Software

FRITZ!OS 7.26 ab sofort für erste FRITZ!Boxen verfügbar

AVM hat die neue FRITZ!OS-Version 7.26 veröf­fent­licht. Diese ist zum Start für zwei Kabel-Router-Modelle verfügbar. Besitzer von Provider-Geräten müssen noch warten.

Noch bevor alle kompa­tiblen Router mit der FRITZ!OS-Version 7.25 versorgt wurden, hat AVM die nächste Version seines Betriebs­sys­tems für die Heim­ver­net­zung veröf­fent­licht. Für erste Router-Modelle hat der Berliner Hersteller FRITZ!OS 7.26 veröf­fent­licht. Mit dem Update werden zwei FRITZ!Box-Modelle versorgt, die für den Betrieb an Kabel­anschlüssen bestimmt sind.

Besitzer einer FRITZ!Box 6591 Cable bzw. einer FRITZ!Box 6660 Cable haben die Möglich­keit, die Version 7.26 des AVM-Betriebs­sys­tems zu instal­lieren. Voraus­set­zung ist, dass es sich um keinen Router mit Provider-spezi­fischer Soft­ware handelt. Die Netz­betreiber veröf­fent­lichen Firm­ware-Updates oft erst mit großer zeit­licher Verzö­gerung. Noch vor wenigen Tagen hatte AVM neue Labor-Versionen für die beiden Kabel-Router veröf­fent­licht.

Update über das Admin-Menü der FRITZ!Box

Das Update auf FRITZ!OS 7.26 sollte bei kompa­tiblen Routern im webba­sierten Benut­zer­menü ange­zeigt werden. Hier kann die neue Firm­ware auf Knopf­druck instal­liert werden. Alle Daten und Einstel­lungen bleiben erhalten. Es empfiehlt sich dennoch, vor dem Umstieg auf die neue Betriebs­system-Version eine Daten­siche­rung anzu­legen. FRITZ!OS 7.26 ist da FRITZ!OS 7.26 ist da
Foto: teltarif.de
Kunden, die die auto­mati­sche Update-Funk­tion bei ihrem Router akti­viert haben, sollten die die Firm­ware auch ohne manu­ellen Eingriff bekommen - mögli­cher­weise aber mit leichter zeit­licher Verzö­gerung. Nachdem AVM nun FRITZ!OS 7.26 für erste FRITZ!Boxen veröf­fent­licht hat, könnte der Hersteller auch für weitere Geräte - etwa die FRITZ!Box 7490 - die Version 7.25 des Betriebs­sys­tems über­springen.

Diese Features sind neu

FRITZ!OS 7.26 bietet die glei­chen Funk­tionen wie die Firm­ware-Version 7.25. Dazu gehört die Geräte-Prio­risie­rung im Heim-Netz­werk. Damit will AVM dafür sorgen, dass beispiels­weise im Home­office genutzte Computer beim Daten­ver­kehr bevor­zugt behan­delt werden. Außerdem wurden Kinder­siche­rung und die Steue­rung von Rufum­lei­tungen sowie Rufsperren verbes­sert.

Für das WLAN-Mesh-Netz­werk hat AVM die Auto­kanal-Funk­tion opti­miert. So wird nun auch die "Funk-Umge­bung" von WLAN-Repea­tern bei der auto­mati­schen Kanal-Auswahl berück­sich­tigt. Auf einem FRITZ!Fon lassen sich Wetter­infor­mationen darstellen und AVM bietet die Möglich­keit einer Daten­siche­rung für den internen Spei­cher der FRITZ!Box an.

Wie berichtet hat AVM vor wenigen Tagen auch eine neue Version der FRITZ!App Fon veröf­fent­licht.

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