Frei Sprechen
03.05.2009 10:36

Rufnummernportierung

oder - Wie wichtig ist mir "meine" Rufnummer?
teltarif.de Leser MorgensTTern schreibt:
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Heute erst wieder stolpere ich über einen Beitrag, wo ein Handybesitzer 200€ in Kauf nimmt, um seinen Vertrag so umzuwandeln, dass er hinterher "seine" Rufnummer zu einem anderen Anbieter portieren kann. Ja, wie wichtig ist denn nun die "eigene" Rufnummer"?

Grundsätzlich ist das eine feine Sache, dass man die bisherige Rufnummer von einem Mobilfunkprovider zum nächsten mitnehmen kann. Man muss nicht allen Freunden und Bekannten eine neue Rufnummer mitteilen, was ja irre mühsam sein kann. Es soll schon Menschen gegeben haben, die bei diesem Vorhaben sowohl die alte als auch die neue neue Rufnummer schlichtweg vergessen haben! In der Folge hat man von diesen Menschen nichts mehr gehört und gesehen, weil ja keine bekannte Rufnummer mehr vorhanden war. Schrecklich!

Wirklich wichtig kann eine eingeführte Rufnummer für Geschäftsleute sein. Man stelle sich vor, ein alter Kunde möchte einen neuen Auftrag erteilen und das Unternehmen ist unter der alten Rufnummer nicht mehr erreichbar! Jetzt droht massiv Umsatzverlust, und wenn man nicht beizeiten sein Unternehmen im Branchenbuch und im Internet bekannt gemacht hat, bleiben nicht nur die alten Kunden weg, es kommen auch keine neuen Kunden dazu. Noch schrecklicher!

Spass beiseite, Rufnummernportierung ist eine feine Sache, aber wäre mir persönlich keinen Cent wert. Wenn ich umziehe, ändert sich meine Adresse. Wenn ich meinen Arbeitgeber wechsele, ändert sich mein Arbeitsplatz. Wenn ich mir ein neues Auto kaufe, kann ich mein Kennzeichen mit meinen Initialen auch nicht behalten und muss wohl ein anderes Kennzeichen in Kauf nehmen. Genauso ändert sich natürlich meine Rufnummer, wenn ich meinen Mobilfunkprovider wechsele. Das ist nun mal so, und ich finde es nicht schrecklich.

Oder hört eure neue Freundin auf den Namen der alten Freundin, sogenannte Lebensabschnitt­spartervor­namenportierung?

Kommentare zum Thema (9)
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Gast_ antwortet
03.05.2009 10:58
Benutzer MorgensTTern schrieb:
Oder hört eure neue Freundin auf den Namen der alten Freundin, sogenannte Lebensabschnitt­spartervor­namenportierung?


Bei einer Hochzeit wird - auf Wunsch - zumindest der Nachname portiert. Aber auch dieses Unterfangen ist nicht gerade günstig.
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Das alte Kennzeichen ans neue Auto übernehmen
chickolino antwortet
03.05.2009 18:44
Benutzer MorgensTTern schrieb:

Wenn ich mir ein neues Auto kaufe, kann ich mein Kennzeichen mit meinen Initialen auch nicht behalten und muss wohl ein anderes Kennzeichen in Kauf nehmen.

Stimmt so nicht (mehr).

Man kann sein altes auto abmelden, das Kennzeichen vormerken (10 Euro) lassen und innerhalb einer woche (aber frühestens am nächsten Tag) als wunschkennzeichen (25 Euro) sein altes Kennzeichen wählen.

