Berichterstattung

Gigaset: Smartphone-Geschäft geht weiter

Aktuell befindet sich eine Meldung im Umlauf, nach der Gigaset sein Smartphone-Geschäft noch in diesem Jahr einstellen wird. Dies treffe jedoch nicht zu, wie der Konzern gegenüber teltarif.de klarstellt.
Von Daniel Rottinger
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Gigaset hatte sein Smartphone-Geschäft mit dem Launch-Event im Rahmen der IFA 2015 eingeleitet. Seit wenigen Monate sind nun die mobilen Endgeräte auf dem Markt und stellen für den Konzern, der vor allem für seine DECT-Produkte bekannt ist, ein weiteres Standbein dar. Laut einem winfuture.de-Bericht soll die Smartphone-Sparte komplett eingestellt werden - dabei handelt es sich allerdings um eine Falschmeldung, wie teltarif.de erfuhr.

Gigaset möchte auch künftig im Smartphone-Geschäft mitmischenGigaset möchte auch künftig im Smartphone-Geschäft mitmischen winfuture.de hatte berichtet, dass ein chinesischer Investor ein Machtwort gesprochen haben soll und Gigaset seine Smartphone-Sparte daher einstellen wird. Laut dem Bericht soll die Einstellung des Smartphone-Geschäfts von Gigaset bereits im August erfolgen. In dem Artikel merkt der Autor an, dass vor der kommenden Woche bei Gigaset niemand zu sprechen sei, der offizielle Aussagen zu dem möglichen Ende der Mobilfunk-Sparte machen könnte.

Gigaset-Statement: Einstellung des Smartphone-Geschäfts ist nicht geplant

Auf unsere Anfrage erklärte Gigaset im Gespräch, dass es sich dabei um eine falsche Behauptung handle, die von der winfuture.de-Quelle getätigt wurde. Das Mobilfunk-Geschäft werde fortgeführt und es sei bereits eine weitere Smartphone-Generation in Planung. Zwar sei Gigaset mit seinem Smartphone-Bereich noch nicht da wo man hinwolle, doch eine Abkehr von dem Geschäftszweig sei nicht geplant. Aus unserem Gespräch mit dem Pressesprecher ließ sich sinngemäß entnehmen, dass in dem umkämpften Markt Erfolge nicht auf die Schnelle zu realisieren seien.

Im Jahr 2015 hatte Gigaset 22 Millionen Euro Verlust eingefahren. Als einer der Gründe wurden Restrukturierungskosten angeführt, die sich durch die Konzernumstellung ergeben hätten.

In einer weiteren Meldung hatten wir über die eingeschränkten Bezugsquellen für die aktuellen Gigaset-Smartphones berichtet.

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