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Neue Breitband-Frequenzen werden am 12. April versteigert

Welt: Airdata ist Bieter neben den Mobilfunknetzbetreibern
Von Thorsten Neuhetzki mit Material von AFP
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Die Versteigerung neuer Mobilfunklizenzen startet nach einem Bericht der Welt am 12. April. Das berichtete die Zeitung (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf Branchen- und Regierungskreise. Bei der Auktion sollen sechs Blöcke mit Frequenzen versteigert werden, die bislang von Fernsehsendern genutzt werden und weite Strecken per Funk überbrücken können. Die Frequenzen kursieren in der Branche auch unter dem Stichwort Digitale Dividende. Damit sollen auch auf dem Land - via Mobilfunk - schnelle Internetverbindungen angeboten werden. Die Auktion ist eine der ersten in Europa und vom Umfang her die größte.

Um die Lizenzen bewerben sich laut der Behörde sechs Unternehmen. Laut "Welt" sind darunter die vier großen Mobilfunkunternehmen in Deutschland - T-Mobile, Vodafone, o2 und E-Plus - und Kreisen zufolge die Stuttgarter Firma Airdata, die sogenannte Portable-DSL-Funknetze in Berlin und Stuttgart betreibt. Der sechste Bieter ist dem Bericht zufolge nicht bekannt. Die Anträge auf Zulassung zur Versteigerung konnten bis zum 21. Januar bei der Bundesnetzagentur eingereicht werden.

Dass Airdata unter den Bietern ist, verwundert Insider nicht wirklich. Die für Portable DSL genutzten Frequenzen befinden sich unter den zu versteigernden Frequenzen. Die Lizenzen für diese Frequenzen wurden von der Bundesnetzagentur nicht verlängert und sind streitbefangen. Vermutlich wird Airdata versuchen, die Frequenzen zu ersteigern.

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