Mobiles Bezahlen

Garmin Pay ab sofort auch in Deutschland verfügbar

Garmin Pay ist ab sofort in Deutschland verfügbar. Genutzt werden kann der Dienst über Smartwatches. Grundlage ist eine Prepaid-Mastercard, die über das Bankkonto aufgeladen werden muss.
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Die Anbieter mobiler Bezahldienste starten allmählich auch in Deutschland durch. Zwar ließ Apple auf der Entwicklerkonferenz WWDC vergangene Woche die Ankündigung zu einem Deutschland-Start vermissen, ab sofort ist aber Garmin Pay auch hierzulande verfügbar. Für den Dienst arbeitet Garmin mit VIMpay und Mastercard zusammen. Funktionieren sollte Garmin Pay überall dort, wo kontaktlose Zahlungen akzeptiert werden, etwa in Supermärkten und an Tankstellen.

Der Anbieter informierte auch darüber, mit welchen Geräten der mobile Bezahldienst zum Start verwendet werden kann. So kann Garmin Pay mit den GPS-Multisport Smartwatches vívoactive 3 und vívoactive 3 Music sowie den GPS-Laufuhren Forerunner 645 und Forerunner 645 Music eingesetzt werden. Weitere Wearables sollen in Kürze folgen, während der Dienst mit Smartphones nicht verwendet werden kann.

Interessenten müssen sich zunächst für einen VIMpay-Account registrieren und anschließend die Garmin-Pay-Funktion hinzufügen. Anschließend erhalten sie eine digitale Mastercard. Diese sogenannte VIMpay-Mastercard wird anschließend im Garmin-Connect-Konto hinterlegt und ist dann für das mobile Bezahlen mit Smartwatch oder Laufuhr verfügbar.

Prepaid-Guthaben muss vom Bankkonto aufgeladen werden

Garmin Pay startet in DeutschlandGarmin Pay startet in Deutschland Die virtuelle Mastercard wird mit einem bestehenden Bankkonto des Nutzers verknüpft. Darüber lässt sich das Prepaid-Guthaben, das für die Bezahlungen mit dem Wearable verwendet wird, aufladen. Dabei verspricht Garmin, dass die Aufladungen bei Bedarf auch in Echtzeit möglich sind.

Für den VIMpay-Account gibt es auch eine Schlummerfunktion, mit der sich die virtuelle Mastercard temporär sperren lässt. Für jede einzelne Transaktion werden zudem sogenannte Token generiert. Dabei handelt es sich um eine einmalige Kombination aus Kartennummer und Gerät, die zusammen mit ihrem Ablaufdatum an das Kassenterminal des Händlers in standardisierter verschlüsselter Form übertragen wird.

Mit dieser Token-Technologie sollen sich Zahlungen durchführen lassen, ohne dass vertrauliche Bank- oder Kreditkartendaten übertragen werden. Die Garmin-Pay-Funktion muss auf der Uhr einmal am Tag per PIN aktiviert werden und ist gesperrt, sobald die Uhr vom Handgelenk genommen wird. Eine ähnliche Sperre gibt es auch bei Apple Pay und Google Pay, die jeweils dann greift, wenn die Smartwatch abgelegt wird. Als nächster großer Mobile-Payment-Anbieter könnte Google Pay in Deutschland starten. Details finden Sie in einer weiteren Meldung.

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