Hintergrund

Darum ist die FRITZ!Box 7582 vorerst nicht im freien Handel verfügbar

AVM wird vorerst nicht einen Preis für die neue FRITZ!Box 7582 nennen - dies hat einen Grund, wie uns der Hersteller verraten hat. Der Router für den G.fast- oder Super-Vectoring-Anschluss wird vorerst nur über Netzbetreiber zur Verfügung stehen.
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Darum ist der neue G.fast-Router von AVM nicht im freien Handel zu habenDarum ist der neue G.fast-Router von AVM nicht im freien Handel zu haben AVM hatte im Rahmen der Anga Com seiner angekündigten FRITZ!Box für den Kabelanschluss mit DOCSIS-3.1-Unterstützung einen Namen gegeben: FRITZ!Box 6591 Cable. Zudem wurde im gleichen Atemzug der Marktstart für die FRITZ!Box 7582 für G.fast und Super-Vectoring 35b bekannt gegeben. Diese bietet M-net, wie berichtet, nun im Bundle mit passenden Tarifen für die Nutzung von G-fast an. Ein Preis für den Router wurde noch nicht mitgeteilt, aber dies hat auch einen guten Grund, wie teltarif.de auf Nachfrage bei AVM exklusiv erfahren hat.

So wird der G.fast- und Super-Vectoring-fähige AVM-Router vorerst nicht im freien Handel erhältlich sein, dementsprechend kann auch noch kein konkreter Preis genannt werden. Neben M-net werden wohl künftig auch andere Provider die FRITZ!Box 7582 anbieten, sofern diese natürlich eine der beiden entsprechenden Anschluss-Technologien zur Verfügung stellen. Doch warum bietet AVM nun eigentlich das Gerät nicht im freien Handel an, sondern nur über Provider?

Router-Freiheit greift nicht bei neuen Technologien?

AVM bietet mit der FRITZ!Box 7582 hierzulande einen ersten Router an, der überhaupt die neuen Technologien G.fast und Super-Vectoring unterstützt. Bevor diese nicht in einem gewissen Umfang ausgerollt und damit für ausreichend Kunden nutzbar sind, wird es auch keine nennenswerte Konkurrenz für den AVM-Router geben, da der Markt in diesem Bereich noch zu spartig sei. Daher greift in diesem Fall die Router-Freiheit noch nicht.

AVM betont aber uns gegenüber, dass die Router-Freiheit gegeben ist, denn sofern Kunden einen G.fast- oder Super-Vectoring-fähigen Router eines anderen Herstellers am Anschluss verwenden möchten, könnten sie es natürlich tun. Der Berliner Hersteller sieht G.fast und Super-Vectoring als Übergangs-Technologien. Solange diese noch nicht stärker ausgebaut werden und andere Hersteller keine kompatiblen Router auf den Markt bringen, macht es für AVM noch keinen Sinn, die Geräte im freien Handel zu verkaufen oder einen Verkaufspreis zu nennen. Zu dem jetzigen Zeitpunkt ist dies durchaus verständlich.

Auch der Technik-Chef von NetCologne prognostiziert, dass erste G.fast-Router 2018 kommen. Das Unternehmen hatte zusammen mit ZTE sein G.fast-Projekt demonstriert. Bei dem Live-Test wurden bis zu 1,8 GBit/s im Downstream erreicht.

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