Frei Sprechen
15.04.2008 11:18

Flatrate-Kündigungen durch den Anbieter

Sind die Kündigungen eine "Frechheit"?
teltarif.de Leser Jochen_O2 schreibt:
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Es wurde in letzter Zeit viel diskutiert, ob die aktuellen Kündigungen von "Power-Usern" gerechtfertigt sind oder nicht.

(1)
Der Anbieter kündigt zum Ende der Laufzeit.
Beide Vertragspartner haben ohne Angabe von Gründen das Recht, das Vertragsverhältnis zum Ende der Laufzeit zu kündigen.
Jeder Kunde ist doch froh, wenn er (irgendwann einmal) von diesem …

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5x geändert, zuletzt am 17.04.2008 14:37
Kommentare zum Thema (56)
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Baghee antwortet auf akaz25
16.04.2008 21:34
Warum sollten sie eine Erstattung bekommen? Müssen sie nachzahlen, wenn sie doppelt soviel nutzen wie der Durchschnitts-Nutzer?

BTW: die CongStar-Flatrates sind monatlich kündbar und im Monat darauf wieder buchbar. Wenn Du also zwei oder drei oder mehr Wochen im Urlaub bist, steht dir diese Option offen, wenn Du in der Rest-Nicht-Urlaubszeit nicht mehr verbrauchst als Du per Flatrate zahlst.

Wenn aber den Kunden diese Option offen steht, die Flatrate zu kündigen, wenn sie sie nicht (mehr) brauchen, warum macht man den ANBIETERN einen Vorwurf daraus, wenn sie die Kunden kündigen, die SIE nicht brauchen?
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Wischiwaschi
tom.stein antwortet
17.04.2008 07:32

einmal geändert am 17.04.2008 07:35
Dieser Artikel ist eine persönliche Meinungsäußerung - und leider in dieser weichgespülten Form rechtlich nicht haltbar.

Denn zum einen: Eine Flatrate ist eine Flatrate, die darf auch bis zum Anschlag genutzt werden. Zwar meist gemäß Vertragsbedingungen nur privat - aber eine gewerbliche Nutzung muss der Anbieter beweisen, nicht umgekehrt! Und wer arbeitslos ist, kann die Flatrate selbstverständlich auch zu Hause 24h nutzen! Auch darf der Computer zu Hause weiterlaufen, wenn man selbst zur Arbeit geht oder schläft. Wenn der Anbieter keine Nutzung bis zum Anschlag will, steht es ihm frei, ein Kontingent anzubieten - das dann aber keine Flatrate ist. Die meisten Kunden werden das verstehen - falls nicht, ist es Aufgabe des Anbieters, eine verständliche Werbung zu machen. "Fair use" bedeutet nach dem Buchstaben und Sinn des Gesetzes, dass der Anbieter sagt, was er anbietet - also "mit" oder "ohne Limits".

Zum anderen sind die Konsequenzen nicht sauber aufgezeigt. Wenn ein Anbieter eine Flatrate wegen angeblicher Überbeanspruchung fritstlos kündigt, so begeht er (wenn nicht ein Vertragsbruch des Kunden durch nachgewiesene(!) gewerbliche Nutzung o.ä. vorliegt) selbst Vertragsbruch - und macht sich schadensersatzpflichtig! D.h. der Anbieter muss die Mehrkosten, die durch einen Vertragswechsel zur Konkurrenz anfallen, erstatten! Zu diesen Mehrkosten gehören auch die Anwaltskosten, um die eigenen Ansprüche durchzusetzen.

Man muss einige Anbieter wohl erst mit Gewalt (gemeint ist die Gewalt der Judikative) auf den Boden des Gesetzes zurückholen. Und man sollte nicht zögern, für seine Rechte einzustehen.

