Anfälliges Foldable

Galaxy Fold: Display nach 18.500 Faltvorgängen kaputt

Zwar ist das Galaxy Fold für 120 000 Falt­vorgänge ausge­legt, es scheint jedoch schon deut­lich früher zu Problemen zu kommen. Stürze aus größerer Höhe sollten zudem vermieden werden.
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Käufer des Galaxy Fold müssen behutsam mit dem Handy umgehen, wie aber­mals fest­gestellt wurde. Ein Dienst­leister für erwei­terte Garan­tien vollzog am High-End-Smart­phone Belas­tungs­tests in den Berei­chen Falten und Stürze. Mittels einer spezi­ellen Maschine wurde das Galaxy Fold 120.000 Mal auf- und zuge­klappt, genauso viele Vorgänge, wie Samsung selbst prüft. Nach 18.500 Mal entstand ein bunter Fleck, unter Umständen kann diese Misere aber auch früher eintreten, wie wir berich­teten. Bei einem Fall aus 1,8 Metern Höhe hilft auch die mitge­lieferte Schutz­hülle nicht mehr.

Galaxy Fold: Bild­schirm­tausch dürfte unaus­weich­lich sein

Das Display des Galaxy Fold ist ziemlich anfällig
Das Display des Galaxy Fold ist ziemlich anfällig
Samsung Galaxy Fold (LTE)
Samsung bietet Besit­zern des Galaxy Fold einen güns­tigen Display­tausch an, sofern die Anzeige durch normalen Gebrauch Schäden nimmt. Dieses Angebot dürften wohl viele Konsu­menten in Anspruch nehmen müssen, wie ein aktu­eller Belas­tungs­test zeigt. SquareTrade, ein US-ameri­kani­scher Dienst­leister für erwei­terte Garan­tieleis­tungen von Elek­tronik­arti­keln, unter­suchte, wie robust das Falt-Telefon tatsäch­lich ist. Mit einer Appa­ratur, welche das Galaxy Fold auto­matisch öffnet und schließt, wurden 120.000 Falt­vorgänge initi­iert. Laut Samsung soll diese Anzahl für eine durch­schnitt­liche Nutzung inner­halb von drei Jahren genügen. Nach 18.500 Mal tauchte ein Fleck mit einer Ansamm­lung von Pixel­fehlern auf. Der Touch­screen stellte nach 40.000 Mal den Dienst ein, funk­tionierte aller­dings am nächsten Morgen wieder anstandslos. Schließ­lich entdeckten die Tester nach 120.000 Falt­vorgängen des Galaxy Fold, dass sich das Schar­nier verschlech­tert hat.

Galaxy Fold: Die Ergeb­nisse des Sturz­tests

Totalschaden nach Sturztest aus 1,82 Meter HöheTotalschaden nach Sturztest aus 1,82 Meter Höhe Im Liefer­umfang des flexi­blen Smart­phones befindet sich eine Schutz­hülle. SquareTrade führte seinen Sturz­test mit diesem ange­brachten Zubehör durch. Aus einer Höhe von 6 Fuß (1,82 m) wurde das Fold­able fallen gelassen. Egal mit welchem Bild­schirm das Galaxy Fold aufschlug, es kam zu Schäden an dem jewei­ligen Display und den Kameras.

In den Alltag lässt sich dieser Test aber nur bedingt über­tragen. Um das Handy in einer Höhe von 1,82 Meter zu benutzen, müsste der Nutzer mindes­tens 2 Meter groß sein. Gängiger sind Sturz­tests in einer Höhe von 5 Fuß (1,52 Meter), die SquareTrade mit dem defekten Galaxy Fold nicht mehr durch­führen konnte. Dennoch sollte man sich nicht allzu sehr auf die mitge­lieferte Hülle des Fold­able verlassen.

Youtube-Video: SquareTrade Galaxy Fold Brea­kabi­lity

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