Aus der Heimat

Gigaset GS 195: Design-Smartphone made in Bocholt

Der deut­sche Hersteller Gigaset hat mit dem Gigaset GS 195 sein drittes Smart­phone aus heimi­schen Gefilden vorge­stellt. Der erste Blick im Hinblick auf das Preis­leis­tungs­verhältnis ist viel­verspre­chend.
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Der deut­sche Smart­phone-Hersteller Gigaset hat heute sein drittes Smart­phone der Öffent­lich­keit präsen­tiert. Das Gerät möchte in die Mittel­klasse einge­ordnet werden und trägt die Modell­bezeich­nung "GS 195". Das Gesamt­paket macht einen viel­verspre­chenden Eindruck. Dahin­gehend inter­essant ist die unver­bind­liche Preis­empfeh­lung von 199 Euro.

Das GS 195 wird ab Mitte August in den Farben Tita­nium Grey und Dark Purple erhält­lich sein und kommt mit einem beson­deren Design-Feature zur Perso­nali­sierung.

Gigaset GS 195: Das steckt drin

Das Gigaset GS 195 in Titanium Grey
Das Gigaset GS 195 in Titanium Grey
Gigaset GS 195
Das Glas-Design spricht eine hoch­wertige, aber weit verbrei­tete Sprache. Mit den "smooth" abge­rundeten Kanten ist das GS 195 optisch beispiels­weise an das 4,7-Zoll-iPhone-Design von Apple ange­lehnt (Beispiel: iPhone 8). Für ein Smart­phone in dem Preis­segment des GS 195 wirken die Display­ränder auf den ersten Blick ange­nehm schmal.

Die Diago­nale des in maximal Full-HD+ auflö­senden Panels liegt bei 6,18 Zoll. Auch Gigaset setzt bei der Inte­gration der Selfie­kamera auf ein markt­bewährtes Notch-Design. Die Front­kamera lässt sich auch für die Entsper­rung per Gesicht nutzen. Zusätz­lich steht ein opti­scher Finger­abdruck­sensor auf der Rück­seite bereit. Die Dual-Haupt­kamera knipst mit 13- und 5 Mega­pixel, die Selfie­kamera mit 8 Mega­pixel.

Laut Angaben des Herstel­lers schafft es das Display eine Hellig­keit von 400 cd/m² zu errei­chen. Den Wert können wir noch nicht bestä­tigen, sollte dem aber so sein, ist das für ein Mittel­klasse-Smart­phone ein ausge­zeich­neter Wert. Zum Vergleich: Das deut­lich teurere OnePlus 7 erreichte im teltarif.de-Display­test einen Wert von 443 cd/m².

Für Leis­tung sorgen ein Octa-Core-Prozessor und 2 GB Arbeits­spei­cher. Die interne Spei­cher­kapa­zität beträgt 32 GB. Per microSD-Karte lässt sich das Volumen um bis zu 256 GB erwei­tern. Schön ist, dass es sich bei dem Gigaset GS 195 um ein echtes Dual-SIM-Smart­phone handelt: Nutzer müssen sich also nicht zwischen einer zweiten Nano-SIM-Karte und einer microSD-Karte oder zwei Nano-SIM-Karten entscheiden, sondern können neben zwei SIMs ein zusätz­liches Spei­cher­medium in den Slot einlegen.

Die Akku­kapa­zität beträgt über­raschend üppige 4000 mAh. Der Strom­spei­cher verfügt über ein spen­dables Feature. "USB On The Go" kann per USB-Anschluss anderen Geräten als Power­bank dienen. Gigaset verzichtet übri­gens nicht auf einen 3,5-mm-Klin­kenan­schluss für die Nutzung von Head­sets.

Das Gigaset GS 195 wird mit Android 9.0 Pie ausge­liefert. Ein Update auf Android 10 ist nicht vorge­sehen, regel­mäßige Sicher­heits­updates aber schon.

Gravur und Recy­cling

Das Gigaset GS 195 in Dark Purple
Das Gigaset GS 195 in Dark Purple
Für einen Aufpreis von 5 Euro kann der Nutzer das Smart­phone direkt im Bocholter Werk, in dem 720 Mitar­beiter arbeiten, perso­nali­sieren lassen. Eine indi­vidu­elle Gravur ist in verschie­denen Farben möglich. Wie "lang" die Gravur sein darf, ist nicht explizit ange­geben. Gigaset nennt als Beispiele Widmung, Name des Part­ners und Lieb­lings­zitat. Damit ist zu erwarten, dass die Zeichen­folge etwas länger sein darf als ein kurzer Name.

Gigaset hat im Zuge des GS 195 das Pilot­projekt "Grüne Verpa­ckung" ins Leben gerufen. Bei den Verpa­ckungs­bestand­teilen des Smart­phones wird laut Hersteller auf den Einsatz von Chemie im Herstel­lungs­prozess verzichtet. Nur eine kleine Schutz­folie aus Plastik schützt das Smart­phone, der Rest soll aus recy­clebarem Gras­papier sein, das aus Heu von heimi­schen Wiesen herge­stellt wird. Regio­nale Zulie­ferer sollen zudem kurze Wege garan­tieren.

Das erste Smart­phone des Herstel­lers wurde im vergan­genen Jahr veröf­fent­licht. Mehr zum Gigaset GS 185 und eine Bewer­tung des Geräts lesen Sie im Daten­blatt.

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