Tom
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flatrate bleibt flatrate
montaxx antwortet
17.04.2008 09:47
um von vornherein eines auszuschliessen:ich persönlich bin kein poweruser.dennoch bleibt für mich eine flatrate eine flatrate,
.man könnte dieses wort wohl am besten mit "pauschalbetrag" übersetzen;man kann es drehen,wie man will: das wort sagt,dass in einem betrag eben alle gespräche enthalten sind.und es ist sehr wohl die mischkalkulation,mit der die vier netzbetreiber das,was sie bei "spinnerten",also übertieben agierenden powerusern verlieren,bei anderen wieder hereinholen. beispielsweise habe ich eine voip-flatrate,mit der ich aber so wenig ins festnetz telefoniere,dass ich damit andere,die mehr sprechen,wiederum alimentiere.ich könnte natürlich auch gespräch für gespräch einzeln bezahlen,doch eine flatrate bietet doch eine gewisse sicherheit.also:bitte die kirche im dorf lassen und kein falsches mitleid mit den firmen,die sich in jedem falle gesundstossen und für die noch lange nicht mit dem klingelbeutel gesammelt werden muss....im übrigen:wenn sie eines fernen tages nicht mehr auf ihre kosten kommen,belassen die grossen vier es garantiert nicht bei vereinzelten kündigungen,sondern schaffen die flatrates einfach ab.aber keine sorge:es ist noch genügend spielraum zum geldverdienen in den preisen,wetten?
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und noch etwas....
montaxx antwortet
17.04.2008 10:32
noch ein nachtrag: ist es nicht skandalös,dass die vier netzbetreiber sogenannte ic-gebühren von etwa 8 ct verlangen,nur dafür,dass sie das gespräch vom einen ins andere netz übergeben?
im zeichen moderner computertechnik,die äusserst wenig personals bedarf, sind solche mondpreise doch nicht zu rechtfertigen.
länder wie österreich sind uns da einen schritt voraus;auch dort verdienen die netzbetreiber gutes geld.aber jetzt höre ich etliche leserbriefschreiber wieder zeter und mordio schreien: wie sollen denn dann die vier ach so gebeutelten mobil-telekoms noch auf ihre kosten kommen...?
die zeiten,als ein mobilfunknetz noch eine lizenz zum gelddrucken war,sind eben endgültig vorbei....
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123 KOM antwortet auf tom.stein
17.04.2008 10:46
Ich bin mal gespannt, was da weitergeht.
Als ehemaliger Arcorianer kann ich die Anbieter verstehen. Aber wer musste den Ärger abfedern? Wir, die im Shop diese "Flatrates" angeboten haben. 10.000 Minuten monatlich sind da mal als Grenze gefallen, also gut 5 1/2 Stunden pro Tag.
Und diese Kunden, die jetzt im TV waren und gejammert haben, sind nicht die ersten Kunden, die ihre Auslandsflat gekündigt bekommen haben und sie werden nicht die letzten sein.
Diese Mischkalkulationen sind doch zusammen mit den Preiskampf der Grund, warum es diese ganzen Diskussionen jetzt gibt.
1&1 hat damals doch als erstes damit angefangen, sogar Geld gezahlt, wenn der Kunde freiwillig gegangen ist. Warum wundert man sich nun wieder, dass das Geschrei groß ist. Ist doch nichts neues.
Trotzdem finde ich auch, das Flatrates so oft genutzt werden können, wie man möchte.
Habe ich meinen PC oder LapTop rund um die Uhr angeschaltet, sagt heutzutage keiner mehr groß was. Telefoniere ich viel ins Festnetz, dann meckert auch keiner mehr, da die Kosten niedrig sind. Bisher hatte ich erst einen Kunden, der wegen einer Standleitung gekündigt wurde.
Aber schauen wir uns mal die Preise für Telefonate ins Ausland und in die Mobilfunknetze an. Da ist es doch klar, dass sich solche Tarife nicht für die Anbieter lohnen können. Man lockt die Kunden mit Preiskämpfen und dann jagt man sie weg, wenn man es ausnutzt! Und keiner unserer Kunden damals hatte nachweislich geschäftliche Nutzen draus gezogen.
Da kann man nur sagen: entweder müssen die Preise zu anderen Anbietern drastisch gesenkt werden und auch Telefonate ins Ausland, oder man hebt die Preise wieder an und erspart sich das rumjammern.
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Jochen_O2 antwortet auf 123 KOM
17.04.2008 11:13

2x geändert, zuletzt am 17.04.2008 11:32
Fest steht jedenfalls, dass sich die Anbieter in Zukunft die "Power User" nicht mehr als Kunden halten wollten. Also: weg damit! Schließlich verursachen diese wirtschaftlichen Schaden beim Unternehmen.
Ich denke, das ist für jeden verständlich und nachvollziehbar.