Das spart den Kauf neuer KFZ-Kennzeichen - allerdings kostet die Wunschkennzeichenregelung und auch das Reservieren (das könnte man sich aber ggf. auch noch sparen, wenn man schon das neue auto hat udn am nächsten morgen als einer der ersten vor der türe der Zulassungsstelle steht) natürlich Gebühren.

alles in allem ist es wohl nicht unbedingt billiger als ein neues Kennzeichen (das hängt davon ab was der schildermacher verlangt - bei uns ist das kennzeichen - 2 Autokennzeichen kosten zsammen 20 euro - behalten etwa 5 Euro teurer als ein neues am neuen auto zu haben).
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Isolation falls keine Portierung
Seufz antwortet
05.05.2009 09:11
Bitte nicht vergessen - Rufnummern sind heute überall eingespeichert. Gerade beim Jungvolk ist eine abgeschaltete und nicht portierte Handynr. der erste Schritt zur gesellschaftlichen Isolation. Keine SMS, kein Anruf = keine Party etc.
Es ist verdammt schwierig der halben Schule und dem Freundeskreis seine neue Nummer mitzuteilen. Mir wäre es auch keine 200.-€ wert, aber den Wandel der Zeit und die Folgen muß man akzeptieren.
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Wunschkennzeichen
Telly antwortet auf chickolino
05.05.2009 14:21
alles in allem ist es wohl nicht unbedingt billiger als ein neues Kennzeichen

Aber wenn man die Schilder weiter verwenden kann ist es umweltfreundlicher. Ich habe ein Wunschkennzeichen, dass ich genau so haben wollte. Es ist schön, dass ich das jetzt auf ein neues Auto übertragen lassen kann.

Telly
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Telly antwortet auf Seufz
05.05.2009 14:27
Bitte nicht vergessen - Rufnummern sind heute überall eingespeichert. Gerade beim Jungvolk ist eine abgeschaltete und nicht portierte Handynr. der erste Schritt zur gesellschaftlichen Isolation. Keine SMS, kein Anruf = keine Party etc.

Naja. Wenn ich eine "solche" Nummer herausfinden will, dann wird diese ja wohl einer im Bekanntenkreis nun kennen, oder?

Es ist verdammt schwierig der halben Schule und dem Freundeskreis seine neue Nummer mitzuteilen. Mir wäre es auch keine 200.-€ wert, aber den Wandel der Zeit und die Folgen muß man akzeptieren.

Ja, es ist schwierig. Es ist auch keine 200 Euro wert. Aber die Portierung kostet in der Regel rund 25 Euro beim alten Anbieter. Wenn man wirklich soviele Kumpels hat wie hier beschrieben, dann ist eine Portierung bequemer und auch nicht viel teuerer, als wenn alle eine SMS von mir bekommen und die anderen "müssen" dann alle die Nr. in ihrem Handy und anderen Geräten ändern womit die ältere Generation mitunter immer noch Schwierigkeiten hat.

Ich bin 35 und stamme noch aus der Zeit des Telefonbuchs und persönlichen Telefonregisters und ohne Nummernspeicherung am Telefon. Ich "speichere" mir heute noch die meisten Nummern im Gehirnskasten ab. Aber nicht von Leuten, die ständig umziehen und die ständig eine neue Handynr. bekommen.

Telly
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Telly antwortet
05.05.2009 14:40
Benutzer MorgensTTern schrieb:
Heute erst wieder stolpere ich über einen Beitrag, wo ein Handybesitzer 200€ in Kauf nimmt, um seinen Vertrag so umzuwandeln, dass er hinterher "seine" Rufnummer zu einem anderen Anbieter portieren kann. Ja, wie wichtig ist denn nun die "eigene" Rufnummer"?

200 Euro ist viel Geld. Ich habe unter anderem noch einen analogen Telefonanschluss der T-Home. Die Nummer ist 01234/123.

Es ist einerseits ein Glück, dass mein Handyempfang im Haus nicht so gut ist, als das er die Kündigung des T-Home-Anschlusses rechtfertigt.

