Video­kon­ferenzen, Surfen und Streamen gleich­zeitig haben können. Als maxi­males Tempo beim Herun­ter­laden werden von der Telekom derzeit 1 GBit/s ange­boten, der Upload endet derzeit bei 200 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Telekom-Technik-Chef Walter Golde­nits hat aber schon ange­kün­digt, dass man sich neue Möglich­keiten mit bis zu 10 GBit/s anschaue. Wenn diese Schilder auf einem Acker auftauchen, dann haben Bauherren Glück: Die Glasfaser bis ins Haus ist bald da Wenn diese Schilder auf einem Acker auftauchen, dann haben Bauherren Glück: Die Glasfaser bis ins Haus ist bald da
Foto: Deutsche Telekom
„Neubau­gebiete sind ein großer Faktor bei unserem Glas­faser-Ausbau – sowohl in der Stadt als auch auf dem Land. Wer ein Gebiet erschließt oder eine neue Immo­bilie baut, hat mit uns einen verläss­lichen Partner an seiner Seite, wenn es um stabile und zukunfts­sichere Glas­faser-Anschlüsse zu Hause geht. Denn nur mit dem Glas­faser­netz der Telekom werden spätere Bewohner von Neubau­gebieten aus einer reich­hal­tigen Anzahl von Inter­net­anbie­tern auf dem Netz der Telekom profi­tieren können", ist sich Klaus Müller, der Glas­faser-Verant­wort­liche der Telekom sicher.

Besserer Service für Kommunen und Bauträger

Damit Glas­faser gebaut werden kann, braucht es Kontakte und Abstim­mung zwischen Gemeinden (Kommunen) und den Bauun­ter­nehmen (Bauträger). Dazu hat die Telekom deutsch­land­weit 35 "Neubau­gebiete Lifecycle-Teams" gegründet. Diese Teams bestehen aus Fach­leuten für Technik, Service und Vertrieb und betreuen diese Neubau­gebiete von der ersten Kontakt­auf­nahme bis zum fertigen Haus­anschluss.

Sie helfen auch den örtli­chen Tele­kom­muni­kati­ons­fach­händ­lern und stehen für Fragen von Gemeinden und Baufirmen zur Verfü­gung.

Wie geht es weiter?

Die Telekom baut jähr­lich rund 2000 Neubau­gebiete mit Glas­faser in Deutsch­land aus. Für das nächste Quartal sind bereits rund 465 weitere Gebiete entschieden worden. Sobald die Glas­faser dort verlegt ist, werden knapp 29.600 Haus­halte und Gewer­beein­heiten den schnel­leren Anschluss nutzen können.

Wann bekomme ich Glas­faser?

Wer konkret wissen möchte, ob er vom Glas­faser-Ausbau profi­tieren kann, dem hilft ein Blick auf die Glas­faser-Info­seite der Telekom.

Wer frisch bauen möchte, kann sich beim Bauherren-Service der Telekom unter der kosten­losen Rufnummer 0800 330 1903 infor­mieren. Dort stehen umfang­reiche Check­listen bereit. Den erst­maligen Haus­anschluss legt dann eine örtliche Baufirma im Auftrag der Telekom.

Warum tut sich bei mir nichts?

Wenn die eigene Gemeinde noch keine Glas­faser hat, empfiehlt sich eine Anfrage bei der örtli­chen Gemeinde- oder Stadt­ver­wal­tung, beim Gemeinde- oder Stadtrat oder beim Land­kreis. Helfen kann auch eine Nach­richt an den örtli­chen Land­tags- oder Bundes­tags­abge­ord­neten und die örtliche oder regio­nale Tages­zei­tung. Oft ist etwas Hart­näckig­keit und eine gute Abstim­mung mit Nach­barn und Orts­teil­bewoh­nern hilf­reich.

Welche Antworten haben Sie bekommen? Wie sieht es bei Ihnen vor Ort aus? Schreiben Sie es in unser Forum.

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