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FRITZ!Box 7590 (AX) bekommt neue Labor-Version

AVM hat für die FRITZ!Box-Modelle 7590 und 7590 AX eine neue Labor-Version bereit­gestellt. Diese bringt vor allem Fehler­berei­nigungen und andere Opti­mie­rungen mit sich.

Labor-Update von AVM Labor-Update von AVM
Foto: AVM
AVM hat neue Labor-Versionen für die FRITZ!Box 7590 und die FRITZ!Box 7590 AX veröf­fent­licht. Diese tragen die Versi­ons­num­mern 07.39-95780 und 07.39-95781. Inter­essenten, die bereits eine Labor-Soft­ware auf ihrem Router nutzen, sollten das Update über die webba­sierte Benut­zer­ober­fläche ange­boten bekommen. Diese ist in der Regel unter der Adresse fritz.box oder unter der IP-Adresse des Routers erreichbar.

Wer bisher eine stabile FRITZ!OS-Version einsetzt und neu ins Labor einsteigt, muss den Wechsel manuell vornehmen. Dazu wird zuerst die aktu­elle stabile Betriebs­system-Version auf dem Router instal­liert. Die Instal­lati­ons­datei für das Labor-Update muss vom AVM-Server herun­ter­geladen und manuell aufge­spielt werden. Spätere Aktua­lisie­rungen sind dann wieder direkt über das Admi­nis­tra­tions­menü der FRITZ!Box möglich.

Der Chan­gelog von AVM für das aktu­elle Labor nennt als Neue­rung eine Band­breiten-Reser­vie­rung für Heim­netz­geräte (Ingress-Shaping) - aller­dings nicht für die FRITZ!Box-Modelle, auf denen die neue Labor-Version jetzt zur Verfü­gung steht. Den Angaben des Herstel­lers zufolge ist die Funk­tion nur für die FRITZ!Box-Modelle 4060, 7520 und 7530 gedacht.

Zahl­reiche Fehler­berei­nigungen

Labor-Update von AVM Labor-Update von AVM
Foto: AVM
Mit dem Labor-Update stellt AVM außerdem eine Reihe von Fehler­berei­nigungen bereit. So waren Geräte im Gast­netz mit einer Vorschalt­seite über IPv6 nicht mit dem Internet verbunden. Neu ange­legte Rufnum­mern wurden teil­weise schreib­geschützt ange­legt, sodass sie sich nicht bear­beiten ließen.

Behoben wurde auch der Fehler, dass Inter­net­ver­bin­dungen als "nicht online" ange­zeigt wurden, obwohl der Router über den WAN-Port mit dem Internet verbunden war. Der Import einer WireGuard-Konfi­gura­tions­datei mit einer Gegen­stelle einer manuell fest­gelegten IP-Adresse ist nach AVM-Angaben jetzt möglich. Die WPS-Akti­vie­rung über die Benut­zer­ober­fläche funk­tio­niert wieder und der Hersteller hat die Inter­ope­rabi­lität mit Swit­ches verbes­sert.

Mit der aktu­ellen Labor-Runde bereitet AVM die Einfüh­rung von FRITZ!OS 7.50 vor. Wann der Hersteller die finale Version der neuen Firm­ware an alle Kunden mit kompa­tiblen Endge­räten verteilen wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Wer in Erwä­gung zieht, die Labor-Version auf seinem Router zu instal­lieren, sollte berück­sich­tigen, das es sich um Soft­ware im Beta-Stadium handelt.

Wie berichtet hat AVM erst vor wenigen Tagen ein weiteres FRITZ!Box-Modell ins Labor aufge­nommen.

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