Fusion

Fujitsu und Toshiba fusionieren Handy-Geschäft

Bislang schwache Verkaufszahlen der Mobilfunk-Sparten
Von Paulina Gesikowski
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Fujitsu und Toshiba stehen angeblich kurz vor einem Joint Venture. Wie das Handelsblatt berichtet, planen die japanischen Unternehmen eine Fusion ihrer Mobilfunk-Sparten. Sowohl Fujitsu als auch Toshiba sind mit ihrem Mobilfunk-Geschäft nicht besonders erfolglreich und gewinnbringend. Mit der geplanten Fusion der beiden Sparten könnten die Kosten für Personal und Produktion gesenkt werden, um gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit auszubauen und die Verkaufszahlen zu erhöhen.

Mit dem Zusammenschluss würden Toshiba und Fujitsu mit einem Marktanteil von etwa 18,7 Prozent zum zweitgrößten Anbieter in Japan aufsteigen. Marktführer bliebe immernoch Sharp mit 26,2 Prozent. Panasonic und NEC Casio Mobile würden mit aktuell 15,1 und 14,6 Prozent Marktanteil auf die hinteren Ränge rutschen.

Der Absatz auf dem japanischen Handy-Markt ist in den letzten Jahren weiter gesunken. Toshiba ist mit seinem Windows-basierten Smartphone bereits in den europäischen Markt eingedrungen, während in Japan die Mobiltelefone vor allem über den Netzbetreiber KDDI vermarktet werden. Fujitsu verkauft seine Handys derzeit nur über NTT DoCoMo.

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