Frei Sprechen
28.02.2009 11:57

Freenet - nie wieder - Wo ist die Grenze zum Betrug ?

Freenet-Wo ist die Grenze zum Betrug?-Mit Hilfe des Gerichts kam ich weg
teltarif.de Leser Koch123 schreibt:
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Hallo,

anbei mein Leidensweg bei Freenet mit der Empfehlung diesen Laden zu meiden:

Freenet empfahl mir telefonisch mit meinem Komplettanschluss zu wechseln, Wechsel sollte angeblich 4 Wochen dauern (lt. Freenet-Schreiben v.2.1.08). Schaltung erfolgte dann nach x-fachem Nachfragen zum 24.09.08 (!!).

Doch dann ging das Drama erst richtig los. Die ISDN-Telefoniererei ist technisch nicht ausgereift. Es gab oft Echos auf der Leitung. Man hatte den Eindruck, dass man statt eines Ortsgesprächs ein Gespräch nach Zentralafrika führt. Reklamationen bei Freenet zeigten keinerlei Wirkung. Antwort "Wir haben Ihre Leitung überprüft und kein Fehler festgestellt".

Freenet weigerte sich jedoch bei mir anzurufen und sich das Echo mal in der Praxis anzuhören.

Ich habe daraufhion das Vertragsverhältnis fristlos gekündigt und die Rückportierung zur Telekom verlangt. Freenet weigerte sich.

Habe dann die Zahlung der Telefonrechnungen eingestellt, worauf Freenet mir das Telefon sperrte (konnte nur noch angerufen werden aber nicht mehr raustelefonieren).

Musste dann die Hilfe des Gerichts in Anspruch nehmen. Habe Freenet auf Rückportierung des Anschlusses zur Telekom verklagt. Erst jetzt lenkte Freenet ein und stimmte einem Vergleich zu. Gegen Zahlung von 150,- € stimmte Freenet dann endlich der Rückportierung zu.

Statt jedoch nun die Rückportierung vorzunehmen schaltete Freenet kurzerhand mein Telefon ab und stimmte erst 4 Tage später der Rückportierung zu (lt. Auskunft der Telekom). Solange war dann meine Steuerkanzlei nicht erreichbar.

Der nächste Prozess wegen Schadensersatz steht nun an.

Fazit: Finger weg von Freenet, mit dem Laden hat man nur Ärger. (aber hoffentlich erübrigt sich das Problem bald von selbst, da Freenet wohl -was man so hört- ihre DSL-Sparte sowieso verkaufen wollen).

Viele Grüße

Alexander Koch Steuerberater

hierzu auch noch folgender Link eines anderen Teilnehmers, dem ich mich voll inhaltlich anschließen kann:

Freenet ist eines der unseriösesten Unternehmen die ich kenne. Gerade gestern war Freenet auch wieder einmal Thema bei den ZDF-Reportern: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/583660?inPopup=true

Kommentare zum Thema (20)
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vanessa85 antwortet
28.02.2009 13:20
Immer wenn ich solch einen Bericht lese, stellt sich mir die Frage: Was um alles in der Welt bewegt eine Geschäfts/Büro-Betrieb dazu, zu freente oder einem anderen Anbieter zu wechseln? Wenn ich beruflich auf einen zuverlässig funktionierenden Telefonanschluss angewiesen bin, bleib ich doch bei der Telekom. Ich lass den Anschluß höchstens auf einen Geschäftskunden-Anschluß umstellen. Das kostet sicherlich mal 20,-Euro mehr als bei einem anderen Anbieter, aber dafür bekomme ich einen zuverlässigen Service.
Und was sind schon 20,- mehr, für ein (wenn auch kleines) Unternehmen?!
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rotella antwortet auf vanessa85
28.02.2009 13:29
Benutzer vanessa85 schrieb:
Immer wenn ich solch einen Bericht lese, stellt sich mir die Frage: Was um alles in der Welt bewegt eine Geschäfts/Büro-Betrieb dazu, zu freente oder einem anderen Anbieter zu wechseln? Wenn ich beruflich auf einen zuverlässig funktionierenden Telefonanschluss angewiesen bin, bleib ich doch bei der Telekom.

Volle Zustimmung, wenn ich auf den Anschluss beruflich angewiesen bin, gehe ich doch nicht das Risiko ein, ein Billich-billich-Wackelprodukt für Privatkunden zu nehmen, das nur auf den günstigsten Preis abziehlt.
Entweder Telekom oder ein Anbieter, der auch speziell eine Geschäftskundenabteilung hat (Arcor z.B.)
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Gewerbliche Nutzung
fnki81 antwortet auf rotella
28.02.2009 14:49
Wenn man sich vor Vertragsabschluss mal die AGB anschaut, so sieht man, dass eine gewerbliche Nutzung von freenetKomplett untersagt ist. Da sollte man doch schalten und wissen, dass man für eine Kanzlei kein freenetKomplett bestellen darf bzw. sollte.

In Bezug auf die Telefonie: die ist technisch nicht unausgereift. Es liegt wohl am Anschluss selbst. Denn wenn die Telefonie unausgereift wäre, so würde es nicht tausende von Kunden geben, bei denen es einwandfrei funktioniert. Zudem ist die Technik bei anderen Anbietern die gleiche und auch dort funktioniert es wunderbar. Habe selber einen solchen Anschluss und noch nie (innerhalb von drei Jahren) Probleme.
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Merke:
DenSch antwortet
28.02.2009 19:19

einmal geändert am 28.02.2009 19:19
Offiziele Einrichtungen, sowie Firmen und Selbstständige sollten ausschließlich auf KOMPLETTanbieter ala Telekom oder Arcor/Vodafone umsteigen.

