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Gigabyte M912 (modifiziert) im Handel

Still war es in den vergangenen Monaten um den Gigabyte M912 geworden.
Von Johannes Haupt

Still war es in den vergangenen Monaten um den Gigabyte M912 geworden. Das mit einem dreh- und klappbaren 8,9" Touchscreen-Display bestückte Netbook sollte eigentlich schon im Juli seinen Einstand haben, war bislang aber nur für IT-Redaktionen zugänglich.

Nun scheint es das Netbook mit drei Monaten Verspätung zur Marktreife gebracht zu haben. Die Zeit ist in Taiwan offenbar genutzt worden, bei der Ausstattung wurde deutlich nachgebessert.

Auch das Einstiegsmodell Gigabyte M912M (kostet beim momentan einzigen liefernden deutschen Online-Shop notebook.de EUR 515) kommt nun mit einer großen 160 Gbyte Festplatte daher. Diese Kapazität war ursprünglich nur für das M912X vorgesehen.

Weiterhin hat der asiatische Mainboardspezialist allem Anschein nach Abstand von Windows Vista genommen. Das ansich mit Microsoft' aktuellem Betriebssystem geplante M912X ist nur (wie das Schwestermodell) mit Windows XP home erhältlich. Einziger Mehrwert vom Gigabyte M912X bei EUR 45 Aufpreis ist nun das höher auflösende, hellere und kontrastreichere LED-Display.

Ebenfalls verzichtet man auf eine bereits vorbestellbare Variante ohne Betriebssystem, die mit EUR 459 besonders preiswert ausgefallen wäre.

Damit liegt das Gigabyte M912 etwa einen Hunderter über der vergleichbar ausgestatteten Konkurrenz, ist allerdings (immer noch) das einzige lokalisierte Netbook mit berührungsempfindlichen Bildschirm.

Wer sich nicht an einem stark spiegelnden Display (wird massiv von golem.de bemängelt) stört, Verwendung für den ExpressCard-Slot und das nötige Kleingeld übrig hat, ist mit dem Gigabyte M912 durchaus gut bedient. Kollege Steve geht in seiner Video-Review sogar noch einen Schritt weiter: Der UMPC-Fan sieht im kleinen Convertible das Netbook seiner Wahl, möchte sein Testmuster gar nicht mehr hergeben. Video nicht mehr verfügbar