Frei Sprechen
04.03.2008 15:44

Hilfe!Provider lässt mich nicht auf den Wlanrouter!

Ist wirklich die Bundesnetzagentur schuld???
teltarif.de Leser andi H. schreibt:
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Nach Netzproblemen hat mein Provider TNG einen Hardwareaustausch vorgenommen. Bisher hatte ich eine "TNG-Box", und daran einen eigenen Wlanrouter angeschlossen. Nun hat mir TNG einen Thomson Speedtouch 780 WLi hingestellt. Das neue Gerät hat also WLan integriert.Nur kann ich das Drahtlosnetzwerk nicht selber konfigurieren, weil mein Provider mir die Zugangsdaten für das Webinterface verweigert.Begründung: "Hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, dass eine Herausgabe der Zugangsdaten für die TNG.BOX.2008aw grundsätzlich nicht durch- geführt wird, um die Funktionalität Ihres DSL- und besonders des Telefonanschlusses zu gewährleisten. Hintergrund sind die strengen Auflagen der Bundesnetzagentur, durch die wir verpflichtet sind, das reibungslose Funktionieren der Telefonie sicherzustellen, die durch leichte Änderungen direkt wegkonfiguriert werden können." Stimmt es wirklich, das die Auflagen der Bundesnetzagentur verhindern, dass ich den Kanal wechseln, den Key ändern oder zwischen wep und wpa umschalten kann??? Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen.
Kommentare zum Thema (8)
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rotella antwortet
04.03.2008 19:22
Benutzer andi H. schrieb:

Stimmt es wirklich, das die Auflagen der Bundesnetzagentur verhindern, dass ich den Kanal wechseln, den Key ändern oder zwischen wep und wpa umschalten kann??? Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen.

*gröhl* Wenn es so wäre, hätte ja z.B. Freenet niemals ihre Komplett-Anschlüsse (mit frei konfigurierbarer Fritzbox) verkuafen dürfen.
Hintergrund ist eher, dass das Gerät so auf dem freien Markt (ebay) nahezu wertlos ist.
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gijan antwortet
04.03.2008 21:12
Wäre schön, wenn es diese Vorgabe tatsächlich gäbe. Aber als Ausrede taugt sie nichts.
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Seufz antwortet
05.03.2008 01:03
völliger Quatsch - wenn die dann auch noch WPA einstellen (müßten-wegen Sicherheit) dann bekommt man nicht alle Gerät da dran. Somit ein Reklamationsgrund.
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Baghee antwortet
05.03.2008 12:26
Ich nutze das "Frei sprechen" jetzt mal schamlos aus und behaupte, dass es bei Leuten, die solche Fragen stellen (müssen), nicht ganz verkehrt ist, die Zugangsdaten unter Verschluss zu halten.

Der Sinn dieser Massnahme ist nachvollziehbar und offensichtlich: Die DAUs unter den Kunden davon abzuhalten, die Hotline mit panischen Hilferufen zu überhäufen, weil sie ihren Router schneller zerkonfiguriert haben, als die Hotline ihn wieder in Ordnung bringen kann.

Der Workaround ist ebenso offensichtlich: Das Router-WLAN abschalten (das sollte von aussen einfach per Schalter machbar sein) und einen eigenen WLAN-Router in Betrieb nehmen wie Du es bisher auch hattest. Daran kannst Du einstellen, was immer Du willst und die Provider-Hotline ist nicht dafür verantwortlich, wenn Du dabei etwas verbockst.


Have fun. :)
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andi H. antwortet auf Baghee
06.03.2008 11:36

3x geändert, zuletzt am 06.03.2008 11:54

Der Sinn dieser Massnahme ist nachvollziehbar und offensichtlich: Die DAUs unter den Kunden davon abzuhalten, die Hotline mit panischen Hilferufen zu überhäufen, weil sie ihren Router schneller zerkonfiguriert haben, als die Hotline ihn wieder in Ordnung bringen kann.
Ja was denn nun? Bundesnetzagentur oder die Hotline schonen? Bundesnetzagentur nur ein Vorwand???


