VoIP

FRITZ!Box-Telefonie über das iPhone: App-Fehler behoben

Die FRITZ!App Fon für das iPhone setzte sich teil­weise über vom Nutzer vorge­nom­mene Einstel­lungen hinweg. Jetzt hat AVM den Soft­ware-Fehler behoben.

Mit der FRITZ!App Fon haben FRITZ!Box-Besitzer die Möglich­keit, ihre Fest­netz-Rufnum­mern für einge­hende und ausge­hende Gespräche auch vom Smart­phone aus zu nutzen. Das Handy wird dabei als neue Neben­stelle zur Tele­fon­anlagen-Funk­tion des Routers hinzu­gefügt. Die App ist für Android und iOS verfügbar und kann kostenlos aus dem Google Play Store und aus dem AppStore von Apple herun­ter­geladen werden.

In die iOS-Version der FRITZ!App Fon hatte sich ein Fehler einge­schli­chen, der mit einem jetzt veröf­fent­lichten Update auf die Version 5.1.2 behoben wurde, wie der Chan­gelog von AVM verrät. Demnach signa­lisierte die Anwen­dung einge­hende Anrufe auch dann mit dem Klin­gelton, wenn am iPhone die "Nicht-stören"-Funk­tion bzw. eine Fokus-Einstel­lung unter iOS 15.x aktiv war, die die Anruf­signa­lisie­rung eigent­lich abschaltet. FRITZ!App Fon auf dem iPhone FRITZ!App Fon auf dem iPhone
Foto: teltarif.de
Schon Ende März hatte AVM mit der Version 5.1.1 der Anwen­dung weitere Probleme behoben. So waren expor­tierte Kontakte teil­weise nicht mehr impor­tierbar, wie der Hersteller im Chan­gelog einge­räumt hat. Darüber hinaus sei es vorge­kommen, dass Tele­fonate nach bestimmten, nicht näher bezeich­neten Aktionen nicht mehr möglich waren.

Nutzer beklagte hohen Akku­ver­brauch

In den Rezen­sionen im AppStore beklagen Nutzer teil­weise einen hohen Akku­ver­brauch, der den Angaben zufolge von der FRITZ!App Fon verur­sacht wird. Die App-Entwickler beant­wor­teten den Hinweis und meinten, der Fehler solle seit der Version 5.0.1 behoben sein. Der Nutzer demen­tiert, während das Problem im Test von teltarif.de mit einem iPhone 13 Pro Max nicht auftrat - auch nicht mit der Version 5.0.1 oder früher.

Die FRITZ!App Fon verfügt im Menü "mehr" über die Möglich­keit, dem Hersteller Feed­back zu über­mit­teln. AVM bittet darum, Fehler bei Bedarf auf diesem Weg zu teilen. Dabei sollen die Kunden auch die Support-Daten senden. Diese Option muss bei Bedarf im Feed­back-Menü manuell einge­schaltet werden. Stan­dard­mäßig werden die Infor­mationen beim Feed­back-Versand nicht mitge­schickt.

AVM gehört zu den Firmen, die auf der Fach­messe ANGA Com vertreten sind. Diese findet noch bis Donnerstag auf dem Kölner Messe­gelände statt. In einer weiteren Meldung lesen Sie, welche Produkte der FRITZ!Box-Hersteller auf der Messe zeigt.

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