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FRITZ!Box 7580 und 7560 erhalten FRITZ!OS 6.80

Die neue FRITZ!OS-Version 6.80 wird laut AVM für erste FRITZ!Box-Modelle ausgeliefert. Die Verteilung auf die diversen Router-Modelle erfolgt aber schrittweise - im Januar geht es weiter.
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Neues FRITZOS im AnmarschNeues FRITZ!OS im Anmarsch FRITZ!OS 6.80 ist die Versionsnummer der neuesten stabilen Version der Firmware für die FRITZ!Boxen von AVM, die mittlerweile schon fast einem Betriebssystem gleicht. Noch in diesem Jahr erhalten erste Modelle die neue stabile Variante, die nicht mit den experimentellen Labor-Versionen verwechselt werden darf.

Laut AVM geht es los mit der FRITZ!Box 7580 und 7560 - diese beiden Router erhalten als erste das neue System. Die FRITZ!Box 7490 soll Anfang Januar das FRITZ!OS 6.80 erhalten. Dann wird AVM vermutlich auch in seinem Kunden-Newsletter auf das Update hinweisen, damit die Anwender es manuell einspielen können, die die automatische Updatefunktion ihrer FRITZ!Box deaktiviert haben.

Das bringt FRITZ!OS 6.80

FRITZ!OS 6.80 bringt wieder einige neue Funktionen mit sich, wie zum Beispiel bei WLAN das Bandsteering. Dadurch buchen sich dualband-fähige WLAN-Geräte bevorzugt im nicht so überfüllten 5-GHz-Band ein. Außerdem gibt es die Option einer Reservierung der Datenraten fürs WLAN-Gastnetz (FRITZ!Hotspot) sowie eine Erweiterung des FRITZ!Hotspot um eine Vorschaltseite. Die letztgenannte Option gab es bislang nur für die Modelle 7490 und 6490 Cable mit Firmware-Version 6.60.

Die FRITZ!Fone erhalten einen Smart-Home-Bildschirm und der neue Nachtmodus dimmt das Display des FRITZ!Fons. Außerdem spendiert AVM den Telefonen die Anzeige einer analogen Uhr in Schwarz und Weiß.

Im Smart-Home-Bereich lässt sich die intelligente Steckdose DECT 200 (bald auch die DECT 210) per Geräusch über das integrierte Mikrofon schalten (zum Beispiel durch Klatschen, Klopfen oder die Geräusche eines Einbrechers). Außerdem wird der Temperaturverlauf der letzten 24 Stunden bei Geräten mit Temperatursensor dargestellt. Durch eine zweifache Bestätigung bei der Einrichtung neuer IP-Telefone, Rufumleitungen oder beim Speichern von Sicherungsdateien soll insgesamt mehr Sicherheit gewährleistet sein. Alle Portfreigaben (IPv4, IPv6, MyFRITZ! oder selbständige) können mit FRITZ!OS 6.80 nun auf einen Blick betrachtet und auch angepasst werden. Die Kindersicherung soll nun auch bei reinen IPv6-Geräten funktionieren.

Bei der Telefonie gibt es ab sofort eine Option zur Begrenzung der Anzahl der ausgehenden Anrufe ins Ausland, diese ist nach dem Update automatisch voreingestellt. Außerdem wird die Rufumleitung auf alle Kontakte in einem Telefonbuch anwendbar sein. Wer ein DECT-Telefon der Telekom mit CAT-iq 2.0 nutzt, wird dieses ab sofort auch an der FRITZ!Box im erweiterten Maß nutzen können - denn mit FRITZ!OS 6.80 erhalten die Router die entsprechende Unterstützung.

Die MyFRITZ!-Benutzeroberfläche myfritz.box wurde um Komfortfunktionen erweitert und besser für die Nutzung auf Smartphone und Tablet abgestimmt - die Seite verfügt nun über ein "Responsive Design", das sich automatisch an die Bildschirmgröße anpasst. Dies betrifft übrigens auch die FRITZ!NAS-Oberfläche. Wer einen Mobilfunk-Surfstick als Modem an dem AVM-Router betreibt, kann nun auch empfangene SMS als Ereignis ausgeben lassen.

Alle Änderungen und auch kleine Detailverbesserungen, die FRITZ!OS 6.80 für die FRITZ!Box 7580 bringt, hat AVM auf einer speziellen Übersichtsseite zusammengestellt.

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