Freenet und konsorten sind recht gefährlich bei Sowas.
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Nun ja
sushiverweigerer antwortet
28.02.2009 22:23
Benutzer Koch123 schrieb:

Statt jedoch nun die Rückportierung vorzunehmen schaltete Freenet kurzerhand mein Telefon ab und stimmte erst 4 Tage später der Rückportierung zu (lt. Auskunft der Telekom). Solange war dann meine Steuerkanzlei nicht erreichbar.

Was ich nicht verstehe ist, warum man, gerade als Gewerbetreibender, zu einem derart unseriösen Anbieter wie freenet wechselt? dass freenet ein ganz übler Anbieter ist, ist seit vielen Jahren bekannt, das hätte man leicht herausfinden können, einfach mal googlen oder hier bei teltarif nachlesen.

Mal ehrlich: für einen Gewerbetreibenden gibts doch nix besseres als bei der Telekom zu bleiben, beste technische Qualität, hohe Zuverlässigkeit und erwiesenermaßen bester Kundenservice.

Die 5 € Ersparnis bei freenet können doch kein Grund zum Wechseln gewesen sein?! zumal man die Kosten von der Steuer absetzen kann ;-).

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Unseriös war mal!
fnki81 antwortet auf sushiverweigerer
01.03.2009 11:28
Was ich nicht verstehe ist, warum man, gerade als Gewerbetreibender, zu einem derart unseriösen Anbieter wie freenet wechselt? dass freenet ein ganz übler Anbieter ist, ist seit vielen Jahren bekannt, das hätte man leicht herausfinden können, einfach mal googlen oder hier bei teltarif nachlesen.

Tatsachen ändern sich. Der Service ist definitiv besser geworden, das Zusammenwirken von Online-Hilfe und Support wurde stark verbessert und die Softwareebene, welche seit kurzem bei freenet zum Einsatz kommt (welche übrigens den Kundeservice weiter verbessern soll) wurde sogar prämiert als eine der innovativsten und produktivsten Fimensoftwares des Jahres. Auch dies kann man "googeln". Dass freenet nun Gesamttestsieger bei der Computer-Bild in Bezug auf die gebotenen Bandbreiten geworden ist, spricht meiner Meinung nach auch nicht gerade für einen unseriösen Anbieter.

Keine Frage, es gab Zeiten mit Vertriebspartnern und Ähnlichem, was nicht gerade positiv gestimmt hat, wenn man an freenet dachte. freenet ist sich dessen bewusst und arbeitet aus diesem Grund stätig daran, das Image zu verbessern. Und das obwolh man das DSL-Geschäft veräußern möchte und im Mobilfunkbereich auf einen neuen Markennamen setzt. Die Gründe hierfür rühren wohl auch aus den vergangenen "negativen Zeiten".
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freenet und fingierte Internetverträge
extreme antwortet
01.03.2009 11:38
Hallo zusammen, bin auf dieses forum gestossen, weil wir auch von der Real Inkasso post bekommen haben.
am 1.8.2003 wurde eine dsl-flat bestellt. gezahlt wurde über eine jetzt nicht mehr vorhandene T-online adresse.
seit 2007 wurde laut der Aufstellung nur eine rechnung bezahlt.
letztes jahr im september kam das schreiben der inkassofirma.
nach einschalten eines anwalts kam jetzt nach 5 ( ! ) Monaten ein weiterer brief mit einer aufstellung von offenen rechnungen. mein freund wird als vertragsinhaber genannt, der wusste nie was von seinem glück das er bei freenet ist. nun gilt es zu beweisen, das ihm die genannte e-mailadresse, die jetzt gelöscht ist, ihm gar nicht gehört hat. ausserdem möchte er als "vertragsinhaber" wenigstens die bankdaten der einzigen bezahlten rechnung, da er einen verdacht hat, wer ihm das eingebrockt hat. zum zeitpunkt der bestellung 2003 hat er nämlich gar nicht mehr unter der angegebenen adresse gewohnt.
lustig, oder?

Hat jemand ähnliche erfahrungen gemacht, oder weiss jemand, ob man trotz gesperrter Zugangsdaten bei freenet noch seine emailadresse benutzen kann. das macht nämlich die zecke, die in den genuss des vertrages kam.
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Sperrung
fnki81 antwortet auf extreme
01.03.2009 12:14

einmal geändert am 01.03.2009 12:29
Benutzer extreme schrieb:
Hat jemand ähnliche erfahrungen gemacht, oder weiss jemand, ob man trotz gesperrter Zugangsdaten bei freenet noch seine emailadresse benutzen kann. das macht nämlich die zecke, die in den genuss des vertrages kam.

Im Falle einer Sperrung, sind die Zugangsdaten noch für die freenetMail Basic Adresse verwendbar. Allerdings verstehe ich die Frage nicht ganz, da im Absatz zuvor steht, dass die E-Mail Adresse mittlerweile gelöscht ist. Sollte das der Fall sein, so ist auch kein Zugriff mehr möglich.

In Bezug auf die Bestellung wäre übrigens eine amtliche Meldebescheinigung ein erster Schritt in die richtige Richtung. Es gilt nämlich auch nachzuweisen, dass zum Zeitpunkt der Bestellung der eigentliche Vertragsinhaber nicht mehr an der angegebenen Adresse gewohnt hat.

Sollte ein solcher Nachweis nicht vorliegen, so wird es schwer. Ein Tarif kann man nämlich auch bei einem Umzug nicht vorzeitig kündigen, da dieser auch an der neuen Anschrift genutzt werden kann, Voraussetzung hierfür ist lediglich ein DSL-Anschluss. Wenn ein solcher nicht vorhanden ist, so liegt dies aber nicht im Einflussbereich von freenet.
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