Der Workaround ist ebenso offensichtlich: Das Router-WLAN abschalten (das sollte von aussen einfach per Schalter machbar sein) und einen eigenen WLAN-Router in Betrieb nehmen wie Du es bisher auch hattest. Daran kannst Du einstellen, was immer Du willst und die Provider-Hotline ist nicht dafür verantwortlich, wenn Du dabei etwas verbockst.
Ja, ist klar. Und jeder Besucher, der in die Wohnung kommt, fragt mich dann, warum ich zwei Wlangeräte nebeneinander benutze, weils auch so unglaublich energiesparend ist. Denen erzähl ich dann einfach, das liegt an TNG, die stellen sich einfach megadämlich an.

Have more fun
btw: Danke für den "dümmsten anzunehmenden User"
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Baghee antwortet auf andi H.
08.03.2008 04:58
Benutzer andi H. schrieb:
Ja was denn nun? Bundesnetzagentur oder die Hotline schonen? Bundesnetzagentur nur ein Vorwand???

Teils - teils. Ich halte die genannte Vorschrift der BNA für real und existent. Allerdings halte ich es für ein Ammenmärchen, dass die BNA dem Anbieter explizit vorschreibt, dem Kunden dafür das Passwort zu seinem Router vorzuenthalten.

Das halte ich für ... na ja, leicht übertriebene, allerdings bei einem kleinen Anbieter ohne riesiges Support-Callcenter auch verständliche Fürsorge.

Ja, ist klar. Und jeder Besucher, der in die Wohnung kommt, fragt mich dann, warum ich zwei Wlangeräte nebeneinander benutze, weils auch so unglaublich energiesparend ist. Denen erzähl ich dann einfach, das liegt an TNG, die stellen sich einfach megadämlich an.

Na und? Ist doch die Wahrheit, also kannst Du es auch so begründen.

btw: Danke für den "dümmsten anzunehmenden User"

Wenn Du dich damit angesprochen fühlst: Lies nochmal, ich habe dich an keiner Stelle so genannt, sondern lediglich die (verständliche) Vorsicht des Anbieters solchen Usern gegenüber beschrieben. Wenn Du dir den Schuh allerdings selber anziehst ... ;)


Gruss

BAGHEE
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andi H. antwortet auf Baghee
10.03.2008 00:19
Benutzer Baghee schrieb:
Teils - teils. Ich halte die genannte Vorschrift der BNA für real und existent. Allerdings halte ich es für ein Ammenmärchen, dass die BNA dem Anbieter explizit vorschreibt, dem Kunden dafür das Passwort zu seinem Router vorzuenthalten. Das halte ich für ... na ja, leicht übertriebene, allerdings bei einem kleinen Anbieter ohne riesiges Support-Callcenter auch verständliche Fürsorge.
Aha.wohl eher Vorsorge.Den Kunden dumm und unmündig halten, dann hat man seine Ruhe. Tolle Einstellung dem Kunden gegenüber.Der Servicegedanke kommt hier etwas zu kurz.

Na und? Ist doch die Wahrheit, also kannst Du es auch so begründen.
BAGHEE

Gibt es eigentlich auch die "DAN", die "dümmsten anzunehmenden Netzbetreiber"?
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Ravendrake antwortet auf andi H.
22.04.2008 23:17

Aha.wohl eher Vorsorge.Den Kunden dumm und unmündig halten, dann hat man seine Ruhe. Tolle Einstellung dem Kunden gegenüber.Der Servicegedanke kommt hier etwas zu kurz.


Nun , wenn ich mal auf der Seite wieistmeineip.de schaue (da kann man so Speedtest machen) scheint der eingentlich ganz gut wegzukommen mit seinem Service.
Vielleicht liegt es ja auch am Gerät, bei einigen Geräten wird herstellerseitig mit abgestuften Userrechten gearbeitet, da kann man z.B. Wlan selber konfigurieren, bestimmte Dinge wie ATM/SIP/DSL-Modulation aber nicht bearbeiten. Wenn die Box sowas nicht hat könnte man wirklich seine Telefonie kaputt machen.
Hier würde ihc mich als Netzbetreiber fragen was das einfachere Übel ist - das der seine SSID nicht umstellen kann oder das der Kunde vom Handy anruft weil er seinen Tlefonanschluss resettet hat (und am besten noch sagt er hat nix gemacht...)

Gibt es eigentlich auch die "DAN", die "dümmsten anzunehmenden Netzbetreiber"?

Ja, aber den hat die T-Com gepachtet ;-)
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