Jetzt bleibt nur die Frage, wie machen sie das am geschicktesten?
Die einfachste und sicherste Methode ist es, dem Kunden zum Ende der Vertragslaufzeit zu kündigen und ihn für künftige Angbote sperren zu lassen.
Das ist für beide Seiten relativ fair, und juristisch wohl auch korrekt. Da man keinen Grund für eine Kündigung angeben muss, wird es hier keine Probleme geben, denn die Anbieter dürfen sich durchaus ihre Kunden aussuchen und sind nicht verpflichtet, jeden Mensch als Kunden zuzulassen (auch wenn sie dies natürlich in der Regel ohne Ausnahme tun, um möglichst viel Geld zu verdienen).

Das eigentliche Problem ist eben folgendes: wenn die Anbieter fristlos und vor Ende der Vertragszeit kündigen, ist das natürlich alles andere als fair, gerecht und korrekt. Verträge müssen eingehalten werden, und wenn jemand mit "unendlich telefonieren/surfen" wirbt, dann muss er auch dazu stehen.

Doch die Anbieter sind ja auch nicht blöd und werden sich was einfallen lassen.
Die Folge wird sein, dass man zukünftig das Kleingedruckte bei jeder Flatrate genau lesen muss.
Hier wird es mit Sicherheit einen Abschnitt geben, der das Unternehmen vor Power-Usern schützt und wahrscheinlich gewisse Grenzen beinhaltet.

So könnte ich mir gut vorstellen, dass eine All-Net-Flat in Zukunft zwar eine grenzenlose Flat ins dt. Festnetz und ins eigene Mobilnetz beinhaltet, aber die Minuten in Fremdnetze genau begrenzt sind. So kann der Mobilfunkanbieter genauer kalkulieren, profitabel wirtschaften, und sich vor Power-Usern schützen.

Beispiel All-Net-Flat für 60 Euro/Monat (ungefähre Rechnung):
Bei IC-Gebühren von etwa 9 ct rechnet der Anbieter quasi mit maximal 666 Fremdnetz-Minuten im Monat, also mit durchschnittlich 22 Minuten am Tag. D.h. wenn ich täglich nur 30 Minuten ins fremde Netz telefoniere, muss der Anbieter draufzahlen! Zudem habe ich quasi noch eine "kostenlose" Festnetz-Flatrate, die ich nochmals gut ausnutzen kann. Es wird schwer, bei so einem Kunden noch etwas zu verdienen. Und hier braucht man nicht mal eine gewerbliche Nutzung zu unterstellen, das schafft auch ein Privatmensch ganz locker...

Man merkt, die Anbieter müssen sich was einfallen lassen. Also entweder Grenzen einführen (und sei es nur für die teuren "externen" Minuten), oder eben die Preise deutlich anheben.
Beides ist für den Kunden eine deutliche Verschlechterung, zumal eine Flatrate mit Begrenzung letztlich wohl eher einem Minutenpaket entspricht...

Es gilt jedenfalls: laufende Verträge müssen eingehalten werden, und wenn ein Unternehmen eine grenzenlose Flatrate ohne "Wenn" und "Aber" anbietet, muss er auch dazu stehen, egal wie das Nutzerverhalten nun im Einzelnen ausschaut.

Bin auch mal gespannt, wie es zukünftig mit Vertragslaufzeiten ausschaut:
werden die Unternehmen vorwiegend nur noch kurze Laufzeiten anbieten, damit sie die Kunden im Notfall möglichst schnell wieder los werden können,
oder werden sie doch auf einen 2-Jahres-Vertrag bestehen, und bei dem man dann über einen längeren Zeitraum kalkulieren kann (die Flatrates lohnen sich in der Regel erst über einige Monate hinweg)...?

Jedenfalls sehe ich für die monatlich kündbaren Flatrates von Congstar kaum eine Zukunft: denn wer eine entsprechende Flatrate für (mind.) 1 Monat gebucht hat, der wird sie auch dementsprechend ausnutzen wollen. Sobald sich die flatrate nicht mehr für den Kunden rentiert, wird er sie ganz einfach deaktivieren. So ist es für den Anbieter natürlich sehr schwer, profitabel zu bleiben...! Da bleibt für Congstar letztlich doch nur die Hoffnung, dass sich einige Leute die Flat buchen, aber nicht wirklich brauchen. In der heutigen Zeit schaut man jedoch genau aufs Geld, und jeder wird sich leicht ausrechnen können, ob sich die Flat lohnt oder nicht...







