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FRITZ!OS 7.21 für weitere AVM-Router verfügbar

Ab sofort lassen sich alle aktu­ellen FRITZ!Box-Modelle für Kabel­anschlüsse mit FRITZ!OS 7.21 ausstatten. Das Update ist jetzt auch für die FRITZ!Box 6591 Cable verfügbar.

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Foto: AVM
AVM hat weitere Firm­ware-Updates veröf­fent­licht. Wie der Berliner Hersteller mitteilte, werden jetzt alle aktu­ellen FRITZ!Box-Modelle, die zum Betrieb an Breit­band­kabel­anschlüssen bestimmt sind, mit der Version 7.2x von FRITZ!OS versorgt. Nach anderen Kabel­boxen wird ab sofort auch die FRITZ!Box 6591 Cable mit der aktu­ellen Betriebs­system-Vari­ante 7.21 ausge­stattet.

Nutzer sollten das Update auto­matisch über die webba­sierte Benut­zer­ober­fläche des Routers ange­boten bekommen. Ausnahmen können Geräte mit Provider-spezi­fischer Firm­ware sein, die die neue Firm­ware je nach Anbieter gene­rell später bekommen. Die Instal­lation ist in der Regel inner­halb weniger Minuten erle­digt. Kunden, die für ihre FRITZ!Box auto­mati­sche Soft­ware-Updates einge­richtet haben, sollten die neue Firm­ware in den kommenden Tagen auto­matisch erhalten.

Mit FRITZ!OS 7.21 unter­stützen die FRITZ!Box-Modelle 6660 Cable und 6591 Cable auch DVB-C Strea­ming. Das heißt, die Router ermög­lichen es, im Kabel­netz frei empfang­bare Fern­sen­pro­gramme über WLAN ins Heim­netz zu streamen. Damit können die Programme auch abseits von Kabel­dosen empfangen werden.

Features von FRITZ!OS 7.20 mit dabei

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Foto: AVM
Neben der speziell für Kabel-Router bestimmten Strea­ming-Funk­tion sind in der neuen Firm­ware auch alle Features enthalten, die FRITZ!OS 7.20 mit sich bringt. Dazu gehört unter anderem die Möglich­keit, das WLAN-Netz mit WPA3 zu verschlüs­seln. Der neue Verschlüs­selungs­stan­dard bringt wesent­liche Verbes­serungen bei der Authen­tifi­zie­rung und Sicher­heit von draht­losen Netz­werken mit sich.

Über den WLAN-Gast­zugang können die Anwender öffent­liche Hotspots einrichten, bei denen die Daten dank "Enhanced Open/Oppor­tuni­stic Wire­less Encryp­tion" (OWE) sicher und verschlüs­selt über­tragen werden. Vorteil: Der öffent­liche Hotspot kann nun auch ange­boten werden, ohne dass poten­zielle Nutzer Zugangs­daten benö­tigen.

Aber­mals verbes­sert hat AVM außerdem das WLAN-Mesh-Netz. "Perfor­mance Mesh Stee­ring" soll dafür sorgen, dass alle Geräte stets die gerade best­mög­liche Online-Verbin­dung bekommen. Dazu wird die Verbin­dungs­qua­lität regel­mäßig über­prüft. Nicht zuletzt wird die auto­mati­sche Auswahl des WLAN-Kanals opti­miert. Neben der Umge­bung des Routers werden nun auch die FRITZ!Repeater mit einbe­zogen.

Auf der IFA ist AVM in diesem Jahr nicht vertreten, was unter anderem zur Folge hat, dass neue FRITZ!Box-Modelle erst später vorge­stellt werden.

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