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Gigaset stellt HD-Videotelefon Maxwell 10 mit Android vor

Gigaset hat auf der CeBIT das HD-Videotelefon Maxwell 10 vorgestellt, das auf den Premiummarkt ausgerichtet ist. Das Gerät bietet einen 10,1 Zoll großen Touchscreen und eine HD-Videokamera. Der Hersteller versucht durch einige besondere Funktionen, das Maxwell 10 attraktiv zu gestalten.
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Gigaset hat auf der CeBIT in Hannover ein neues Business-Telefon vorgestellt. Das Gigaset Maxwell 10 bietet einen 10,1 Zoll messenden Touchscreen, der mit 1 280 mal 800 Pixel auflöst. Das Telefon ist dabei vor allem auf die Videotelefonie ausgelegt.

Das Maxwell 10 von Gigaset.Das Maxwell 10 von Gigaset Im Gerät selbst sind ein Bass- sowie zwei Hochton-Lautsprecher verbaut. Eine Anbindung der optionalen kabellosen Telefonhörer ist dabei ebenso möglich wie die Verbindung mit anderen Headsets. Diese können über DECT, USB oder die RJ-9-Buchse des Maxwell 10 angeschlossen werden.

Die eingebaute Videokamera des Gerätes verfügt über eine Status-LED, die zu leuchten beginnt sobald die Kamera aktiv ist. Die Kamera nimmt Videobilder mit 720p, also 1280 mal 720 Pixel auf und soll 30 Bilder pro Sekunde handhaben können. Sollen Besprechungen mit mehr als nur einer Person gefilmt werden, so kann zudem eine externe Videokamera an das Gerät angeschlossen werden. Damit sich die Kollegen in diesem Falle nicht vor dem kleinen Display drängen müssen, kann zudem ein größeres externes Display per HDMI mit dem Maxwell 10 verbunden werden.

Angry Birds während Videokonferenz: Zugang zum Google Play Store

Als Betriebssystem nutzt Gigaset bei dem Videotelefon Googles Android in der Version 4.2.2, auch bekannt als Jelly Bean. Durch den Einsatz von Android hat das Telefon Zugang zum Google Play Store, kann also um zusätzliche Apps erweitert werden. Dabei hat der Hersteller vermutlich weniger daran gedacht, Angry Birds während einer Videokonferenz zu spielen, als das Telefon bei Bedarf um zusätzliche Funktionen zu erweitern. Von dem Standpunkt der IT-Sicherheit aus, ist diese Möglichkeit vermutlich eher kritisch zu sehen. In der Vergangenheit gab es immer wieder Berichte über spionierende Applikationen, die mehr Daten an die Entwickler versandt haben, als diese wirklich benötigten.

Rein vom Standard-Funktionsumfang her bietet das Telefon beispielsweise die Synchronisation des bis zu 10 000 Einträgen fassenden Adressbuches mit externen Anbietern oder Firmen-eigenen Verzeichnissen per LDAP. Neben E-Mail- können auch bis zu 12 SIP-Konten auf dem Gerät eingerichtet werden.

Kaum Details zur verwendeten Hardware, aber Ausrichtung auf das Premiumsegment

Zu den technischen Details wie dem verwendeten Prozessor, oder aber auch dem zur Verfügung stehenden Speicher macht der Hersteller keine Angaben. Letzterer soll aber per MicroSD-Karte erweitert werden können. Zudem stehen eine WLAN- und Bluetooth-Schnittstelle zur Verfügung.

In der Pressemitteilung des Herstellers heißt es, dass das Maxwell 10 auf den Premiumbereich ausgerichtet ist, was auf einen recht hohen Preis schließen lässt. Interessenten sollen das Gigaset Maxwell 10 ab Mitte des Jahres erwerben können. Dabei soll sich sowohl die Position und das Design des Hörers konfigurieren lassen. Auch ein optionales Modul zur Wandmontage will Gigaset anbieten.

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