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msc64 antwortet
17.04.2008 12:18
Hallo!

Dass sich ein Anbieter dadurch von "unrentablen" Kunden trennt, die eine Flatrate unverhältnismäßig und bis zum "Geht-Nicht-Mehr" ausreizen, ist aus wirtschaftlicher Sicht absolut verständlich und auch richtig.

600 SMS pro Monat, 3 Stunden Telefonat pro Monat...
Poweruser?

Wo genau ist der Unterschied zwischen privater Vielnutzung und unverhältnismäßiger Dauer-/Extremnutzung?

Da es nicht klar definiert ist, sollte der Mobilfunkbetreiber dies klar definieren - in den AGBs. Oder Veträge anbieten, wo zum Beispiel für bis zu 199 SMS 4,99 Euro anfallen, von 200 - 500 SMS 9,99 Euro anfallen, etc.... Das Gleiche gilt für Gespräche.
Aber dann könnten sie ja nicht mehr mit dem Wort "Flatrate" werben, was sich für den Kunden natürlich unglaublich toll anhört.

Trotzdem muss man sagen, dass selbst eine echte Flatrate bei normalem Gebrauch eben keine Dauernutzung sein kann: denn bei

Sehe ich auch so. Aber Flatrate heißt nun mal, daß ich das Handy 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche usw. nutzen darf. Wenn die sog. Mischkalkulationen der Firmen nicht aufgehen, haben klar die Manager versagt oder wer auch immer diese Kalkulationen aufstellt. Fakt ist: Es wird eine Flatrate angeboten, welche der Kunde nutzt. In welchem Verhältnis ist dabei völlig irrelevant!

Viele Kunden missbrauchen die Flatrate in unangemessener Weise:

Ich kann eine Flatrate nicht missbrauchen! Aber ich stimme Dir natürlich zu, daß man es nicht unbedingt als "Babyfon" nutzen sollte. Jedoch, wenn es jemand macht, nutzt er die Flatrate, die vom Betreiber angeboten wurde.

täglich (!) SMS-Nachrichten im dreistelligen Bereich. Dass sich so ein "SMS-Chat" für den Anbieter nicht lohnen kann, müsste jedem Kunden klar sein. Ich würde wetten: müsste man nur

Dem Kunden? Dem Anbieter müsste das vorher klar sein. Sonst sollte er, wie bereits oben schon geschrieben, keine Flatrates anbieten.


gesprochen werden. In diesen extremen Beispielen ist eine sofortige Kündigung wohl einigermaßen nachvollziehbar, dennoch sollten die Anbieter vorher festlegen, was sie unter einem Missbrauch verstehen - nur so sind für beide Vertragspartner die Grenzen deutlich abgesteckt.

Wenn es vorher "abgesteckt" ist, wäre es keine Flat mehr! Dann würde man eher von Volumen- oder Minutentarif sprechen. Das hätte mit einer Flatrate nichts mehr zu tun.

Meiner Meinung nach sind die heutigen Kosten für eine Flatrate viel zu gering und lohnen sich damit für den Kunden sehr schnell. Der Anbieter macht dadurch jedoch großen Verlust - da hilft auch eine gute Mischkalkulation nichts.

So sehe ich das auch. Aber dann soll der Betreiber erst gar nicht solche irreführenden Angebote dem Kunden gegenüber machen.
Ich kann nur wiederholen: Flatrate ist Flatrate, da muss der Betreiber damit rechnen, daß das Handy 24 Stunden am Tag genutzt wird.

Von daher werden die Preise für eine Flatrate entweder enorm steigen - oder der Anbieter wird in Zukunft deutlich darauf aufmerksam machen, dass es irendwelche Limits gibt.

Wir hatten genau das gleiche Problem einige Jahre zuvor mit einem Internetanbieter, der eine Flatrate über das Telefon anbot.
Wo sind die heutigen Preise? Um einiges (!!!) geringer als noch vor 6 Jahren. Und so wird es auch im Handy-Sector passieren!
Wir können heute eine Internetflatrate nutzen - 24 Stunden am Tag, billig wie nie.
Der Markt regelt die Preise ganz von allein - Angebot und Nachfrage.


