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Neues FRITZ!Labor für FRITZ!Box 7490 und 7590 veröffentlicht

Kurz vor Weihnachten hat AVM noch ein neues FRITZ!Labor für zwei FRITZ!Box-Modelle zum Download bereitgestellt. Wir fassen die neuen Funktionen zusammen.
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Neues FRITZ!Labor verfügbarNeues FRITZ!Labor verfügbar Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen hat AVM noch je ein neues FRITZ!Labor für die FRITZ!Box-Modelle 7490 und 7590 veröffentlicht. Dabei unterscheiden sich jedoch die Versionsnummern. Für die FRITZ!Box 7490 steht FRITZ!OS 113.06.98-48630 zum Download bereit, während der Hersteller die FRITZ!Box 7590 mit der FRITZ!OS-Version 06.98-48629 versorgt - jeweils als Labor, was so viel bedeutet wie Beta-Stadium.

Das Update bringt dieses Mal zahlreiche neue Funktionen mit sich. So lassen sich die Router in der Betriebsart Repeater nun auch wieder auf den DFS-Kanälen im 5-GHz-Bereich betreiben. Zudem wird bei Nutzung als Repeaters die gesamte Netzwerkumgebung der Basisstation angezeigt. AVM hat ferner die Anzeige des Frequenzbands auf der Seite "WLAN / Funkkanal" in Auflistung der "anderen Funknetze in ihrer Umgebung" im Administrationsmenü eingepflegt. Auf der gleichen Seite werden in der Auflistung der "Belegung der WLAN-Kanäle" nun Störquellen angezeigt.

Auf dem Startbildschirm eines FRITZ!Fon werden eingegangene Faxe angezeigt. Der FRITZ!Fon-Mediaplayer ermöglicht das Speichern und Laden von Playlisten als xsfp-Datei per FRITZ!NAS. Das Startmenü der DECT-Telefone ist zudem jetzt scrollbar, um mehr Smart-Home-Geräte anzuzeigen. Vom Festnetz-Telefon aus lässt sich zudem ein Firmware-Update für den Router initialisieren.

Update behebt auch Fehler

Das Update bringt auch Fehlerbereinigungen mit sich. Dem offiziellen Changelog zufolge wurde zudem die Geschwindigkeit bei der Nutzung von USB-Datenträgern mit NTFS-Dateisystem als Netzwerk-Speicher verbessert. Die Push-Service Mail zu FRITZ!OS-Updates soll zudem erweiterte Informationen zum Updateverlauf erhalten. Einige dieser Neuerungen waren für die FRITZ!Box 7490 bereits im Anfang Dezember veröffentlichten FRITZ!Labor enthalten.

So reizvoll die neuen Funktionen für den AVM-Router auch sein mögen gilt es wie immer zu bedenken, dass es sich um eine Beta-Firmware handelt, die noch fehlerhaft sein kann. In jedem Fall sollte vor der Installation ein Backup von der bisherigen Konfiguration angelegt werden. Zudem empfiehlt AVM, vor dem Umstieg auf ein FRITZ!Labor zunächst die aktuellste stabile Version des Betriebssystems zu installieren.

Nicht zuletzt ist die Beta-Software nicht für Exemplare der FRITZ!Box 7490 geeignet, die direkt von einem Internet-Provider ausgeliefert wurden. Einzige Ausnahme ist der 1&1 HomeServer. Sollten Sie vor der Kauf-Entscheidung für einen neuen Router stehen, werfen Sie doch einmal einen Blick auf unserem Ratgeber zu FRITZ!Box und Co.

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