Ich habe mir schon oft die Frage gestellt, ob ich bei wirklich guter Handyversorgung diese Nummer auf meinen Genion-S Vertrag portiert hätte. Es wäre dann kostengünstiger, weil ich den T-Home-Anschluss nicht mehr bräuchte. Internet kommt eh über Funk ins Haus. Aber ich hätte dabei Bauchschmerzen gehabt, dass damit irgendwann die Nummer verschwindet. Wer weiß, wie lange es Festnetznummern auf dem Handy überhaupt noch gibt. Dann müsste ich wieder neu portieren. Sipgate habe ich jetzt versucht einzurichten um mir dort meine Genion-Nr. hinzuportieren, weil die so schön ist. Doch trotz Hotline gelingt es nicht, mit meinem Nokia E90 übers Internet zu telefonieren. Es gibt von der Qualität und Zuverlässigkeit her immer noch nichts Besseres, als das gute alte Festnetz.

In diesem Sinne bleibt der Call-Plus-Anschluss und die Festnetznummer. Meine Eltern hatten sie schon und die Nummer ist jetzt 32 Jahre alt. Dafür, dass heute sonst nichts mehr Bestand hat, ist das doch genial. Ich halte dran fest.

Oder hört eure neue Freundin auf den Namen der alten Freundin, sogenannte Lebensabschnitt­spartervor­namenportierung?

Da kenne ich viele, wo das so ist... Die heißen dann "Mausi", "Schatzi". Nur irgendwie wechselt gegen Ende des "Vertrages" die Nummer in "blöde Kuh", "dummes Huhn". Beim neuen "Vertrag" gehts dann wieder mit "Mausi" los. ;-)

Telly
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MorgensTTern antwortet auf Telly
05.05.2009 16:12
Benutzer Telly schrieb:
Benutzer MorgensTTern schrieb:
Oder hört eure neue Freundin auf den Namen der alten Freundin, sogenannte Lebensabschnitt­spartervor­namenportierung?

Da kenne ich viele, wo das so ist... Die heißen dann "Mausi", "Schatzi". Nur irgendwie wechselt
gegen Ende des "Vertrages" die Nummer in "blöde Kuh", "dummes Huhn". Beim neuen
"Vertrag" gehts dann wieder mit "Mausi"
los. ;-)

Telly

Das ist super, das wäre dann allerdings die sogenannte "Kosenamensportierung". Die ist zum Glück immer kostenfrei im ersten Abschnitt. Bei der Wandlung in den zweiten Abschnitt kann "Schimpfnamensportierung" auch mal Geld kosten... ;-)
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re: Kennzeichenwechsel
lsamot antwortet
05.05.2009 21:50
Benutzer MorgensTTern schrieb:
Grundsätzlich ist das eine feine Sache, dass man die bisherige Rufnummer von einem Mobilfunkprovider zum nächsten mitnehmen kann.
..., aber
wäre mir persönlich keinen Cent wert. Wenn ich umziehe, ändert sich meine Adresse. (...) Wenn ich mir ein neues Auto kaufe, kann ich mein Kennzeichen mit meinen Initialen auch nicht behalten und muss wohl ein anderes Kennzeichen in Kauf nehmen.

In anderen Ländern Ländern Europas kann man es mitnehmen, wenn man will. In England z.B. behält man dasselbe Kennzeichen auch beim 2. oder 3. Auto, wenn man Nr.1 (bzw. Nr. 2) verschrottet.

Und wenn Du umziehst, wirst Du auch einen Nachsendeauftrag bei der Dt. Post in Auftrag geben.

Damit Dir Deine Post nachgesendet wird. Damit Dir Deine Tageszeitung hinterher geschickt wird.

Du wirst Zettel verteilen mit der neuen Adresse und Postkarten schreiben.

Nichts anderes ist eine Rufnummernmitnahme. Die Nr. zieht um.

Du kannstt es negieren und Dich lustig machen. Deine Argumentation ist schief wie der schiefe Turm von Pisa!!

P.S. Wie oft hast Du neue Nummern von Bekannten tatsächlich in Handy geändert oder neu abgespeichert? Nun?? Wahrscheinlich nicht sehr oft, selbst wenn sie Dir einen Spickzettel in die Hand gedrückt haben ...

Der Mensch ist eben faul ...
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