Am Ende ist es jedoch der Kunde, der verliert - in beiden Fällen.

Zuerst vielleicht - auf lange Sicht gewinnt der Kunde!

Vielleicht hätten die "Power-User" mal vorher überlegen sollen, ob diese massive Ausnutzung längerfristig von Vorteil ist...

Definiere Power-User... Bin ich mit 600 SMS und 3 Stunden Telefonat pro Monat ein Poweruser? Oder mein Nachbar mit 300 SMS und 1,5 Stunden pro Monat? Oder mein Bekannter mit 1000 SMS und 12 Stunden?
Ich denke, es liegt im Auge des Betrachters...
Ach ja... Ich schreibe diese SMS und ich telefoniere diese Minuten netzintern - bei Congstar.


Vorstellbar wären solche Limits:
- bei einer Datenflatrate eine großzügige Zeit- und Volumenbegrenzung, sodass man bei einem normalen Nutzerverhalten gut in den Grenzen bleibt - das ganze jedoch abgerechnet über einen Zeitraum von 3 Monaten. Alles, was dann über diese Limits geht, wird zu einem günstigen Preis zusätzlich berechnet. So kann der Anbieter ziemlich genau kalkulieren und auch der Kunde kann eigentlich noch ganz gut die Flatrate benutzen, da die Hauptnutzung über den Flatrate-Preis "gedeckelt" ist. Wer eben extrem viel mehr Downloads braucht, muss eben dafür einen fairen Preis bezahlen.

Siehe oben... Das wäre keine Flatrate mehr im eigentlichem Sinne.

Jedenfalls muss den "Power-Usern" ein Riegel vorgeschoben werden, denn letztlich sind es die anderen Kunden, die für diesen Missgebrauch mitbezahlen müssen.

Andere AGB´s, die VORHER regeln, wieviele SMS ich schreiben darf, wie lange ich telefonieren darf. Dann sollen sie aber das Wort "FLATRATE" aus der Werbung lassen!

Die genauen Konditionen sollten in jedem Fall VOR (!) Vertragsabschluss geregelt werden, es kann nicht sein, dass man mit "endlos telefonieren" wirbt, und dann bei entsprechender Nutzung eine fristlose Kündigung kassiert.

:-) Genau!

Anbieter haben falsch kalkuliert: sie hätten eigentlich damit rechnen müssen, dass es eben Leute gibt, die nie genug bekommen und so einen Tarif in unverhältnismäßiger Weise extrem ausnutzen. Der Fehler einer falschen Kalkulation liegt somit eindeutig bei den Anbietern. Meiner Meinung nach ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis die Anbieter hier "nachbessern" und solche Grenzen einführen - was bleibt ihnen denn anderes übrig?

Damit wäre dann beiden Seiten geholfen! Klar definierte Veträge bzw. AGBs und jeder weiß, woran er ist. Keiner wäre verärgert...
Nachteile für die Medien: Sie könnten nicht mehr darüber berichten, was ja auch schade wäre ;-)

Gruß
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AGB
Robert Beloe antwortet auf msc64
17.04.2008 12:29
Zum Teil geben die AGBs schon eine Kündigung her, wenn jemand eine Flatrate bis zum Anschlag benutzt.

Aus den Vodafone AGB:

[Der Kunde verpflichtet sich]

"Dienstleistungen nur als Endkunde im dafür üblichen Umfang
sowie nicht zur Herstellung von Verbindungen zu nutzen,
bei denen der Anrufer aufgrund des Anrufs und/oder in
Abhängigkeit von der Dauer der Verbindung Zahlungen
oder andere vermögenswerte Gegenleistungen Dritter erhält
(z.B. Verbindungen zu Werbehotlines). Dies gilt insbesondere
für Tarife, bei denen VF D2 Dienstleistungen
unabhängig von der genutzten Abnahmemenge zu einem
Pauschalpreis zur Verfügung stellt (z.B. Flatrate-Tarife);"

Nun geht es darum zu klären, was ein 'dafür üblicher Umfang' ist. Wenn jemand zB mehr als sechs Stunden täglich telefoniert, dann kann man mE schon argumentieren, dass die Grenze des 'üblichen Umfangs' so langsam erreicht ist.
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