Frei Sprechen
07.05.2008 17:51

SIPGATE: meine negativen Erfahrungen

meine negativen Erfahrungen mit Sipgate
teltarif.de Leser marius1977 schreibt:
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Hi @ all, wollte dieses Forum nutzen, euch mal meine persönlichen Erfahrungen mit Sipgate mitzuteilen.

Am 31.01.2008 habe ich meine Festnetzrufnummern von Arcor zu Sipgate portieren lassen. Diese Portierung war kostenlos. Gleichzeitig hatte ich den Plus-Account für monatlich 3,90 € mit einer MVLZ von 6 Monaten gebucht. Die Portierung klappte anstandslos, ich war sofort erreichbar. Aber schon nach kurzer Zeit musste ich immer wieder eine sehr schlechte Verbindungsqualität feststellen. Meist hörte ich meinen Gesprächspartner (Festnetz) nur noch zerhackt und mit starken Aussetzern. Wenn die Verbindung neu aufgebaut wurde, lief alles problemlos. Nach einigen Wochen habe ich mich dann entschieden, wenigstens meine abgehenden Gespräche über DUS.net zu führen. Mit denen hatte ich bis dato noch nie Probleme und habe eine glasklare Sprachqualität. Der Sipgate-Support tat meine Störmeldungen immer mit "Problemen am Endgerät" ab. Auf meinen Hinweis, dass die selbe Hardware und derselbe DSL-Anschluss (bandbreite 15000) verwenden wird, wurde nie eingegangen. Inzwischen habe ich mich für VDSL 25 inkl. ISDN von T-Home registrieren lassen. Dies beinhaltet auch eine Portierungd er Rufnummern von Sipgate zu T-Home. Gem. AGB von Sipgate wird hier eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 25,00 € fällig. Diese wurde auch gleich abgebucht. Allerdings lässt mich Sipgate nun erst zum 09.06.2008 (Ende der Vertragslaufzeit) aus dem Vertrag. Auch meine Bitte, dass die Portierung wenigstens vorgezogenen würde, wurde mit Hinweis auf die AGB abgelehnt. Problem: Mein aktueller DSL-Anschluss ist zum 15.05.2008 gekündigt. Tja, Pech gehabt. Auch die Geschäftsleitung von Sipgate weigert sich einer früheren Portierung zuzustimmen. Mir geht es nicht um die Zahlung der 3,90€ bis zum Vertragsende. Hätte ich also seiner Zeit nur einen Basic-Account gebucht, wäre ich innerhlab von 30 Tagen mit der Portierung durch gewesen. Man sieht also wie zahlende Kunden noch "schickaniert" werden. Sipgate schrieb auch in der letzten Stellungnahme: *** "Der Abgeschlossene Vertrag ist allerdings für beide Seiten gültig und eine frühere Beendigung würde uns natürlich einen Nachteil bringen. Schließlich sind die Grundgebühren nicht die einzigen Einnahmen aus einem solchen Vertrag und Mindestlaufzeiten werden vereinbart damit Nutzen und Kosten für beide Seiten kalkulierbar bleiben.

Da eine sinnvolle allgemeine Berechnung der entgangenen Einnahmen für solche Fälle kaum möglich ist, lassen wir eine vorzeitige Beendigung des Vertrages gegen "Strafzölle", wie bei manchen Unternehmen möglich, nicht zu. *** Man liest also ganz klar, dass Sipgate noch Geld mit mir bis zum Ende der vertragslaufzeit machen will. Es ist auch völlig uninteressant, ob ich nun meine ankommenden Gespräche für 3 Wochen aufs Handy umleiten, und solange ohne Festnetz da sitze.

Vielleicht konnte ich mit meinem Beitrag einen kleinen "Geschmack" über Sipgate vermitteln. Ich jedenfalls werde diese Firma niemandem guten Gewissens weiterempfehlen.

Kommentare zum Thema (3)
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Kein Verständnis
MdN antwortet
08.05.2008 14:03
Du beschwerst Dich, dass Sipgate auf Einhaltung eines Vertrages besteht, den Du abgeschlossen hast? Sorry, kann ich leider nicht nachvollziehen. Wenn ich ein Vertrag abschliesse, dann erwarte ich auch, dass er eingehalten wird. Ansonsten brauche ich ja keine Verträge mehr. Und das Sipgate aufgrund der günstigen Konditionen nicht jedem Kunden eine Individuallösung basteln kann, dürfte auch nachvollziehbar sein.

Bleibt noch das Thema Sprachqualität, wobei niemand nachvollziehen kann, woran es letztendlich bei Dir gelegen hat. Ich z.B. nutze Sipgate in ständig wechselnden Hotspots. Bisher waren die Verbindungen immer 1a.
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marius1977 antwortet auf MdN
08.05.2008 16:50
Mir ist durchaus bewusst, dass der Vertrag bis zum Ende der Laufzeit läuft. Auch wäre ich bereits gewesen, die monatlichen Grundgebühren bis zum Vertragsende zu entrichten. Dies hatte ich auch nicht reklamiert. Vielmehr die Blockadehaltung einer vorzeitigen Portierung nicht zuzustimmen ist m.E. nicht okay. Und dann selbstverständlich sofort die 25 € Bearbeitungsgebühren für die noch nicht durchgeführte Portierung im voraus abzubuchen ist wohl gängige Praxis.
Der Hintergrund meines Beitrages war vielmehr zu zeigen, dass dieser Provider in Punkto Service sich in keinester Weise auf den Kunden zubewegt.
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Sipgate, Umgang mit Kunden
Albi aus Kiel antwortet auf marius1977
09.05.2008 07:00
Moin,

so ähnlich hatte ich mir das schon vorgestellt, als ich im Oktober 2007 nach einem VoIP-Provider suchte. Sipgate hatte ich mir auch angesehen, aber gleich verworfen. Damals hatten die (glaube ich) noch eine 0900er Rufnummer. In der Zwischenzeit ist die wohl 0180, auch noch schlimm.

Einerseits kann ich Sipgate verstehen, daß die an ihrem Vertrag festhalten, denn sie bekommen ja auch für ankommende Gespräche die Interconnetion-Gebühren. Andererseits könnte man dem Kunden ja auch ein Angebot machen, meinetwegen 30 Cent / Tag als Ersatz. Denn wenn das nicht kommt, dann wechselt der Kunde bestimmt nicht wieder zu Sipgate, wenn er mit dem neuen Provider nicht zufrieden ist.

Im Oktober habe ich den günstigsten genommen, der per Telefon mit Ortsvorwahl zu erreichen ist und ich bin mit dus.net sehr zufrieden. Bis auf die vielen Rechtschreibfehler (dass versus das) im Internetauftritt und in den Emails (Bestätigungen bei automatischer Aufladung) läuft alles prima. Aber das ist ja auch nicht wichtig.

Von Sipgate hätte ich es nicht erwartet, daß alles streßfrei läuft, alleine von der Telefonnummer abgeleitet.
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